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KI-gesteuerte Unternehmen generieren täglich riesige Mengen an Kerndaten. Im Finanzsektor beispielsweise sind Institutionen wie Fondsgesellschaften, Wertpapierhäuser und Banken stark auf dauerhaft laufende Datenbanken hinter ihren Handelssystemen, Kundenplattformen, Risikokontrollsystemen, Bewertungs- und Abrechnungsplattformen sowie Investment-Forschungsanwendungen angewiesen.

Sobald Datenanomalien auftreten, Testumgebungen veralten oder Entwicklerteams keine zeitnahen produktionsnahen Daten erhalten, beeinträchtigt dies direkt die Effizienz von Produktveröffentlichungen, die Fähigkeiten zum Risikomanagement und sogar die gesamte Geschäftskontinuität.

Gleichzeitig beschleunigt sich die digitale Transformation im gesamten Finanzsektor. Immer mehr Fondsunternehmen setzen auf agile Entwicklung, kontinuierliche Iterationen und DevOps-Methoden. Die Testhäufigkeit steigt deutlich an, wodurch das herkömmliche Vorgehen, Testdatenbanken einmal pro Woche zu aktualisieren, den modernen Anforderungen an häufige Tests, schnelle Validierungen und Continuous Delivery nicht mehr gerecht wird.

Finanzinstitute stehen jedoch vor einer dauerhaften Herausforderung im Testdatenmanagement:

Unternehmen benötigen echte Produktionsdaten für Tests und Validierungen, müssen gleichzeitig aber die absolute Sicherheit vertraulicher Informationen gewährleisten.

Insbesondere durch zunehmend strengere Regelwerke wie das Datensicherheitsgesetz, das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (PIPL) sowie finanzielle Compliance-Vorgaben ist das Risiko von Datenleckagen in Testumgebungen zu einem zentralen Branchenproblem geworden. Daher wird die Fähigkeit zur automatisierten Synchronisierung von Produktionsdaten, hostübergreifenden Datenbankwiederherstellungen und nachfolgender Datenmaskierung zu einer zentralen Schlüsselfunktion im modernen Finanzdatenbetrieb.

Warum herkömmliche Datenbankwiederherstellungsmodelle im Finanzumfeld an ihre Grenzen stoßen

In vielen Finanzunternehmen basieren Aktualisierungen von Testumgebungen noch immer auf klassischen Arbeitsabläufen: Nach der Sicherung der Produktionsdatenbanken wählen Administratoren manuell Sicherungssätze aus, führen hostübergreifende Wiederherstellungen durch, starten SQL-Maskierungsskripte, prüfen die Wiederherstellungsergebnisse und benachrichtigen anschließend die Entwickler über die Testbereitschaft.

Dieses Vorgehen mag in kleineren Umgebungen funktionieren, doch mit wachsenden Datenmengen, einer steigenden Vielfalt an Datenbanken, häufigeren Tests und strengeren Compliance-Anforderungen treten die Nachteile skriptbasierter Lösungen zunehmend zutage.

1. Komplexe Skriptsysteme verursachen hohe langfristige Wartungskosten

Viele IT-Teams erstellen eigene automatisierte Wiederherstellungs- und Maskierungsskripte mit Shell, Python, SQL und Crontab. Die Datenbankumgebungen entwickeln sich jedoch ständig weiter: Oracle-Versionsupgrades, Schema-Änderungen, Migrationen auf heimische Betriebssysteme, Datenbankpatches und neu hinzugefügte Geschäftsfelder können bestehende Skripte zum Ausfall bringen.

Betriebsteams verbringen daher viel Zeit mit dem Debuggen von Skripten, dem Ändern von Logiken, der Anpassung von Parametern und der Fehlerbehebung. Mit der Zeit wächst die Anzahl der Skripte stetig an, wodurch die Wartung immer aufwendiger wird.

Viele CIOs von Finanzinstituten stellen schließlich fest, dass das ursprünglich zur Entlastung der Betriebsabläufe gedachte System zu einer neuen Betriebslast geworden ist.

2. Testdaten sind nicht zeitnah verfügbar

Aufgrund der komplexen Wiederherstellungsabläufe lassen sich Testumgebungen bei klassischen Modellen oft nicht täglich aktualisieren. Häufige Szenarien sind wöchentliche Aktualisierungen, Aktualisierungen nur vor großen Releases oder vollständig manuelle Wiederherstellungsvorgänge.

Dies führt schnell zu folgenden Problemen:

  • Testdaten weichen stark von den echten Produktionsverhältnissen ab
  • Fehler lassen sich nicht nachvollziehen
  • Testergebnisse sind ungenau
  • Validierungen liefern unrealistische Ergebnisse

Gerade im Fondssektor ändern sich Handelsdaten, Bewertungsinformationen und Marktdaten ständig. Werden in Testumgebungen veraltete Daten verwendet, lassen sich viele praktische Geschäftsprobleme nicht im Vorfeld erkennen.

3. Die Datenmaskierung wird zunehmend aufwendiger

Dies ist eine der zentralsten Herausforderungen der Finanzbranche. Produktionsdatenbanken enthalten häufig vertrauliche Informationen wie:

  • Kundennamen
  • Personalausweisnummern
  • Mobiltelefonnummern
  • Bankkartendaten
  • Investitionsbestände
  • Transaktionsaufzeichnungen

Die direkte Wiederherstellung solcher Daten in Testumgebungen birgt erhebliche Sicherheitsrisiken.

Tatsächlich verlassen sich viele Unternehmen noch immer auf einfache SQL-UPDATE-Anweisungen zur „Maskierung“. Dieser Ansatz bringt jedoch gravierende Probleme mit sich:

  • Vertrauliche Felder werden vergessen
  • Inkonsistente Maskierungsregeln
  • Zerstörte Konsistenz relationaler Daten
  • Ungültige Testdaten
  • Ausfälle von Geschäftslogiken

Werden beispielsweise Mobilnummern zufällig verändert, während zugehörige CRM-Datensätze unverändert bleiben, können Geschäftssysteme während des Tests abstürzen.

Für Finanzinstitute ist die Datenmaskierung nicht nur eine einfache Feldänderung, sondern eine systemweite Ingenieursaufgabe, die Datenkonsistenz, Nutzbarkeit und regulatorische Compliance berücksichtigen muss.

4. Fehlende einheitliche Prüfprotokolle und Transparenz über Betriebsvorgänge

Klassische skriptbasierte Wiederherstellungsmodelle bringen zudem Betriebsrisiken mit sich:

  • Verstreute Wiederherstellungsprotokolle
  • Fehlende Maskierungsprotokolle
  • Keine zentralisierte Aufgabenverwaltung
  • Fehlende Nachverfolgbarkeit von Prozessen

Bei Problemen wie Datenleckagen, fehlgeschlagenen Wiederherstellungen oder Störungen von Testumgebungen gestaltet sich die Fehlersuche extrem schwierig.

Finanzinstitute benötigen eine lückenlose Nachverfolgbarkeit aller Betriebsvorgänge. Unternehmen müssen nicht nur Daten wiederherstellen können, sondern zudem eindeutig nachvollziehen:

  • Wer die Aktion ausgeführt hat
  • Wann der Vorgang stattgefunden hat
  • Welche Daten wiederhergestellt wurden
  • Welche einzelnen Schritte ausgeführt wurden

Aus diesem Grund richten immer mehr Finanzunternehmen ihren Fokus auf automatisierte Testdatenmanagement-Plattformen (TDM).

Warum automatisches Testdatenmanagement zum Branchentrend im Finanzwesen wird

In den letzten Jahren entwickeln weltweit führende Anbieter von Datenschutzlösungen ihre Produkte zunehmend in Richtung Testdatenmanagement (TDM). Der Fokus liegt dabei auf der automatisierten Aktualisierung und sicheren Verwaltung von Testumgebungen mithilfe aktueller Sicherungskopien.

Im Gegensatz zu klassischen Wiederherstellungsverfahren konzentrieren sich moderne TDM-Plattformen nicht nur auf die erfolgreiche Ausführung von Sicherungen, sondern zusätzlich auf folgende Punkte:

  • Schnelle Durchführbarkeit von Datenwiederherstellungen
  • Möglichkeit zur automatisierten Aktualisierung von Testumgebungen
  • Automatisierbarkeit der Datenmaskierung
  • Aufbau einer einheitlichen Prüfprotokollierung
  • Unterstützung von DevOps und kontinuierlichen Testverfahren

Aus diesem Grund beginnen immer mehr Finanzinstitute, die automatisierte Bereitstellung von Testdaten als zentralen Bestandteil ihrer Dateninfrastruktur zu betrachten.

Wie lässt sich eine automatisierte Bereitstellung von Testdaten realisieren

Um die zentralen Herausforderungen des Testdatenmanagements im Fondssektor zu lösen, bietet Info2soft eine umfassende Produktlösung an. Ein Beispiel hierfür ist die aktuelle Version von i2Backup V9, die Funktionen zur automatisierten Testdatenbereitstellung auf Basis von Wiederherstellungsrichtlinien einführt.

Ihr zentrales Ziel ist es, die Arbeitsabläufe zur Aktualisierung von Testumgebungen von manuellen Skriptvorgängen auf eine plattformgesteuerte automatisierte Verwaltung umzustellen.

Mithilfe automatisierter Wiederherstellungsrichtlinien, orchestrierter geplanter Aufgaben, Nachwiederherstellungsskripten, Datenvalidierungsfunktionen und einer einheitlichen Protokollprüfung ermöglicht i2Backup V9 einen vollständig automatisierten geschlossenen Arbeitsablauf:

Produktionssicherung → Automatische Wiederherstellung → Datenmaskierung → Aktualisierung der Testumgebung

Im Vergleich zu klassischen Lösungen müssen Unternehmen keine umfangreichen Skriptsammlungen mehr pflegen oder manuell in Wiederherstellungsvorgänge eingreifen.

Automatisierte hostübergreifende Wiederherstellung für tägliche Aktualisierungen von Testumgebungen

In Finanzumgebungen benötigen Entwicklungs- und Testteams täglich Zugriff auf die aktuellsten Produktionsdaten. Einige Unternehmen stellen beispielsweise folgende Anforderungen:

  • Nächtlich abgeschlossene Sicherungen der Produktionsdatenbanken
  • Automatisierte Aktualisierung der Testumgebungen vor Arbeitsbeginn am Morgen
  • Sofortige Testbereitschaft der Teams zur Validierung

Bei klassischen Modellen müssten Betriebsmitarbeiter täglich in Bereitschaft stehen. Mit der integrierten Lösung von Info2soft konfigurieren Administratoren einmalig die Wiederherstellungsrichtlinien, woraufhin das System automatisch folgende Schritte durchführt:

  • Erkennung des aktuellsten gültigen Wiederherstellungspunkts
  • Prüfung der Integrität der Sicherungen
  • Abruf der Sicherungskopien
  • Durchführung der hostübergreifenden Datenbankwiederherstellung
  • Aktualisierung der Datenbanken in der Testumgebung

Der gesamte Ablauf läuft ohne manuelle Eingriffe ab, sodass Unternehmen tägliche automatisierte Testdatenaktualisierungen vollständig umsetzen können.

Für Entwicklerteams verbessert dies maßgeblich:

  • Die Effizienz von Tests
  • Die Realitätsnähe der Testdaten
  • Die Fähigkeit zur Nachvollziehung von Fehlern
  • Die Genauigkeit von Validierungen neuer Versionen

Dies ist insbesondere für groß angelegte Finanzdatenbankumgebungen von Bedeutung.

In der Praxis sind Datenbankinfrastrukturen von Unternehmen häufig sehr komplex aufgebaut: Sie umfassen Oracle, MySQL, SQL Server, PostgreSQL sowie heimische Datenbanksysteme wie Dameng, OceanBase, TiDB, GaussDB und TDSQL und weitere breite heimische IT-Ökosysteme.

i2Backup V9 ist auf diese Szenarien ausgelegt und unterstützt gängige Datenbanken sowie heimische Hard- und Softwareumgebungen. Es bietet folgende Funktionen:

  • Vollsicherungen
  • Inkrementelle Sicherungen
  • Protokollsicherungen
  • Transaktionskonsistente Wiederherstellungen
  • Gleichzeitige Ausführung mehrerer Wiederherstellungsaufgaben
  • Einheitliche Aufgabenplanung

Diese Funktionen machen das Produkt bestens geeignet für groß angelegte Finanzdatenbetriebe.

Datenmaskierung nach der Wiederherstellung senkt das Risiko von Datenleckagen

Für Finanzinstitute ist die Wiederherstellung nur der erste Schritt. Die wichtigere Frage ist, wie vertrauliche Daten in Testumgebungen dauerhaft geschützt werden können.

Bisher mussten Administratoren nach jeder Wiederherstellung manuell Maskierungsskripte ausführen. Dieser Ablauf ist ineffizient und birgt das Risiko von Auslassungen.

Die aktuelle Version der Info2soft-Software optimiert diesen Prozess durch die Orchestrierung von Nachwiederherstellungsskripten. Sobald die Datenbankwiederherstellung abgeschlossen ist, ruft das System automatisch vordefinierte SQL-Maskierungsprozeduren auf.

Beispiele dafür sind:

  • Maskierung von Mobilnummern
  • Maskierung von Personalausweisnummern
  • Maskierung von Kundennamen
  • Verarbeitung von Bankkartendaten
  • Verarbeitung vertraulicher Transaktionsdaten

Der gesamte Maskierungsablauf läuft automatisch ab, ohne dass Administratoren sich manuell bei der Datenbank anmelden müssen.

Gleichzeitig speichert das System folgende Daten:

  • Protokolle zur Ausführung der Maskierung
  • Statusinformationen zu den Aufgaben
  • Prüfaufzeichnungen aller Betriebsvorgänge

Dies hilft Finanzunternehmen beim Aufbau eines umfassenderen Rahmens für das Datensicherheitsmanagement.

Vom Sicherungssoftware hin zu automatisierten Datenmanagement-Plattformen

Früher bewerteten Unternehmen Sicherungssoftware vor allem anhand der Frage, ob sie Sicherungen erfolgreich durchführen und Wiederherstellungen unterstützen kann.

Heute legen Unternehmen zunehmend Wert darauf, ob Daten folgende Anforderungen erfüllen:

  • Automatisierter Datenfluss
  • Unterstützung der automatisierten Testdatenbereitstellung
  • Integration mit DevOps-Arbeitsabläufen
  • Möglichkeit zum automatisierten Datenmanagement

Dies spiegelt die umfassende Weiterentwicklung der gesamten Datenschutzbranche wider:

Von herkömmlicher Sicherungssoftware hin zu umfassendem Datenresilienzmanagement.

Die automatisierte Bereitstellung von Testdaten entwickelt sich rasch zu einer zentralen Schlüsselfunktion der modernen Finanzdateninfrastruktur.

Fazit: Die Branche tritt in das Zeitalter des automatisierten Datenresilienzmanagements ein

Da Finanzinstitute ihre Entwicklungszyklen stetig beschleunigen und die durch KI generierte Datenmenge explosionsartig ansteigt, stoßen klassische Verfahren wie manuelle Sicherungswiederherstellungen, skriptbasierte Testdatenbereitstellungen und manuelle Maskierungen an erhebliche Grenzen.

Von Menschen ausgeführte Betriebsvorgänge können den modernen Anforderungen des Datenbetriebs zunehmend nicht mehr gerecht werden. Daher konzentrieren sich immer mehr Finanzinstitute auf Funktionen der nächsten Generation wie:

  • Automatisierte Wiederherstellungen
  • Automatisierte Aktualisierung von Testumgebungen
  • Datenmaskierung
  • Lückenlose Nachverfolgbarkeit durch Prüfprotokolle
  • Testdatenmanagement (TDM)

Das Produktportfolio von Info2soft mit i2Backup V9 sowie Lösungen für Sicherung, Notfallwiederherstellung, Maskierung, Echtzeitreplikation und Datenresilienzmanagement unterstützt Finanzunternehmen beim Aufbau sicherer, effizienterer und intelligenter Datenbetriebssysteme durch folgende Funktionen:

  • Automatisierte hostübergreifende Wiederherstellung
  • Aktualisierung von Testdaten auf Basis von Wiederherstellungspunkten
  • Automatisierte Maskierung nach der Wiederherstellung

Mit steigenden Anforderungen an die Datensicherheit im gesamten Finanzsektor werden Funktionen wie die Echtzeitdatenextraktion, automatisierte Testdatenbereitstellung und das Datenresilienzmanagement sukzessive zu Standardkomponenten der Dateninfrastruktur von Unternehmen im KI-Zeitalter.

Über Info2soft
Info2soft, kurz für Information2 Software, ist führend im Bereich Datensicherheit. Die Lösungen werden weltweit für Datensicherung, Disaster Recovery, Datenbankreplikation und mehr eingesetzt und genießen breite Anerkennung. Laut IDC wurde Info2soft über viele Jahre hinweg als Nr. 1 auf dem chinesischen Markt für Data-Replication- und Protection-Software eingestuft.

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