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Mit der zunehmenden Vernetzung von Gesundheitsdiensten ist die dauerhafte Verfügbarkeit klinischer Systeme ebenso wichtig geworden wie der Schutz der zugrunde liegenden Daten.

Um diesen Wandel zu unterstützen, hat Info2soft ein regionales Gesundheitsnetzwerk bei der Implementierung eines einheitlichen Datenresilienz‑Frameworks unterstützt, das Folgendes abdeckt:

  • 1 regionales Gesundheits‑Großdatenzentrum
  • 3 Krankenhausnetze
  • 8 gesundheitliche Versorgungsgemeinschaften auf Kreisebene
  • 21 intelligente Krankenhäuser

Durch die Kombination von Sicherung, kontinuierlicher Replikation, Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit in einer koordinierten Architektur stärkte das Projekt den Datenschutz und trug gleichzeitig dazu bei, unterbrechungsfreie Gesundheitsversorgungsabläufe in der gesamten Region sicherzustellen.

Die wandelnde Rolle von Daten im Gesundheitswesen

Die IT im Gesundheitswesen konzentrierte sich traditionell auf Systembereitstellung, Funktionsentwicklung und Datenaggregation. Mit der rasanten Ausbreitung intelligenter Krankenhäuser, internetbasierter Versorgung, Telemedizin und regionaler Versorgungskoordination ist der Sektor jedoch in eine neue Phase eingetreten: Daten sind zum zentralen Vermögenswert für den Betrieb der Gesundheitsversorgung geworden.

medical system and hospital

Heutzutage hängen nahezu alle klinischen und administrativen Arbeitsabläufe von der dauerhaften Verfügbarkeit zuverlässiger Daten ab. Daher wenden sich Gesundheitseinrichtungen von herkömmlichen Datenschutzstrategien hin zur Datenresilienz – einem Ansatz mit folgenden Schwerpunkten:

  • Gewährleistung einer dauerhaften Datenverfügbarkeit
  • Minimierung von Dienstunterbrechungen
  • Unterstützung der Geschäftskontinuität
  • Verbesserung der betrieblichen Resilienz

Digitalisierung der regionalen Gesundheitsversorgung

Eine regionale Gesundheitsbehörde treibt die digitale Transformation ihres öffentlichen Krankenhaussystems voran und baut ein einheitliches Netzwerk für Gesundheitsdienste auf, das Einrichtungen auf Stadt‑ und Kreisebene umfasst.

Die regionale Gesundheitsumgebung unterstützt heute:

  • Regionale Gesundheits‑Großdatendienste
  • Plattformen für Krankenhausnetze
  • Programme für gesundheitliche Versorgungsgemeinschaften auf Kreisebene
  • Anwendungen für intelligente Krankenhäuser

Auf Datenebene verwalten zentralisierte Plattformen:

  • Bevölkerungsdatensätze
  • Elektronische Gesundheitsakten (EHR)
  • Elektronische Patientenakten (EMR)
  • Ressourcenverwaltung im Gesundheitswesen
  • Krankenversicherungsinformationen
  • Entscheidungsunterstützungssysteme

Gleichzeitig haben die Einführung von Internet‑Krankenhäusern, Telemedizin, 5G‑gestützter präklinischer Notfallversorgung und KI‑gestützter Diagnose Gesundheitsdaten von einer traditionellen Informationsressource zu einer wesentlichen Infrastruktur für die kontinuierliche Dienstleistungserbringung verwandelt.

Datenresilienz als strategische Priorität

Mit der Vertiefung der Digitalisierung der regionalen Gesundheitsversorgung haben sich die Vielfalt der Datentypen und betrieblichen Szenarien deutlich erweitert, wodurch die Grenzen herkömmlicher Datenschutzansätze offen zutage treten.

Unterschiedliche Workloads erfordern differenzierten Schutz

Herausforderungen

  • Sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Gesundheitsdaten liegen im gesamten Netzwerk vor.
  • Unterschiedliche Workloads stellen unterschiedliche Anforderungen an Wiederherstellungsgeschwindigkeit, Konsistenz und Compliance.
  • Allein die herkömmliche Datensicherung kann nicht alle Schutzanforderungen erfüllen.

Bedeutung

Gesundheitseinrichtungen benötigen Schutzstrategien, die sich an der Kritikalität der Workloads orientieren, statt eines Einheitsansatzes.

Kontinuierliche Gesundheitsdienste

Herausforderungen

  • Die rasante Zunahme von Internet‑Krankenhäusern und Telemedizin führt dazu, dass Datenunterbrechungen sich direkt auf die Patientenversorgung auswirken.
  • Kritische Anwendungen erfordern eine dauerhafte Verfügbarkeit und nicht nur eine periodische Wiederherstellbarkeit.

Bedeutung

Der Datenschutz muss sich von geplanten Sicherungen hin zu kontinuierlicher Replikation, Echtzeit‑Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit weiterentwickeln.

Cloud‑Einführung und Infrastrukturkomplexität

Herausforderungen

  • Die Cloud‑Migration hat plattformübergreifende Datenflüsse und Abhängigkeiten zwischen mehreren Anwendungen mit sich gebracht.
  • Die potenziellen Auswirkungen eines einzelnen Ausfalls haben sich erheblich vergrößert.
  • Sicherung, Replikation und Disaster‑Recovery müssen innerhalb eines einheitlichen Rahmens zusammenwirken.

Bedeutung

Die Integration dieser Funktionen in eine kohärente Resilienz‑Architektur ist zur Voraussetzung für einen stabilen Betrieb der Gesundheitsversorgung geworden.

Gestufte Datenresilienz‑Architektur

Ausgehend von den betrieblichen Anforderungen der Region und einem einheitlichen Cloud‑Ressourcencenter wurde im Projekt eine dreistufige Datenresilienz‑Architektur aufgebaut. Jede Stufe wendet eine differenzierte Schutzstrategie an, die sich an der betrieblichen Kritikalität der abgedeckten Workloads orientiert – Datensicherheit und Geschäftskontinuität werden in einem einzigen Rahmen vereint.

Stufe 1: Datensicherung – Herstellung der Wiederherstellbarkeit

Geschützte Workloads

  • Betriebssysteme
  • Standarddatenbanken
  • Nicht‑kritische Geschäftsanwendungen

Kernfunktionen

  • Voll‑ und Inkrementellsicherung
  • Geplante Sicherungsaufträge mit konfigurierbarer Aufbewahrungsdauer
  • Prüfung der Sicherungsintegrität
  • Wiederherstellungstests und Validierungen

Lösung

Diese Stufe wird durch i2Backup unterstützt und ermöglicht die zentrale Sicherungsverwaltung für unterschiedliche Datentypen. Das Ergebnis ist eine grundlegende Absicherung, die die Organisation von dem Zustand „Daten sind vorhanden“ zu „Daten sind wiederherstellbar“ führt – die erste Verteidigungslinie für die Datensicherheit der regionalen Gesundheitsversorgung.

Stufe 2: Kontinuierliche Datenreplikation – Dauerhafter Schutz

Geschützte Workloads

  • Medizinische Bilddaten
  • Geschäftsdokumente und Dateien
  • Objektspeicher

Kernfunktionen

  • Kontinuierliche Synchronisation zwischen Rechenzentren
  • Inkrementelle Replikation und Änderungsverfolgung
  • Geringeres Datenverlustfenster im Vergleich zur periodischen Sicherung

Lösung

Diese Stufe wird durch i2DTO realisiert und hält Gesundheitsdaten an allen Standorten konsistent und verfügbar. Im Gegensatz zur herkömmlichen periodischen Sicherung verringert die kontinuierliche Replikation das Schutzintervall – der Datenschutz wird von „geplanten Speichervorgängen“ zu „dauerhaftem Schutz“ weiterentwickelt.

Stufe 3: Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit

Geschützte Workloads

  • Krankenhausinformationssysteme (HIS)
  • Regionale Versorgungskoordinierungsplattformen
  • Kritische diagnostische Arbeitsabläufe
  • Notfallversorgungsdienste

Kernfunktionen

  • Echtzeit‑Datenreplikation für zentrale klinische Systeme
  • Überwachung des Anwendungsstatus
  • Automatisiertes Failover

Lösung

Diese Stufe wird durch i2Availability und i2Stream unterstützt und ermöglicht eine Wiederherstellung auf Sekundenebene für geschäftskritische Dienste. Zentrale Gesundheitsabläufe wechseln von „Wiederherstellung nach Ausfall“ zu „Fortführung trotz Ausfall“ – die Auswirkungen von Störungen auf die Patientenversorgung werden spürbar verringert.

Dauerhafter Betrieb der regionalen Gesundheitsversorgung

Durch die Integration von Sicherung, kontinuierlicher Replikation, Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit in einem einheitlichen Rahmen stärkte das Projekt sowohl den Datenschutz als auch die Geschäftskontinuität im gesamten Ökosystem der regionalen Gesundheitsversorgung.

Wichtige Ergebnisse sind:

  • Umfassender Datenschutz für strukturierte Daten, unstrukturierte Dateien und Objektspeicher mit an die Kritikalität der Workloads angepassten Schutzstrategien.
  • Verbesserte Geschäftskontinuität durch schnellere Wiederherstellung und höhere Dienstverfügbarkeit für kritische Gesundheitssysteme.
  • Eine einheitliche Resilienz‑Strategie zur Unterstützung langfristiger Betriebsstabilität von Krankenhausnetzen, gesundheitlichen Versorgungsgemeinschaften auf Kreisebene und intelligenten Krankenhäusern in der gesamten Region.
Über Info2soft
Info2soft, kurz für Information2 Software, ist führend im Bereich Datensicherheit. Die Lösungen werden weltweit für Datensicherung, Disaster Recovery, Datenbankreplikation und mehr eingesetzt und genießen breite Anerkennung. Laut IDC wurde Info2soft über viele Jahre hinweg als Nr. 1 auf dem chinesischen Markt für Data-Replication- und Protection-Software eingestuft.

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