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Von: Dylan

Was bedeutet der Fehler „vSphere HA Virtual Machine Failover Failed“?

Der Fehler „vsphere ha virtual machine failover failed: Bestätigen, Auf Grün zurücksetzen“ ist eine häufige Warnung in VMware‑Umgebungen, die oft in vCenter während oder nach einem Host‑Ausfall auftritt.

vSphere HA virtual machine failover failed

Diese Warnung zeigt an, dass vSphere High Availability (HA) versucht hat, eine virtuelle Maschine auf einem anderen Host neu zu starten, das Failover jedoch nicht abgeschlossen werden konnte. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die VM ausgefallen oder nicht erreichbar ist. In manchen Szenarien handelt es sich um ein erwartetes Verhalten, das keine Gefahr für Ihre virtuellen Maschinen oder die Cluster‑Zuverlässigkeit darstellt.

Wann Sie diesen Fehler gefahrlos ignorieren können: Läuft die VM weiterhin normal, können Sie den Fehler „VM‑Failover fehlgeschlagen“ ignorieren. Sie können zur Lösung 1 in diesem Beitrag wechseln, um den Alarm zu löschen. Andernfalls lesen Sie weiter und verwenden die Lösungen dieses Artikels zur Problembehebung.

Häufige Ursachen für fehlgeschlagenes vSphere‑HA‑Failover

Im Folgenden sind die gängigsten Ursachen für den Fehler aufgeführt:

  • Host‑Isolierung oder Netzwerk‑Partition: Eine der häufigsten Ursachen für ein fehlgeschlagenes Failover ist die Host‑Isolierung: Ein Host verliert die Netzwerkverbindung, läuft aber weiterhin. Da die ursprüngliche VM noch aktiv ist und die Datenträgersperren hält, kann der Failover‑Versuch fehlschlagen, um einen Split‑Brain‑Zustand zu verhindern.
  • Speicher‑ oder Datastore‑Zugriffsprobleme: vSphere‑HA erfordert den Zugriff auf gemeinsam genutzten Speicher von allen Hosts aus. Ist ein Datastore nicht erreichbar, kann das Failover nicht ausgeführt werden.
  • Unzureichende Cluster‑Ressourcen: Für das Failover müssen auf anderen Hosts im Cluster verfügbare CPU‑ und Arbeitsspeicher‑Ressourcen vorhanden sein. Bei hoher Auslastung des Clusters oder zu hohen Ressourcen‑Reservierungen kann das Failover fehlschlagen.
  • Probleme mit vCLS‑VMs (vSphere Cluster Services): Moderne Versionen von VMware vSphere nutzen vCLS‑VMs (vSphere Cluster Services) zur Aufrechterhaltung der Cluster‑Gesundheit und der DRS‑Funktionalität.
  • HA‑Agent‑ oder Cluster‑Konfigurationsfehler: Jeder Host im Cluster führt einen HA‑Agent aus, der für die Kommunikation und die Koordinierung des Failovers zuständig ist. Bei Problemen mit dem HA‑Agent oder der Cluster‑Konfiguration können Ausfälle auftreten.
  • Fehlkonfiguration oder Kompatibilitätsprobleme: Mitunter liegt das Problem bei der virtuellen Maschine selbst. Beispiele: Eine VM mit nicht unterstützter Hardware‑Version, CPU‑Kompatibilitätsprobleme (fehlerhaft konfiguriertes EVC), ein eingehängtes ISO‑Image oder Gerätesperren, die einen Neustart verhindern.

Wie behebt man den VMware‑Fehler „vSphere HA virtual machine failover failed“

Im Folgenden werden 6 Methoden zur Behebung dieses vSphere‑HA‑Failover‑Fehlers vorgestellt.

Lösung 1. Alarm löschen

Führen Sie diese Schritte aus, um die Warnung zu bestätigen, wenn die VMs auf dem ursprünglichen Host weiterhin ausgeführt werden.

Schritt 1. Melden Sie sich über den vSphere‑Client beim vCenter‑Server an. Navigieren Sie zur Registerkarte Überwachen und klicken Sie auf „Probleme und Alarme“ > „Ausgelöste Alarme“.

Schritt 2. Wählen Sie den Alarm „vSphere HA virtual machine failover failed“ aus und klicken Sie auf „Bestätigen“.

acknowledge triggered alarms

Schritt 3. Wählen Sie die betroffene VM bzw. den Host‑Cluster im Inventar‑Navigator aus.

Schritt 4. Gehen Sie zu „Überwachen“ > „Ausgelöste Alarme“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Alarm und wählen Sie „Auf Grün zurücksetzen“.

reset to green triggered alarms

Schritt 5. Navigieren Sie zu Hosts und Cluster und wählen Sie den Ziel‑Cluster aus.

Schritt 6. Klicken Sie auf die Registerkarte „Konfigurieren“ > „Dienste“ > „vSphere‑Verfügbarkeit“.

Schritt 7. Deaktivieren Sie den Dienst, warten Sie bis der Vorgang abgeschlossen ist, und aktivieren Sie ihn anschließend wieder.

Lösung 2. Netzwerk‑Isolierungsprobleme beheben

Beginnen Sie auf der Netzwerkebene, da viele Failover‑Fehler durch Host‑Isolierung und nicht durch tatsächliche Host‑Abstürze verursacht werden.

✯ Prüfung der Verwaltungs‑Netzwerkkonnektivität

1. Greifen Sie auf die DCUI (Direct Console User Interface) des ESXi‑Hosts zu oder verwenden Sie SSH.

2. Führen Sie vmkping <Isolierungs‑Adresse> aus, um die Konnektivität über den VMkernel‑Adapter zu testen.

3. Prüfen Sie physische Switches/Ports auf Link‑Status, VLAN‑Tagging und Firewall‑Regeln (stellen Sie sicher, dass die Ports 8182 TCP/UDP für die HA‑Heartbeats geöffnet sind).

✯ Anpassung der Isolierungs‑Reaktion (falls erforderlich)

1. Navigieren Sie zum Cluster > „Konfigurieren“ > „vSphere‑Verfügbarkeit“ > „Bearbeiten“.

2. Wählen Sie unter Host‑Isolierungs‑Reaktion eine alternative Einstellung (z. B. Gast‑BS herunterfahren), wenn die Einstellung „Eingeschaltet lassen“ Sperrkonflikte verursacht.

Für benutzerdefinierte Isolierungs‑Adressen setzen Sie das.usedefaultisolationaddress auf false und konfigurieren Sie das.isolationaddress[1‑10].

✯ Prüfung der Datastore‑Heartbeats

1. Überprüfen Sie in den vSphere‑Verfügbarkeits‑Einstellungen des Clusters, ob die Datastore‑Heartbeat‑Funktion aktiviert ist.

2. Wählen Sie mindestens zwei gemeinsam genutzte Datastores aus, auf die alle Hosts zugreifen können, um Redundanz sicherzustellen.

Lösung 3. Nicht erreichbare ISO‑/CD‑DVD‑Zuweisungen beheben (vSphere 7.x/8.x)

Dies behebt Ausfälle, bei denen andere Hosts ein ISO‑Image nicht erreichen können, das auf einem lokalen Datastore gespeichert ist.

Schritt 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die betroffene VM > „Einstellungen bearbeiten“ > „Virtuelle Hardware“. Suchen Sie das Gerät VM‑/DVD‑Laufwerk.

Schritt 2. Deaktivieren Sie die Häkchen bei „Verbunden“ und „Beim Einschalten verbinden“, um das Gerät zu deaktivieren. Alternativ ändern Sie die Einstellung „Medium“ von „Datastore‑ISO‑Datei“ auf „Client‑Gerät“ oder „Host‑Gerät“.

VMware CD/DVD Drive

Schritt 3. Klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen zu speichern.

Lösung 4. Fehlerbehebung bei nicht erreichbaren vCLS‑VMs

vSphere‑Cluster‑Services‑VMs (vCLS) werden für die DRS‑/HA‑Funktionalität benötigt. Ihre Nichterreichbarkeit blockiert das Failover.

Schritt 1. Navigieren Sie im vSphere‑Client zum betroffenen ESXi‑Host > Virtuelle Maschinen.

Schritt 2. Identifizieren Sie die nicht erreichbaren vCLS‑VMs (sie tragen üblicherweise das Präfix „vcls‑“), die ausgeschaltet oder als fehlend markiert sind.

Schritt 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jede nicht erreichbare vCLS‑VM und wählen Sie „Aus Inventar entfernen“, um den ungültigen Eintrag zu löschen.

Schritt 4. Falls sich die vCLS‑VMs nicht entfernen lassen, deaktivieren Sie vorübergehend DRS: Navigieren Sie zum Cluster > „Konfigurieren“ > „DRS“ > „Bearbeiten“ und schalten Sie DRS aus.

Schritt 5. Starten Sie das vCenter‑Server‑Appliance (VCSA) neu, um die automatische erneute Bereitstellung der vCLS‑VMs auszulösen.

Schritt 6. Bei anhaltenden Problemen aktivieren Sie die ESXi‑Shell und führen Sie den Befehl esxcli system cls vm destroy –all aus, um festgefahrene vCLS‑VMs manuell zu zerstören.

Schritt 7. Aktivieren Sie DRS wieder und warten Sie 5‑10 Minuten, bis die vCLS‑VMs automatisch neu gestartet werden.

Schritt 8. Führen Sie esxcli storage file system list aus, um Einhängefehler zu prüfen und die physische Netzwerkkonnektivität für die vCLS‑Kommunikation sicherzustellen.

Lösung 5. Herstellen einer beeinträchtigten VM‑Speicherkonnektivität

Das Failover schlägt fehl, wenn intakte Hosts aufgrund eines beeinträchtigten Speichers nicht auf VM‑Datenträger oder Konfigurationsdateien zugreifen können. Führen Sie diese Schritte nacheinander aus, um die Konnektivität wiederherzustellen.

Schritt 1. Führen Sie auf allen Hosts im Cluster den Befehl esxcli storage core device list aus, um zu bestätigen, dass die gemeinsam genutzten Datastores ordnungsgemäß eingebunden und fehlerfrei sind.

Schritt 2. Suchen Sie in den Protokollen des ESXi‑Hosts nach PDL‑Fehlern (Permanent Device Loss) oder APD‑Fehlern (All Paths Down), die auf kritische Speicherprobleme hinweisen.

Schritt 3. Prüfen Sie SAN‑/NAS‑/Fibre‑Channel‑Switches auf korrekte Zoning‑Einstellungen, Link‑Status und intakte GBIC‑/Kabel‑Verbindungen.

Schritt 4. Überprüfen Sie, ob das Speicher‑Array die LUNs korrekt bereitstellt und ob alle ESXi‑Hosts im Cluster Lese‑/Schreib‑Zugriff auf die betroffenen Datastores haben.

Schritt 5. Führen Sie speziell für VxRail‑Cluster den Befehl vdq -qh aus, um etwaige Speicher‑Laufwerksausfälle zu ermitteln, die eine Beeinträchtigung verursachen könnten.

Schritt 6. Sorgen Sie für eine Speicher‑Fehlerisolation, indem Sie Speicher‑ und Verwaltungs‑Netzwerke trennen, um netzwerkübergreifende Probleme zu vermeiden.

Schritt 7. Wenn die Zulassungssteuerung das Failover aufgrund von Speicher‑Einschränkungen blockiert, navigieren Sie zum Cluster > „Konfigurieren“ > „vSphere‑Verfügbarkeit“ > „Bearbeiten“ > „Zulassungssteuerung“, aktivieren Sie „Berechnete Failover‑Kapazität überschreiben“ und setzen Sie den Wert auf 33 %, um die Einschränkung vorübergehend zu umgehen, während Sie die Speicherprobleme beheben.

Lösung 6. vSphere‑HA neu konfigurieren (letzte Maßnahme)

Wenn alle anderen Methoden den Fehler „vsphere ha virtual machine failover failed“ nicht beheben, verwenden Sie dieses schrittweise Vorgehen zum Zurücksetzen der HA‑Konfiguration.

Schritt 1. Navigieren Sie im vSphere‑Client zum Cluster > „Konfigurieren“ > „vSphere‑Verfügbarkeit“ > „Bearbeiten“.

Edit VMware HA

Schritt 2. Deaktivieren Sie vSphere‑HA, klicken Sie auf OK und warten Sie bis der Vorgang vollständig abgeschlossen ist.

Schritt 3. Kehren Sie zum gleichen Einstellungsmenü für die vSphere‑Verfügbarkeit zurück und aktivieren Sie vSphere‑HA wieder.

Schritt 4. Konfigurieren Sie alle erweiterten HA‑Einstellungen (wie Zulassungssteuerung, Isolierungs‑Reaktion oder Datastore‑Heartbeating) entsprechend den Anforderungen Ihres Clusters neu.

Schritt 5. Überwachen Sie den Cluster 10‑15 Minuten lang, um sicherzustellen, dass HA betriebsbereit ist und keine neuen Failover‑Warnungen ausgelöst werden.

Erhöhung der Failover‑Zuverlässigkeit mit i2Availability

Obwohl VMware vSphere‑HA für die Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit unerlässlich ist, weist es klare Einschränkungen auf:

  • Es startet VMs neu, anstatt eine kontinuierliche Verfügbarkeit sicherzustellen
  • Es hängt stark von der Cluster‑Gesundheit (Netzwerk, Speicher, Ressourcen) ab
  • Es kann Probleme wie Failover‑Verzögerungen, Neustart‑Ausfälle oder Split‑Brain‑Risiken nicht verhindern

Genau aus diesem Grund treten Fehler wie „vsphere ha virtual machine failover failed“ auf.

Für Unternehmen, die nahezu keine Ausfallzeiten und ein garantiertes Failover benötigen, ist eine fortgeschrittenere Lösung erforderlich.

An dieser Stelle stellen wir i2Availability von Info2Soft vor. Es handelt sich um eine unternehmensgerechte Hochverfügbarkeits‑ und Notfallwiederherstellungs‑Lösung, die einen kontinuierlichen Anwendungsschutz bietet – nicht nur einen VM‑Neustart.

i2Availability repliziert Daten fortlaufend mit Byte‑Genauigkeit in die Standby‑vSphere‑Umgebung. Sobald der Ausfall des Hauptservers bestätigt wird, übernimmt die Standby‑Umgebung umgehend den Geschäftsbetrieb.

60‑Tage‑Kostenlose Testversion

Vorteile von i2Availability:

  • Nahtloses Failover: Byte‑genaue Echtzeit‑Datenreplikation synchronisiert VM‑Daten zwischen Produktiv‑ und Notfall‑Hosts. Bei einem Host‑Ausfall oder Netzwerk‑/Speicherproblemen schaltet es Anwendungen innerhalb von Sekunden automatisch auf einen Standby‑Host um und sorgt für niedrige RPO‑ und RTO‑Werte.
  • Intelligente Fehlererkennung: Nutzt Multi‑Heartbeat‑Überwachung, Knoten‑ und Datenträger‑Arbitrierung, um fehlerhafte Failover‑Versuche und Split‑Brain‑Szenarien zu verhindern. Unterstützt benutzerdefinierte Skripte für das automatische Starten/Stoppen von Anwendungen, kombiniert mit virtuellem IP‑Failover für einen Umschaltvorgang unter einer Sekunde.
  • Vereinfachte Verwaltung: i2Availability verfügt über eine intuitive grafische Oberfläche zur zentralen Überwachung des vSphere‑Clusters, des VM‑Status und der HA‑Ereignisse – es ist nicht mehr erforderlich, manuell fdm.log‑ oder hostd.log‑Dateien nach Fehlern zu durchsuchen.
  • Erhöhte Zuverlässigkeit für geschäftskritische Anwendungen: Entwickelt für unternehmensgerechte Zuverlässigkeit. i2Availability gewährleistet eine Verfügbarkeit von 99,99 % für Ihre Kernanwendungen (ERP, Datenbanken, Zahlungs‑Gateways) durch die Kombination von virtueller‑IP‑Verschiebetechnologie und benutzerdefinierten Skripten zur automatischen Anwendungs‑Wiederherstellung.

Best‑Practices zur Vermeidung von HA‑Failover‑Fehlern

Die Vermeidung des Fehlers „vsphere ha virtual machine failover failed“ basiert nicht auf einer einzelnen Korrekturmaßnahme, sondern auf dem Aufbau einer widerstandsfähigen HA‑Architektur über Netzwerk‑, Speicher‑ und Rechen‑Ebene hinweg.

Im Folgenden werden bewährte Best‑Practices aufgeführt, um Failover‑Fehler zu minimieren und eine zuverlässige Wiederherstellung in VMware‑vSphere‑Umgebungen sicherzustellen.

Entwurf für echte HA‑Funktionsfähigkeit (nicht nur aktiviertes HA)

Das bloße Aktivieren von HA reicht nicht aus; Ihr Cluster muss so ausgelegt sein, dass er ein Failover unter realen Bedingungen unterstützt.

Best‑Practices:

  • Verwenden Sie gemeinsam genutzten Speicher, auf den alle Hosts zugreifen können (SAN, NAS oder vSAN)
  • Halten Sie sich an die N+1‑Kapazitätsplanung (mindestens die Ressourcen eines zusätzlichen Hosts als Reserve)
  • Vermeiden Sie Single‑Points‑of‑Failure bei Rechenleistung, Speicher und Netzwerk

Aufbau von Netzwerk‑Redundanz für die HA‑Stabilität

Netzwerkprobleme zählen zu den Hauptursachen für fehlerhafte Failover‑Versuche. Stellen Sie sicher, dass die HA‑Agents jederzeit zuverlässig zwischen den Hosts kommunizieren können.

Umzusetzende Maßnahmen:

  • Redundante Verwaltungs‑Netzwerkschnittstellen (NIC‑Teaming)
  • Eigenes HA‑Heartbeat‑Netzwerk
  • Mehrere Netzwerkpfade zur Vermeidung von Isolierungs‑Ereignissen

Sicherstellen eines konsistenten und erreichbaren Speichers

Die Speicher‑Erreichbarkeit ist für ein erfolgreiches Failover entscheidend. Stellen Sie daher sicher, dass jeder Host jede VM bei Bedarf neu starten kann.

Wichtige Maßnahmen:

  • Prüfen Sie, ob alle Datastores auf jedem Host eingebunden sind
  • Vermeiden Sie die Ablage von HA‑geschützten VMs auf lokalem Speicher
  • Konfigurieren Sie die Datastore‑Heartbeat‑Funktion ordnungsgemäß
  • Überwachen Sie Speicher‑Latenz und Konnektivität

Optimierung der HA‑ und Zulassungssteuerungs‑Einstellungen

Fehlkonfigurierte HA‑Richtlinien können das Failover im Hintergrund blockieren.

Empfehlungen:

  • Aktivieren und konfigurieren Sie die Zulassungssteuerung ordnungsgemäß
  • Wählen Sie eine zu Ihrer Workload passende Richtlinie (z. B. prozentbasiert)
  • Vermeiden Sie übermäßig strenge Ressourcen‑Reservierungen
  • Verwenden Sie EVC (Enhanced vMotion Compatibility) für eine konsistente CPU‑Kompatibilität

Aufrechterhaltung intakter HA‑ und vCLS‑Komponenten

Gesundheitlich beeinträchtigte Cluster‑Dienste können zu falschen Alarmen oder fehlgeschlagenen Failovern führen. Daher müssen die Cluster‑Dienste stabil laufen, damit HA ordnungsgemäß funktioniert.

Prüfliste:

  • Stellen Sie sicher, dass die HA‑Agents auf allen Hosts ausgeführt werden
  • Überwachen Sie den Cluster‑Zustand (vermeiden Sie Schleifen mit wiederholter HA‑Neukonfiguration)
  • Prüfen Sie, ob die vCLS‑VMs eingeschaltet und gleichmäßig auf die Hosts verteilt sind

Regelmäßiges Testen des Failovers (nicht nur auf die Funktionsfähigkeit vertrauen)

Viele Umgebungen stellen HA‑Probleme erst bei tatsächlichen Ausfällen fest. Regelmäßige Failover‑Tests stellen sicher, dass Ihre HA‑Einrichtung unter realen Bedingungen wie erwartet funktioniert.

Best‑Practice:

  • Führen Sie geplante Failover‑Tests durch (Simulation eines Host‑Ausfalls)
  • Prüfen Sie das Verhalten und den Zeitablauf beim VM‑Neustart
  • Werten Sie nach dem Test die HA‑Protokolle und Alarme aus

Kombination von HA mit Backup‑ und Notfallwiederherstellungs‑Lösungen

HA allein garantiert keinen vollständigen Schutz.

Einschränkungen von HA:

  • Kann keine Datenkorruption verhindern
  • Kann keine Wiederherstellung nach Ransomware‑Befall oder logischen Fehlern durchführen
  • Kann unter Infrastruktur‑Einschränkungen fehlschlagen

Empfehlung: Kombinieren Sie eine unternehmensgerechte Backup‑Lösung mit fortgeschrittenen HA‑/DR‑Tools wie i2Availability.

Fazit

Der Alarm „vsphere ha virtual machine failover failed“ ist eines der am häufigsten missverstandenen Probleme in VMware‑vSphere‑Umgebungen. Obwohl er auf den ersten Blick kritisch wirkt, deutet er nicht immer auf einen tatsächlichen Ausfall hin – er sollte aber ohne geeignete Prüfung niemals ignoriert werden.

Der Schlüssel liegt in einer systematischen Fehlerbehebung: Beginnend bei der Infrastruktur über Konfigurationsprüfungen bis hin zu Prüfungen auf VM‑Ebene. Noch wichtiger: Dieser Alarm verdeutlicht eine grundlegende Tatsache: vSphere‑HA ist für die Verfügbarkeit ausgelegt, nicht für eine garantierte Kontinuität. Es basiert auf einer neustartbasierten Wiederherstellung, die unter realen Bedingungen fehlschlagen kann.

Zusätzlich können Sie zur Minimierung von Ausfallzeiten und Risiken Lösungen von Info2Soft nutzen, um eine professionelle Notfallwiederherstellungs‑Strategie zu erstellen und VMware‑VMs regelmäßig zu sichern.

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