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Von: Dylan

Verschärfte Datenschutzregelungen und zunehmender branchenspezifischer Fokus

Sowohl in China als auch im Ausland werden laufend neue Regelungen für die Datenbranche erlassen – diese betreffen Datenschutz, Datenfluss, Datenanwendungen und Aufsicht. Zahlreiche Vorschriften entstehen wie Bambustriebe nach dem Frühlingsregen. Beispielsweise:

Europa veröffentlichte im Jahr 2023 das Arbeitsprogramm Digitales Europa 2023–2024. Ziel ist es, Investitionen zur Erhöhung der Sicherheit von Cloud-Diensten voranzutreiben, Einrichtungen für Experimente und Tests im Bereich der künstlichen Intelligenz zu schaffen sowie den Datenaustausch in unterschiedlichen Bereichen auszubauen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung und Anwendung zentraler Technologien wie Hochleistungsrechnen, künstliche Intelligenz und Blockchain.

Im Jahr 2023 stellte Deutschland die Initiative Manufacturing-X vor. Diese zielt darauf ab, eine gemeinsame Infrastruktur für alle Bereiche der Fertigungsindustrie aufzubauen, um eine branchenübergreifende gemeinsame Datennutzung und gemeinsamen Datenaustausch zu ermöglichen. Dadurch sollen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Fertigungsindustrie gestärkt werden.

China veröffentlichte im Jahr 2023 die Richtlinien zur Förderung der Entwicklung der Datensicherheitsbranche. Darin werden Leitgedanken und Grundprinzipien für die Entwicklung der Datensicherheitsbranche festgelegt, Entwicklungsziele sowie sieben zentrale Aufgaben formuliert. Das Dokument bietet politische Unterstützung und Orientierung für die Entwicklung der chinesischen Datensicherheitsbranche.

Im Jahr 2024 veröffentlichte das US-Außenministerium die Strategie der Vereinigten Staaten für internationalen Cyberspace und digitale Politik. Ziel ist der Aufbau und Erhalt eines offenen, inklusiven, sicheren und widerstandsfähigen digitalen Ökosystems. Die USA wollen mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um menschenrechtskonforme Ansätze im digitalen Bereich und bei der Datenverwaltung zu etablieren, verantwortungsvolles staatliches Handeln zu fördern sowie Bedrohungen für den Cyberspace und kritische Infrastrukturen abzuwehren. Dazu werden Allianzen gebildet und Partnerschaften koordiniert, um die digitalen und cybertechnischen Fähigkeiten internationaler Partner auszubauen.

China veröffentlichte im Jahr 2024 das Weißbuch zur globalen Digitalwirtschaft (2023). Es fasst neue Entwicklungen bei der Digitalwirtschaftspolitik verschiedener Länder zusammen und hebt die treibende Rolle der Digitalisierung der Fertigung, 5G und KI hervor sowie neue Chancen durch die Vernetzung von digitaler und physischer Wirtschaft.

Nach der Veröffentlichung übergeordneter Industriepolitiken und Regelungen durch große Weltmächte wurden zudem zahlreiche branchenspezifischere Datenvorschriften und Pläne herausgegeben. Beispielsweise in den Vereinigten Staaten:

Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte die Version 2023 der Strategie zur Einführung von Daten, Analytik und künstlicher Intelligenz. Diese soll die Nutzung von KI im Verteidigungsministerium vorantreiben und umfasst Themen wie Daten, Fachkräfte, Beschaffung und Governance. Es wurde eine Datenanweisung erlassen, die vorsieht, dass alle Daten des Verteidigungsministeriums sichtbar, zugänglich, verständlich, verknüpfbar, vertrauenswürdig, interoperabel und sicher sein müssen (Abkürzung VAULTIS).

Die US-Stiftung Data Foundation veröffentlichte gemeinsam die Umfrage zu Bundes-Chefdatenbeauftragten 2023. Der Bericht empfiehlt, die Befugnisse und Verantwortlichkeiten von CDOs klar zu definieren, die Daten- und Technologiekompetenz der Organisationen auszubauen sowie Schulungen, Weiterbildungen und Unterstützungen für das Veränderungsmanagement anzubieten. Dadurch soll die Reife der Rolle des CDO und der Datenverwaltungsfunktionen in Bundesbehörden erhöht werden.

Die Vereinigten Staaten treiben die marktorientierte Entwicklung staatlicher Daten voran. Die US-Regierung kooperiert mit großen Technologieunternehmen und schließt „Nullkosten-Verträge“. Damit wird ein Beschaffungsmodell für digitale Dienste zu „Nullkosten“ aufgebaut, um die Öffnung und den Austausch staatlicher Daten kostengünstig und effizient auszubauen. Gleichzeitig wird die offene Datenplattform der Bundesregierung durch das quelloffene Datenverwaltungssystem CKAN technisch unterstützt. Es stellt Schnittstellen (APIs), Visualisierungstools und weitere Funktionen für die Katalogisierung, Speicherung und den Zugriff auf staatliche Datensätze bereit.

Diese Regelungen zeigen die umfangreiche Planung und Entwicklungsrichtung der Vereinigten Staaten im Datenbereich. Ziel ist die Förderung der Öffnung, des Austauschs und der Nutzung von Daten zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der USA.

In China haben zuständige Branchenbehörden ebenfalls zahlreiche Industriepolitiken veröffentlicht:

Der vom Ministerium für Industrie und Informationstechnik herausgegebene 14. Fünfjahresplan zur Entwicklung der Big-Data-Branche betont die Ausschöpfung des Wertes des Produktionsfaktors Daten, die Stärkung, Verbesserung und Erweiterung der Branche. Er legt sechs zentrale Aufgaben fest: die beschleunigte Entwicklung des Marktes für den Produktionsfaktor Daten, die Nutzung der Vorteile von Big Data, die Festigung der Grundlagen der Industrieeentwicklung, der Aufbau einer stabilen und leistungsfähigen Industriekette, die Gestaltung eines florierenden und geordneten Industrieökosystems sowie der Ausbau der Datensicherheitsmaßnahmen.

Der gemeinsam von der Nationalen Datenverwaltung, der Cyberspace-Verwaltung Chinas, dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie, dem Ministerium für Industrie und Informationstechnik und weiteren Behörden erarbeitete Dreijahresaktionsplan „Datenelement ד (2024–2026) zielt darauf ab, den Multiplikatoreffekt des Produktionsfaktors Daten vollständig zur Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung zu nutzen. Durch die vorangetriebene hochwertige Anwendung von Datenelementen werden Mehrszenario-Anwendungen und eine wiederholte Nutzung von Daten durch unterschiedliche Akteure gefördert. Dadurch sollen neue Branchen, neue Geschäftsmodelle und neue Wachstumsimpulse entstehen, um die hochwertige Entwicklung nachhaltig zu unterstützen.

Die vom Finanzministerium herausgegebenen Richtlinien zur Stärkung der Verwaltung von Datenvermögen legen zwölf zentrale Aufgaben fest. Dazu gehören die rechtmäßige Verwaltung von Datenvermögen, die Klärung von Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit Datenvermögen, die Verbesserung zugehöriger Standards, die verstärkte Verwaltung der Nutzung von Datenvermögen, die schrittweise Förderung der Entwicklung und Nutzung von Datenvermögen sowie der Ausbau des Bewertungssystems für den Wert von Datenvermögen.

Die vom Generalsekretariat des Zentralkomitees der KPCh und dem Generalsekretariat des Staatsrats veröffentlichten Meinungen zur beschleunigten Entwicklung und Nutzung öffentlicher Datenressourcen sollen die gesunde Entwicklung der Datenbranche vorantreiben, Anwendungsszenarien für Daten erweitern, die regionale Datenkooperation fördern, den Aufbau von Datendienstleistungsfähigkeiten verstärken und ein florierendes Ökosystem für die Entwicklung der Datenbranche schaffen.

Die von der Nationalen Archivverwaltung veröffentlichten Maßnahmen zur Verwaltung elektronischer Archive schreiben vor, dass elektronische Archivdaten mindestens drei vollständige Sicherungskopien erfordern: eine für den Online-Betrieb und zwei Sicherungskopien, darunter eine externe Sicherung. Gleichzeitig muss der gesamte Verwaltungsprozess elektronischer Archive einschlägige Gesetze und Vorschriften zum Netzwerkschutz und zur Datensicherheit einhalten, um die Echtheit, Vollständigkeit, Nutzbarkeit und Sicherheit elektronischer Archive zu gewährleisten.

Zudem haben lokale Regierungen in China nacheinander Entwicklungspläne für die Datenbranche herausgegeben. Beispielsweise veröffentlichte die Stadtregierung von Shanghai den Aktionsplan zur Förderung der innovativen Entwicklung der Branche für den Produktionsfaktor Daten (2023–2025) im Rahmen der neuen Digitalwirtschaft. Bis 2025 soll das Volumen der Datenbranche 500 Milliarden Yuan erreichen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 15 %. Es sollen 1.000 „Datenhändler“-Unternehmen gefördert und das Potenzial des Produktionsfaktors Daten schneller freigesetzt werden.

Die genannten Regelungen zeigen: Globale Datenvorschriften werden ständig verschärft und weisen zunehmende branchenspezifische Merkmale auf. Von Europa über China bis zu den Vereinigten Staaten werden regelmäßig übergeordnete Datenpolitiken veröffentlicht. Ziel ist die Förderung der Entwicklung der Datenbranche sowie die Stärkung von Datenschutz und Datenfluss. Die ständige Verbesserung der Datenvorschriften wird die Industrialisierung und Professionalisierung dieses Bereichs maßgeblich vorantreiben.

Neue Anpassungen auf dem chinesischen Markt für Datenreplikation

In dieser durch Politik bestimmten Epoche erlebt der chinesische und globale Markt für Datenreplikation und Datenschutz beispiellose Entwicklungschancen, ist aber gleichzeitig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Nach dem aktuellen Bericht von IDC sowie den Umsatzdaten chinesischer Anbieter erfährt der chinesische Markt für Datenreplikation und Datenschutz im Jahr 2024 tiefgreifende Anpassungen.

Marktwachstumstrends: Der kontinuierliche Wachstumskurs der Branche bleibt erhalten

Angetrieben durch die in den letzten Jahren anhaltend hohe Nachfrage nach Datensicherung und Wiederherstellung verzeichnete der chinesische Markt für Datenreplikation und Datenschutz lange Zeit ein rasantes Wachstum. Im ersten Halbjahr 2024 kam es jedoch zu einer Wachstumsverlangsamung. Hauptgründe im Rahmen des makroökonomischen Umfelds Chinas sind gekürzte öffentliche Haushalte sowie Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen im Finanzsektor.

Gekürzte öffentliche Haushalte: Aufgrund der komplexen und volatilen globalen Wirtschaftslage stehen Regierungen unter wirtschaftlichem Druck und müssen die Ausgabestruktur der öffentlichen Finanzen vorsichtig gestalten. Vor diesem Hintergrund verlangsamten sich im ersten Halbjahr einige staatliche Investitionen in die IT- und Datensicherheitsinfrastruktur, insbesondere bei nicht kritischen IT-Ausgaben. Dies führte direkt zu sinkenden oder verzögerten Beschaffungen von Produkten für Datenreplikation und Datenschutz durch Behörden und den öffentlichen Sektor und beeinträchtigte das gesamte Marktwachstum.

Kostensenkung und Effizienzsteigerung bei Finanzinstituten: Der Finanzsektor als wichtige Kundengruppe befindet sich ebenfalls in einem tiefgreifenden Wandel. Durch die Fortschritte bei der Zinsmarktsteuerung und den Aufstieg des Internet-Finanzwesens sehen sich traditionelle Finanzinstitute einem beispiellosen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, verfolgen sie Ansätze zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Im Bereich der Datensicherung und Wiederherstellung achten Finanzinstitute verstärkt auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und die Nachhaltigkeit von Dienstleistungen, statt nur auf technischen Fortschritt zu setzen.

Angesichts der neuen Herausforderungen beim Marktwachstum passen Anbieter von Datenreplikations- und Datenschutzlösungen aktiv ihre Marktstrategien an. Einerseits intensivieren sie die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Behörden und dem Finanzsektor, um Kundenbedürfnisse genau zu verstehen und zielgerichtete Produkte und Dienstleistungen für wachsende Märkte wie Big-Data-Verwaltung, Datennutzung und Analyseszenarien anzubieten. Andererseits legen sie mehr Wert auf technische Innovation und Kostenkontrolle, um die Wettbewerbsfähigkeit durch verbesserte Produktleistung und sinkende Herstellungskosten zu erhöhen. Obwohl die Branchenentwicklung Schwankungen unterliegt, lässt sich anhand der Wachstumsaussichten und der Widerstandsfähigkeit der chinesischen Volkswirtschaft ablesen: Der langfristige Entwicklungstrend der Datenbranche bleibt bestehen, und es entstehen fortlaufend neue Branchenbedarfe.

Aufstieg inländischer Anbieter: Beschleunigte heimische Substitution und Beginn der Xinchuang-2.0-Ära

Vor dem Hintergrund der Wachstumsanpassungen auf dem chinesischen Markt für Datenreplikation und Datenschutz erhalten inländische Anbieter beispiellose Entwicklungschancen. Durch die hohe staatliche Priorisierung der Informationssicherheit und der unabhängigen Steuerbarkeit sowie die ständige Verbesserung der technischen Leistungen und Produktqualität inländischer Hersteller ist die heimische Substitution zu einem unumkehrbaren Trend geworden.

Verbesserte technische Leistungen inländischer Anbieter: In den letzten Jahren haben inländische Anbieter von Datenreplikations- und Datenschutzlösungen bedeutende Fortschritte bei Forschung, Entwicklung und Innovation erzielt. Sie übernehmen und verarbeiten internationale Spitzentechnologien und passen diese an die Anforderungen des lokalen Marktes an. Daraus entstand eine Reihe fortschrittlicher Hard- und Softwareprodukte, die den neuen Umgebungen und Kundenanforderungen gerecht werden. Hinsichtlich Leistung, Stabilität und Sicherheit stehen diese Produkte internationalen Lösungen gleich und verfügen in einzelnen Bereichen sogar über führende Vorteile. Als Beispiel sei die Bereitstellung der Sicherungsprodukte von Information2 Software bei einer großen staatlichen Aktienbank genannt. Die Lösung ersetzte nicht nur ausländische Sicherungs- und Archivierungssoftware, sondern erfüllte zudem die Anforderungen der Bank an Sicherungs- und Wiederherstellungsgeschwindigkeiten neuer Systeme und großer Datenmengen – einschließlich extrem hoher D2T-Sicherungsleistung, Deduplizierungs- und Kompressionsraten sowie der zentralen Verwaltung von Sicherungsspeichern mehrerer Rechenzentren.

Die Xinchuang-2.0-Ära: Zur Förderung der Informationssicherheit und unabhängigen Steuerbarkeit haben zuständige Behörden eine Reihe von Politiken für eigenständige innovative Entwicklung erlassen, die inländische Anbieter im Bereich Datenreplikation und Datenschutz ermutigen und unterstützen. Diese Regelungen unterstützen Projekte mit inländischen Produkten und eröffnen breitere Marktchancen für Geräte-Upgrades und die Nutzung heimischer Lösungen. Aufgrund der politischen Vorgaben wählen immer mehr Unternehmen und Einrichtungen inländische Produkte für Datenreplikation und Datenschutz als Ersatz für ausländische Marken. Gleichzeitig soll ein offener und transparenter kommerzieller Markt entstehen. Die Entwicklung im Bereich Lokalisierung und IT-Anwendungsinnovation (Xinchuang) erfolgt über offene Märkte im Wettbewerb, an dem mehr Anbieter beteiligt werden, um ein florierendes Ökosystem rund um unabhängige und steuerbare Basissoftware aufzubauen. Der Übergang von geschlossenen zu offenen Strukturen ist das zentrale Merkmal des Wechsels von Xinchuang 1.0 zur 2.0-Ära.

Herausforderungen für ausländische Anbieter: Durch die beschleunigte heimische Substitution sehen sich ausländische Hersteller auf dem chinesischen Markt für Datenreplikation und Datenschutz zunehmenden Herausforderungen ausgesetzt. Sie müssen dem Wettbewerbsdruck inländischer Anbieter bei Technologie, Preis und Dienstleistung standhalten und sich gleichzeitig an die spezifischen Anforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen des chinesischen Marktes anpassen. Diese Faktoren verstärken die strategischen Herausforderungen ausländischer Anbieter in China.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Inländische Anbieter von Datenreplikations- und Datenschutzlösungen bleiben auf einem starken Wachstumskurs – dieser Trend ist kaum umkehrbar. Durch ständigen technischen Fortschritt erwarten sich Durchbrüche auf dem internationalen Markt. Gleichzeitig erweitert die zunehmende staatliche Aufmerksamkeit für Informationssicherheit und unabhängige Steuerbarkeit den Entwicklungsspielraum inländischer Anbieter im Bereich der Datenreplikation weiter.

Das dauernde Thema: Datenschutz und Wertgewinnung aus Daten sind gleichermaßen wichtig

Bei einer eingehenden Analyse der aktuellen Lage und Entwicklungstrends des chinesischen Marktes für Datenreplikation und Datenschutz wird deutlich: Trotz vielfältiger Herausforderungen treibt die Welle der digitalen Transformation die Informatisierung und Digitalisierung mit beispielloser Kraft voran. Dieser Trend hebt nicht nur die Anforderungen von Unternehmen an die Geschäftskontinuität auf eine neue Ebene, sondern erhöht zudem stark den Bedarf an Datenspeicherung und der Wertgewinnung aus Daten. Diese werden zu zentralen Faktoren für die operative Widerstandsfähigkeit von Unternehmen im Datenzeitalter.

Zuerst wird die Bedeutung der Wertgewinnung aus Daten immer deutlicher. Mit der schnellen Entwicklung von Big-Data-Technologien extrahieren Unternehmen wertvolle Informationen aus riesigen Datenmengen, um fundiertere Entscheidungen zu treffen. Dieser Prozess geht weit über die einfache Erfassung und Strukturierung von Daten hinaus. Er umfasst den Einsatz fortschrittlicher Analyseverfahren wie maschinelles Lernen und Deep Learning zur Vorhersage künftiger Trends, zur Optimierung von Betriebsabläufen und zur Verbesserung individueller Nutzererfahrungen. Beispielsweise konnten E-Commerce-Plattformen durch Big Data und KI eine individuelle Optimierung von Produktempfehlungsalgorithmen erreichen. Dadurch verbessert sich nicht nur das Einkaufserlebnis der Nutzer deutlich, sondern auch der Umsatz steigt spürbar. Dieses Beispiel belegt eindrucksvoll die große Bedeutung der Wertgewinnung aus Daten für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Gleichzeitig steigt das Branchenbewusstsein für den Datenschutz. Hinter diesem Trend steht die Erkenntnis, dass Daten ein zentrales Vermögen darstellen. Datenlecks, -verluste und -schäden bedrohen nicht nur die Informationssicherheit eines Unternehmens, sondern können direkt wirtschaftliche Verluste und einen Rufschaden nach sich ziehen. Nach dem gemeinsam von IBM Security und dem Ponemon-Institut veröffentlichten Bericht „Cost of a Data Breach 2022“ löst ein globaler Datenleck im Durchschnitt Kosten von 4,37 Millionen US-Dollar aus. Diese beeindruckende Zahl macht Unternehmen die Bedeutung des Datenschutzes bewusst. Insbesondere in sensiblen Branchen wie Gesundheitswesen, Fertigung und Bauwirtschaft ist der Datenschutz von großer Wichtigkeit. Sollten wichtige Daten verschlüsselt oder durchgesickert sein, müssen Unternehmen oft hohe Kosten tragen, um den Betrieb wiederherzustellen und das Vertrauen zurückzugewinnen.

Zudem veranlassen die durch die digitale Transformation gestiegenen Risiken sowie verschärfte Rechtsvorschriften Unternehmen, dem Datenschutz mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mit fortschreitender Digitalisierung wächst das Risiko von Datenverstößen für Unternehmen. Gleichzeitig verstärken Regierungen weltweit die Aufsicht über den Datenschutz und erlassen zahlreiche einschlägige Gesetze und Vorschriften zur Sicherung von Daten und Datenschutzrechten. Diese Regelungen verpflichten Unternehmen nicht nur zu verstärkten Datenschutzmaßnahmen, sondern klären zudem die rechtlichen Verantwortlichkeiten und Strafen nach einem Datenleck. Daher müssen Unternehmen mehr Wert auf Datenreplikation und Datenschutz legen, um die regelkonforme Geschäftstätigkeit zu gewährleisten und mögliche rechtliche Risiken wirksam abzuwehren.

Zusammenfassend sind Datenschutz und Wertgewinnung aus Daten zwei dauernde Themen, denen Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation gleichermaßen Rechnung tragen müssen. Durch verstärkte Maßnahmen zur Wertgewinnung aus Daten und zum Datenschutz können sie nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit und Betriebseffizienz verbessern, sondern auch den vielfältigen Risiken und Herausforderungen der digitalen Transformation begegnen. Künftig werden der Markt für Datenreplikation und Datenschutz durch technischen Fortschritt und verbesserte Regelungen breitere Entwicklungsperspektiven erhalten. Datenschutz und die Wertgewinnung aus Daten spielen eine immer wichtigere Rolle für die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen.

Blühende Fachkräfteausbildung und Systemaufbau als Trend

Durch die schnelle Entwicklung und Verbreitung von Technologien zur Datenreplikation ist die Datennotfallwiederherstellung zu einem wichtigen Instrument für Unternehmen und Organisationen geworden, um Informationssicherheit und Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Dennoch fehlt es an Fachkräften in diesem Bereich; es gibt nur wenige hauptberufliche Experten für Notfallwiederherstellung. Um diesen Bedarf zu decken, intensivieren Unternehmen und einschlägige Verbände die Fachkräfteausbildung. Durch vielfältige Online- und Präsenzschulungen werden die Fachkenntnisse und praktischen Fähigkeiten der Mitarbeiter verbessert.

Dies ist ein guter Ansatz für Unternehmen und Verbände zur Förderung der Branche. Gleichzeitig können die Fachkenntnisse von Branchenkunden im Umgang mit zugehörigen Produkten verbessert werden – eine Win-Win-Situation. Dennoch hinkt die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten rund um die Datenreplikation, insbesondere der systematische Aufbau, im Vergleich zu anderen großen Branchen noch weit hinterher. Daher ist der Ausbau der Fachdisziplin zu einem Thema geworden, das Unternehmen und Verbände vorantreiben. Dazu zählen:

Ausbau der Fachdisziplin und Ausbildung technischer Fachkräfte

Einschlägige Unternehmen und Verbände sollten dem Ausbau der Fachdisziplin und der Ausbildung technischer Fachkräfte große Bedeutung beimessen und entsprechende Maßnahmen bereits im Bildungsbereich verankern. Beispielsweise sollten Fachkräfte während ihrer Ausbildung Schulungen zu Sicherung und Notfallwiederherstellung, Systemmigration und Notfallübungen erhalten. Eine gestaffelte und differenzierte Ausbildung legt eine gute Grundlage für den späteren Aufbau eines Fachkräftesystems.

Für die Ausbildung technischer Fachkräfte kann unter Bezugnahme auf bewährte Verfahren anderer ausgereifter Branchen schrittweise folgendes System aufgebaut werden:

  • Ausbildung hochrangiger technischer Fachkräfte: Verbände und Einrichtungen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Fähigkeiten hochrangiger Mitarbeiter in Forschung, Entscheidungsunterstützung, Fachberatung und fachlicher Führung. Es werden spezielle Schulungen veranstaltet, mehrstufige fachliche Think Tanks gebildet und die Fachkompetenz durch praktische Einsätze und Projektforschung erweitert.
  • Ausbildung mittlerer technischer Fachkräfte: Unternehmen können die Fähigkeiten von Mitarbeitern auf mittlerer Ebene bei fachlichen Untersuchungen und der Bewältigung komplexer Aufgaben fördern. Fachliche Kernkräfte werden nach Fachrichtungen gezielt ausgebildet, individuell betreut und zum Austausch mit zugehörigen Forschungseinrichtungen angehalten.
  • Ausbildung nachwuchs technischer Fachkräfte: Der Fokus liegt auf der Vermittlung einer soliden fachlichen Grundlage und der Fähigkeit, allgemeine technische Probleme zu lösen. Durch Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen werden die Fachkompetenzen von Nachwuchskräften verbessert.

Gleichzeitig sollten Bewertungszyklen wissenschaftlich festgelegt werden. Bei grundlegenden Forschungsstellen ist eine mittel- bis langfristige Zielorientierung anzustreben, um kontinuierliche Erkundungen, Innovationen und langfristige Wissensaufbauten zu fördern. Titelprüfverfahren werden optimiert, Wege für die Bewertung beruflicher Titel geebnet. Geeignete Einrichtungen erhalten die Möglichkeit, eigenständig Titelprüfungen durchzuführen. Es werden Forschungssparten für Notfallwiederherstellung, Informationssicherheit und Datenplaner eingeführt, um den Entwicklungsbedarf technischer Fachkräfte unterschiedlicher Bereiche abzudecken.

Aufbau eines vielfältigen Belohnungssystems zur Förderung der Innovationskraft

Um die Innovationskraft technischer Fachkräfte vollständig zu entfalten, sollten Unternehmen ein vielfältiges Belohnungssystem aufbauen. Konkrete Maßnahmen umfassen: eigenständige Verteilung von Leistungsentgelten (bevorzugt für Mitarbeiter mit bedeutenden Erfolgen), flexible Vergütungsformen (Erprobung von Jahresgehältern oder Projektentgelten für hochrangige Fachkräfte) sowie Barprämien für die Umsetzung wissenschaftlich-technischer Ergebnisse. Über Verbände und Branchenallianzen sollten nationale, regionale und branchenspezifische Auszeichnungen eingeführt werden, um Branchenstandards zu setzen.

Erhöhung der Effektivität der Stellenverwaltung

Um die Unterstützung durch Fachkräfte auszubauen, konzentrieren sich Unternehmen und Verbände auf eine effektive Stellenverwaltung. Maßnahmen sind unter anderem: eine angemessene Gestaltung der Stellenverhältnisse (Erhöhung des Anteils technischer Stellen in einschlägigen Einrichtungen), verstärkte Laufzeitbewertungen sowie eine differenzierte Verwaltung unterschiedlicher technischer Stellen zur Klärung von Aufgaben und Anforderungen. Es wird ein Pool hochrangiger technischer Fachkräfte aufgebaut und Einstellungsleitfäden veröffentlicht. Dadurch soll die wegweisende Rolle erfahrener Fachkräfte genutzt werden, um das gesamte technische Personal weiterzuentwickeln.

Vertiefung des internationalen Austauschs und der Zusammenarbeit zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Unternehmen und Verbände sollten zudem auf einen vertieften internationalen Austausch und Zusammenarbeit setzen. Konkrete Maßnahmen umfassen die Organisation internationaler Schulungsprojekte, die Einladung ausländischer Fachkollegen zur Erörterung von Themen wie Notfallwiederherstellung und digitale Sicherheit sowie die Unterstützung der Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Austauschen, Foren und Messen. Diese Maßnahmen helfen chinesischen Marken bei der Globalisierung und der Bedienung internationaler Kunden und erleichtern zugleich die internationale Zusammenarbeit im Bereich Datenschutz und Wertgewinnung aus Daten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Unternehmen und Verbände arbeiten am systematischen Aufbau der Branche. Dies zeigt, dass das Streben nach einer ausgereiften Gesamtbranche ein nie erreichtes Niveau erreicht hat. Es bedeutet zudem, dass immer mehr Einrichtungen und Personen an der schnellen Entwicklung der Datenbranche teilhaben wollen. Dadurch wird die Branche nachhaltig in eine gesunde und stabile Entwicklungsrichtung gelenkt.

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