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Mit der zunehmenden Vernetzung von Gesundheitsdiensten ist die dauerhafte Verfügbarkeit klinischer Systeme ebenso wichtig geworden wie der Schutz der zugrunde liegenden Daten.
Um diesen Wandel zu unterstützen, hat Info2soft ein regionales Gesundheitsnetzwerk bei der Implementierung eines einheitlichen Datenresilienz‑Frameworks unterstützt, das Folgendes abdeckt:
Durch die Kombination von Sicherung, kontinuierlicher Replikation, Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit in einer koordinierten Architektur stärkte das Projekt den Datenschutz und trug gleichzeitig dazu bei, unterbrechungsfreie Gesundheitsversorgungsabläufe in der gesamten Region sicherzustellen.
Die IT im Gesundheitswesen konzentrierte sich traditionell auf Systembereitstellung, Funktionsentwicklung und Datenaggregation. Mit der rasanten Ausbreitung intelligenter Krankenhäuser, internetbasierter Versorgung, Telemedizin und regionaler Versorgungskoordination ist der Sektor jedoch in eine neue Phase eingetreten: Daten sind zum zentralen Vermögenswert für den Betrieb der Gesundheitsversorgung geworden.
Heutzutage hängen nahezu alle klinischen und administrativen Arbeitsabläufe von der dauerhaften Verfügbarkeit zuverlässiger Daten ab. Daher wenden sich Gesundheitseinrichtungen von herkömmlichen Datenschutzstrategien hin zur Datenresilienz – einem Ansatz mit folgenden Schwerpunkten:
Eine regionale Gesundheitsbehörde treibt die digitale Transformation ihres öffentlichen Krankenhaussystems voran und baut ein einheitliches Netzwerk für Gesundheitsdienste auf, das Einrichtungen auf Stadt‑ und Kreisebene umfasst.
Die regionale Gesundheitsumgebung unterstützt heute:
Auf Datenebene verwalten zentralisierte Plattformen:
Gleichzeitig haben die Einführung von Internet‑Krankenhäusern, Telemedizin, 5G‑gestützter präklinischer Notfallversorgung und KI‑gestützter Diagnose Gesundheitsdaten von einer traditionellen Informationsressource zu einer wesentlichen Infrastruktur für die kontinuierliche Dienstleistungserbringung verwandelt.
Mit der Vertiefung der Digitalisierung der regionalen Gesundheitsversorgung haben sich die Vielfalt der Datentypen und betrieblichen Szenarien deutlich erweitert, wodurch die Grenzen herkömmlicher Datenschutzansätze offen zutage treten.
Herausforderungen
Bedeutung
Gesundheitseinrichtungen benötigen Schutzstrategien, die sich an der Kritikalität der Workloads orientieren, statt eines Einheitsansatzes.
Herausforderungen
Bedeutung
Der Datenschutz muss sich von geplanten Sicherungen hin zu kontinuierlicher Replikation, Echtzeit‑Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit weiterentwickeln.
Herausforderungen
Bedeutung
Die Integration dieser Funktionen in eine kohärente Resilienz‑Architektur ist zur Voraussetzung für einen stabilen Betrieb der Gesundheitsversorgung geworden.
Ausgehend von den betrieblichen Anforderungen der Region und einem einheitlichen Cloud‑Ressourcencenter wurde im Projekt eine dreistufige Datenresilienz‑Architektur aufgebaut. Jede Stufe wendet eine differenzierte Schutzstrategie an, die sich an der betrieblichen Kritikalität der abgedeckten Workloads orientiert – Datensicherheit und Geschäftskontinuität werden in einem einzigen Rahmen vereint.
Geschützte Workloads
Kernfunktionen
Lösung
Diese Stufe wird durch i2Backup unterstützt und ermöglicht die zentrale Sicherungsverwaltung für unterschiedliche Datentypen. Das Ergebnis ist eine grundlegende Absicherung, die die Organisation von dem Zustand „Daten sind vorhanden“ zu „Daten sind wiederherstellbar“ führt – die erste Verteidigungslinie für die Datensicherheit der regionalen Gesundheitsversorgung.
Geschützte Workloads
Kernfunktionen
Lösung
Diese Stufe wird durch i2DTO realisiert und hält Gesundheitsdaten an allen Standorten konsistent und verfügbar. Im Gegensatz zur herkömmlichen periodischen Sicherung verringert die kontinuierliche Replikation das Schutzintervall – der Datenschutz wird von „geplanten Speichervorgängen“ zu „dauerhaftem Schutz“ weiterentwickelt.
Geschützte Workloads
Kernfunktionen
Lösung
Diese Stufe wird durch i2Availability und i2Stream unterstützt und ermöglicht eine Wiederherstellung auf Sekundenebene für geschäftskritische Dienste. Zentrale Gesundheitsabläufe wechseln von „Wiederherstellung nach Ausfall“ zu „Fortführung trotz Ausfall“ – die Auswirkungen von Störungen auf die Patientenversorgung werden spürbar verringert.
Durch die Integration von Sicherung, kontinuierlicher Replikation, Disaster‑Recovery und Hochverfügbarkeit in einem einheitlichen Rahmen stärkte das Projekt sowohl den Datenschutz als auch die Geschäftskontinuität im gesamten Ökosystem der regionalen Gesundheitsversorgung.
Wichtige Ergebnisse sind: