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Im Schiffbau lässt sich die Komplexität der Daten leicht unterschätzen.

Dieses mittelgroße Schiffbau‑Unternehmen betreibt F&E‑Aktivitäten an zwei großen Standorten, weitere Projektteams sind im Ausland angesiedelt. Ingenieure wechseln täglich zwischen Cloud‑Desktops und Büro‑Workstations und arbeiten mit:

  • Großen 3D‑Konstruktionsmodellen, oft mit einer Größe von mehreren zehn Gigabyte
  • Häufig überarbeiteten technischen Zeichnungen
  • Projektdateien, die regionsübergreifend gemeinsam genutzt werden

shipping‑company

Diese Daten sind nicht nur eine Sammlung von Dateien – sie bilden das digitale Rückgrat jedes Schiffsentwurfs.

Dieses Ausmaß stellt eine klare Herausforderung dar:

  • Daten sind auf Endgeräte‑PCs, Cloud‑Desktops, lokale Dateiserver und Knoten in unterschiedlichen Regionen verteilt
  • Daten fließen über komplexe Pfade mit unklaren Sicherheitsgrenzen
  • Ein einziger Fehler, ein Ransomware‑Vorfall oder eine unkontrollierte netzwerkübergreifende Übertragung kann den gesamten F&E‑Prozess stören

Was das Unternehmen brauchte, war nicht einfach nur eine Sicherung. Es benötigte ein Datensteuerungs‑Framework für den vollständigen Datenlebenszyklus.

Um dies zu beheben, arbeitete das Unternehmen mit Info2soft zusammen, um eine einheitliche Datenschutz‑Grundlage für Endgeräte, Kollaborationsplattformen und zentrale Geschäftssysteme aufzubauen.

Schutz beginnend beim Endgerät

In F&E‑Umgebungen entstehen Risiken selten durch größere Systemausfälle. Sie gehen von alltäglichen Vorgängen aus: Erstellen, Bearbeiten, Kopieren und Zwischenspeichern von Dateien.

Ingenieure erstellen fortlaufend Konstruktionsdateien auf Cloud‑Desktops und Büro‑PCs, wodurch diese Phase des Datenlebenszyklus die aktivste und am stärksten gefährdete ist.

i2sahre login screenshot

Funktionsweise:

  • Der kontinuierliche Datenschutz von i2Share erfasst Endgerätedaten über deren gesamten Lebenszyklus
  • Jede Dateierstellung und ‑änderung wird inkrementell in Echtzeit protokolliert
  • Änderungen werden automatisch in ein verwaltetes Speichersystem synchronisiert

Das Ergebnis:

  • Benutzer bemerken den im Hintergrund laufenden Vorgang kaum
  • IT‑Teams erhalten vollständige Nachverfolgbarkeit und Wiederherstellungsmöglichkeit für alle kritischen Konstruktionsdateien
  • Neue Benutzer erhalten automatisch einen persönlichen Datenbereich bei der Anmeldung, ohne manuelle Einrichtung

Dadurch entfällt die Bereitstellungskomplexität, die typischerweise mit Endgeräte‑Sicherungstools verbunden ist.

Verwaltung des Datenflusses über Netze und Teams hinweg

Der Schiffbau‑F&E‑Bereich ist auf eine enge Zusammenarbeit angewiesen. Das Netzwerk dieses Unternehmens folgt jedoch einem strengen Segmentierungsmodell mit klaren Grenzen zwischen hochsicheren F&E‑Zonen und Bürobereichen, internen und externen Netzen sowie Haupt‑ und Zweigstandorten.

Bisher hatte das Unternehmen zwei Möglichkeiten: Jede Dateiübertragung durch langwierige Genehmigungen leiten, was die Zusammenarbeit verlangsamte, oder die Steuerungen lockern und das daraus resultierende Datenrisiko akzeptieren. Benötigt wurde eine Möglichkeit, Daten fließen zu lassen und diesen Fluss gleichzeitig vollständig zu verwalten.

Mit den einheitlichen Dateikollaborations‑ und netzwerkübergreifenden Austauschfunktionen von i2Share:

  1. Wenn ein Benutzer eine Dateifreigabe oder eine netzwerkübergreifende Übertragung initiiert, löst das System automatisch einen Genehmigungsworkflow über das OA‑System des Unternehmens aus
  2. Der Workflow erfasst Herkunft, Ziel und Empfänger der Datei, um eine klare Verantwortungsdokumentation zu gewährleisten
  3. Nach der Genehmigung werden Dateien automatisch über einen sicheren Kanal übertragen, wodurch manuelle Handhabung und damit verbundene Risiken entfallen
  4. Für häufig zusammenarbeitende Teams sorgt ein Whitelist‑Mechanismus für reibungslose Abläufe ohne Sicherheitseinbußen

Eine einzelne Plattform mit Full‑Stack‑Abdeckung

Vor diesem Projekt stützte sich die Dateiverwaltung des Unternehmens auf mehrere voneinander getrennte Systeme.

Zentrale Geschäftssysteme verfügten über eigene Sicherungsverfahren, Endgeräte setzten auf lokale oder verstreute Tools, netzwerkübergreifende Übertragungen liefen über ein separates Genehmigungssystem. Daten wurden geschützt, der Gesamtansatz war jedoch fragmentiert.

Zusammenführung:

  • Auf Ebene der zentralen Geschäftssysteme setzte das Unternehmen i2VP für die Virtualisierungssicherung ein
  • i2UP bietet einen feingranularen Schutz für mehr als hundert virtuelle Maschinen und gewährleistet die kontinuierliche Verfügbarkeit kritischer Systeme
  • In Kombination mit dem Schutz von i2Share auf Endgeräte‑ und Bürodaten‑Ebene entstand ein einheitliches Full‑Stack‑Datenschutz‑Framework für virtualisierte Infrastruktur, Desktop‑Endgeräte, zentrale Systeme und F&E‑Dokumentationen

Plattformfunktionen:

  • Betrieb über mehrere Standorte hinweg
  • Unterstützung gestaffelter Sicherheitsrichtlinien und regionsübergreifender Zugriffskontrollen, sodass Daten verschiedener Abteilungen und Regionen bei Bedarf isoliert und bei Eignung freigegeben werden können
  • Integration mit dem OA‑System und Single‑Sign‑On (SSO) des Unternehmens, sodass Benutzer mit einer einzigen Anmeldung auf die einheitliche Dateiumgebung zugreifen können – die zugrundeliegenden Systeme bleiben unverändert, während der tägliche Betrieb vereinfacht wird

Audit‑ und Wiederherstellungsfunktionen im System integriert

Bei herkömmlichen Einrichtungen wird die Audit‑Funktion oft nachträglich ergänzt, Sicherungen laufen als separates System. In diesem einheitlichen Framework sind beide Funktionen direkt in den Datenfluss integriert.

Jede Dateiaktion – einschließlich Zugriff, Freigabe, Bearbeitung und Herunterladen – wird automatisch protokolliert und erzeugt eine manipulationssichere Audit‑Spur.

Das System speichert zudem den vollständigen Versionsverlauf und ermöglicht eine Wiederherstellung zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Selbst bei versehentlichem Löschen oder einem Ransomware‑Angriff kann das Unternehmen schnell auf einen fehlerfreien Zustand zurückkehren.

In der Praxis bedeutet dies, dass Daten nicht mehr erst nach ihrem Verlust gesucht werden müssen – sondern jederzeit wiederhergestellt werden können.

Komplexität als System verwalten

Der Schiffbau ist komplex, weil Tausende von Komponenten am richtigen Ort und zur richtigen Zeit zusammengeführt werden müssen. Moderne Datenumgebungen stehen vor der gleichen Herausforderung.

Wenn F&E‑Daten mehrere Standorte, Systeme und Netzwerkgrenzen überspannen, lautet die eigentliche Frage nicht, wo die Daten gespeichert sind – sondern ob diese Daten steuerbar, beweglich und wiederherstellbar bleiben, auch wenn die Umgebung immer komplexer wird.

Für dieses Schiffbau‑Unternehmen lag die Lösung nicht in einer Sammlung separater Tools. Es handelte sich um ein einheitliches Datenschutzsystem, das auf folgenden Komponenten basiert:

  1. Kontinuierlicher Endgeräteschutz
  2. Gesteuerter netzwerkübergreifender Dateifluss
  3. Eine einheitliche Kollaborationsplattform
  4. Vollständige Audit‑ und Wiederherstellungsfunktionen

Das Ergebnis ist eine Datenumgebung, in der Informationen nicht mehr in isolierten Systemen verbleiben. Stattdessen agieren sie als ein verwaltbares, vernetztes Ganzes.

Über Info2soft
Info2soft, kurz für Information2 Software, ist führend im Bereich Datensicherheit. Die Lösungen werden weltweit für Datensicherung, Disaster Recovery, Datenbankreplikation und mehr eingesetzt und genießen breite Anerkennung. Laut IDC wurde Info2soft über viele Jahre hinweg als Nr. 1 auf dem chinesischen Markt für Data-Replication- und Protection-Software eingestuft.

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