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Stadtweite Katastrophenwiederherstellung für eine Filiale der People’s Bank of China

Die Filiale betrieb eine komplexe hybride Umgebung aus physischen und virtualisierten Systemen. Mit den vorhandenen älteren Datenschutztools stießen zunehmend Schwierigkeiten auf, die betriebliche Agilität sowie strenge Anforderungen an die Betriebskontinuität einzuhalten.

Kundenanforderungen und Herausforderungen

Die IT-Infrastruktur der Filiale der People’s Bank of China läuft in einer hybriden Umgebung mit physischen Servern und Virtualisierungsplattformen. Die Architektur folgt einer entkoppelten Bereitstellungsstrategie, bei der Frontend-Anwendungen, Middleware und Datenbanken separat betrieben werden. Die bestehende Strategie mit geplanten Sicherungen genügte den wachsenden Anforderungen der geschäftskritischen Abläufe der Bank nicht. Insbesondere ergaben sich folgende Probleme:

  • Aktualisierung der Infrastruktur: Strenge Zeitvorgaben beim Austausch veralteter Hardware erschwerten einen reibungslosen Übergang auf neue Geräte.
  • Plattformübergreifende Migration: Die Migration von Geschäftssystemen von physischen Maschinen auf unterschiedliche Virtualisierungsplattformen und Private-Cloud-Umgebungen (P2V/P2C) brachte Kompatibilitätsprobleme mit sich.
  • Heterogene Datenmigration: Die Datenmigration zwischen Speichergeräten unterschiedlicher Hersteller und Ausführungen war aufwendig und durch Grenzen herkömmlicher Migrationstools eingeschränkt.
  • Gewährleistung der Betriebskontinuität: Geschäftskritische Systeme benötigten einen stabilen Schutz, um Dienstunterbrechungen durch systemseitige Ausfälle in der virtualisierten Umgebung zu vermeiden.
  • Höhere Compliance-Anforderungen: Bestimmte Systeme, wie das Kontoverwaltungssystem, erforderten eine Verbesserung der Kontinuitätsstandards – der Wechsel von grundlegenden Notfallplanungen hin zu einer vollständig konformen Katastrophenwiederherstellung mit Hochverfügbarkeit.

Financial Sector Case Studies Strategies for Data Resilience and Infrastructure Modernization

Eingesetzte Lösung

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen implementierte die Filiale eine umfassende Lösung auf Basis der Produktpalette von Information2:

  • i2Move wurde eingesetzt, um Katastrophenwiederherstellungsserver auf der Virtualisierungsplattform des stadtweiten Wiederherstellungsstandorts schnell bereitzustellen.
  • i2Availability sorgt für die Echtzeit-Datenreplikation vom Produktivstandort zum Wiederherstellungsstandort im Normalbetrieb. Zudem ermöglicht es das automatische Umschalten der Geschäftssysteme auf die Wiederherstellungsplattform unmittelbar nach der Fehlererkennung, um Ausfallzeiten zu minimieren.
  • i2CDP (Continuous Data Protection) wurde im Wiederherstellungszentrum implementiert, um einen zentralisierten Datenschutz herzustellen. Diese Schutzebene sichert Daten vor logischen Gefahren wie versehentlichem Löschen, Bedienfehlern, Viren, Trojanern und Ransomware. Darüber hinaus werden Sicherungsvorgänge im Wiederherstellungszentrum ausgeführt, wodurch die Lese- und Schreib-I/O-Last der Produktivsysteme deutlich entlastet wird.

Nutzen für den Kunden

Die stadtweite Datenmigrations- und Katastrophenwiederherstellungslösung von Information2 löste effektiv die Herausforderungen bei Systemaktualisierungen und Migrationen der Filiale. Diese Aufgaben können nun ohne Störung des Geschäftsbetriebs durchgeführt werden. Vor allem garantiert die Lösung Betriebskontinuität und keinen Datenverlust für die geschäftskritischen Systeme der Bank.

Lokalisierung der IT-Infrastruktur und Modernisierung des Marktdatensystems bei einem führenden Wertpapierhaus

Während das vorherige Beispiel den Fokus auf die Katastrophenwiederherstellung legte, zeigt das folgende Beispiel, wie Finanzinstitute durch die Modernisierung der Infrastruktur und den Einsatz heimischer Technologien Leistungssteigerungen erreichen und regulatorische Vorgaben erfüllen.

Kundenanforderungen und Herausforderungen

Um der nationalen Strategie zur Innovation im IT-Anwendungsbereich – die den Übergang zu einer vollständig eigenkontrollierbaren IT-Lieferkette vorsieht – gerecht zu werden, leitete ein führendes Wertpapierhaus eine umfassende Überarbeitung der Architektur seines Internet-Marktdatensystems ein.

Als zentrales Geschäftssystem stellt diese Plattform zahlreichen Internetnutzern des Hauses Level-1- und Level-2-Marktkurse sowie wertschöpfende Datendienste zur Verfügung. Das Projekt zielte auf eine vollständige Eigenständigkeit vom Hardware- bis zur Softwareebene ab. Da es sich jedoch um die erste Bereitstellung in einer vollständig heimischen Rechenumgebung handelte, bestanden große Unsicherheiten hinsichtlich der Leistungsstabilität und der Gewährleistung der Sicherheit.

Eingesetzte Lösung

Das Wertpapierhaus ging eine tiefgreifende strategische Partnerschaft mit Huawei und Information2 ein, um eine leistungsstarke Lösung umzusetzen:

  • Hardware-Optimierung: Unter Nutzung der Expertise von Huawei optimierte das Team die grundlegende Infrastruktur, um das volle Rechenpotenzial von KunPeng auszuschöpfen. Dadurch konnte sich das Team auf die Portierung und Anpassung von Anwendungssoftware konzentrieren und durch die Kombination von Hardware und Software optimale Leistungen erzielen.
  • Datenübertragung: Für standortübergreifende Anforderungen nutzte die Lösung fortschrittliche Übertragungstechnologien von Information2, einschließlich Paketweiterleitung und Dateikomprimierung.
  • Echtzeit-Leistung: Die Architektur ermöglicht eine schnelle eins-zu-vielen-Weiterleitung, sodass zahlreiche nachgelagerte Knoten gleichzeitig Echtzeit-Marktkurse empfangen können. Die Implementierung erzielte beeindruckende Werte: Eine Datenkompressionsrate von 83 % sowie eine interne Verarbeitungslatenz von unter 50 μs.

Nutzen für den Kunden

Durch dieses Projekt wurden das Internet-Marktdatensystem des Wertpapierhauses sowie die Weiterleitungssoftware von Information2 vollständig kompatibel mit Huawei KunPeng-Prozessoren (heimische Halbleiter) und lokalisierten Betriebssystemen wie Kylin V10 und EulerOS. Diese erfolgreiche Bereitstellung verwirklichte das strategische Ziel einer „sicheren, eigenständigen und kontrollierbaren“ IT-Umgebung und markiert einen bedeutenden Durchschritt auf dem Weg zur Modernisierung der Infrastruktur des Hauses.

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