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In der Dokumentation von VMware und Broadcom bedeutet der Begriff „vSphere Client“ je nach Kontext unterschiedliche Dinge, zudem hat sich die Bedeutung im Laufe der Zeit verändert.
1. Der veraltete C#-Desktop-Client
Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Windows-Anwendung (Dicker Client), die viele langjährige Administratoren kennen. Die letzte Version wurde im Februar 2017 mit vSphere 6.0 Update 3 veröffentlicht. Der Client ist abgekündigt und wird nicht mehr unterstützt – VMware hat die Entwicklung nach vSphere 6.0 eingestellt, er kann keine Verbindung zu vSphere 6.5 oder neuer herstellen. Seine einzige verbleibende Anwendung liegt bei alten ESXi-Hosts der Versionen 5.x/6.0, die nicht aktualisiert werden können.
2. HTML5 vSphere Client (vCenter-Verwaltungsoberfläche)
Heute bezeichnet „vSphere Client“ offiziell die HTML5-basierte Weboberfläche, die in jeder vCenter Server-Bereitstellung integriert ist. VMware hat den HTML5-basierten vSphere Client mit vSphere 6.5 eingeführt und den Flash-basierten vSphere Web Client mit vSphere 7 vollständig abgekündigt. Ein separater Download ist nicht erforderlich – der Zugriff erfolgt über die Eingabe der Adresse Ihres vCenter Servers im Browser.
VMware Host Client (ESXi-Host-Client)
Dies ist ein separates webbasiertes Tool zur Verwaltung eines einzelnen ESXi-Hosts, der nicht mit vCenter Server verbunden ist. Es bietet grundlegende Funktionen zur Verwaltung von virtuellen Maschinen und Hosts und eignet sich zudem für Notzugriffe, wenn vCenter nicht erreichbar ist. Der VMware Host Client befindet sich derzeit im Wartungsmodus, Broadcom plant eine Ersatzanwendung für eine zukünftige Release-Version.
Sowohl der moderne HTML5 vSphere Client als auch der VMware Host Client stellen folgende Funktionen für den täglichen Betrieb bereit:
|
Client |
Typ |
Verbindet sich mit |
Einsatzzweck |
Aktueller Status |
|
Veralteter vSphere Client (C#) |
Desktop-Anwendung (nur Windows) |
ESXi 5.x/6.0 oder alter vCenter |
Nur für alte Hosts |
Abgekündigt; letzte Version 6.0 U3 (Februar 2017) |
|
vSphere Client (HTML5) |
Webanwendung (Browser) |
vCenter Server (7.0/8.0) |
Hauptverwaltung im täglichen Betrieb |
Aktiv weiterentwickelt; Bestandteil jeder vCenter-Bereitstellung |
|
VMware Host Client |
Webanwendung (Browser) |
Direkt einzelner ESXi-Host |
Eigenständige Hosts; Notzugriff |
Wartungsmodus; Ersatzanwendung in Entwicklung |
Für moderne vCenter-Umgebungen (vSphere 7.0 / 8.0): Der HTML5 vSphere Client ist in der vCenter Server Appliance (VCSA) integriert. Es gibt keine separate Installationsdatei. Öffnen Sie einfach einen unterstützten Webbrowser und geben Sie die IP-Adresse oder den FQDN Ihres vCenter Servers ein (z. B. https://vcenter.ihredomain.de). Die Anmeldeseite wird sofort geladen. Stellen Sie sicher, dass die Firewall den Zugriff des vSphere Clients auf vCenter Server über Port 443 erlaubt.
Für eigenständige ESXi-Hosts (VMware Host Client): Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die IP-Adresse des ESXi-Hosts ein. Die Anmeldeseite des VMware Host Clients wird angezeigt. Dies funktioniert bei allen aktuellen ESXi-Versionen ohne zusätzliche Installationen.
Für den veralteten C#-Desktop-Client (nur alte ESXi 5.x / 6.0): Wenn in solchen Umgebungen kein vCenter verfügbar ist, müssen Sie das Installationsprogramm über das Broadcom Support Portal herunterladen und installieren. Gehen Sie wie folgt vor:
Schritt 1. Melden Sie sich mit Ihren registrierten Zugangsdaten im Broadcom Support Portal unter https://support.broadcom.com an.
Schritt 2. Klicken Sie im linken Menü auf „Meine Downloads“.
Schritt 3. Wählen Sie Ihr berechtigtes Produkt aus (z. B. „VMware vSphere – Enterprise“).
Schritt 4. Wählen Sie die Hauptversion von vSphere aus (z. B. 6.0). Hinweis: Die Benutzeroberfläche des Portals kann sich im Laufe der Zeit ändern, da Broadcom die Darstellung stetig überarbeitet.
Schritt 5. Suchen Sie den Installer des vSphere Clients in der Produktliste.
Schritt 6. Akzeptieren Sie die Broadcom-EULA, indem Sie das Kontrollkästchen der Vereinbarung markieren, anschließend starten Sie den Download.
Schritt 7. Führen Sie nach dem Herunterladen das Installationsprogramm aus.
Schritt 8. Bei der ersten Verbindung akzeptieren Sie die Sicherheitswarnung zum Zertifikat und melden sich mit Ihren ESXi-Zugangsdaten an. Folgen Sie den Aufforderungen, um die Installation abzuschließen.
Die Vorgehensweise unterscheidet sich je nachdem, ob Sie eine Verbindung zu einem vCenter Server (Mehr-Host-Verwaltung) oder einem eigenständigen ESXi-Host herstellen. Wählen Sie das Szenario aus, das Ihrer Umgebung entspricht. Stellen Sie vor dem Start sicher, dass die Firewall den Zugriff über die erforderlichen Ports erlaubt: Port 443 für die Verbindung des vSphere Clients zum vCenter Server sowie Port 902 für den Konsolenverkehr virtueller Maschinen zwischen vCenter Server und ESXi-Host.
Schritt 1. Öffnen Sie einen unterstützten Webbrowser. Geben Sie in der Adressleiste eine URL im Format https://<vcenter-ip-oder-fqdn> ein.
Schritt 2. Bei der ersten Verbindung zeigt der Browser eine Sicherheitswarnung zum Zertifikat an – dies ist normal, wenn vCenter das standardmäßige selbst signierte Zertifikat verwendet. Fahren Sie fort, indem Sie auf „Erweitert“ → „Risiko akzeptieren und fortfahren“ (Firefox) oder „Details“ → „Trotzdem auf diese Webseite zugreifen“ (Edge) klicken.
Schritt 3. Geben Sie auf der Anmeldeseite Ihre vCenter Single Sign-On-Zugangsdaten ein. Das Standard-Administratorkonto hat das Format administrator@vsphere.local und das Passwort, das Sie bei der Installation von vCenter festgelegt haben. Wenn bei der Installation eine andere SSO-Domäne konfiguriert wurde, melden Sie sich stattdessen als administrator@ihredomain an.
Schritt 4. Klicken Sie auf „Anmelden“. Die Hauptoberfläche des vSphere Clients wird im Browser geladen.
Schritt 1. Öffnen Sie einen unterstützten Webbrowser. Geben Sie in der Adressleiste eine URL im Format https://<esxi-ip-oder-fqdn>/ui ein.
Schritt 2. Wenn die Sicherheitswarnung zum Zertifikat erscheint, akzeptieren Sie das Risiko und fahren Sie wie oben beschrieben fort.
Schritt 3. Auf dem Anmeldebildschirm geben Sie die Zugangsdaten des ESXi-Hosts ein – üblicherweise der Benutzername root und das bei der ESXi-Installation festgelegte Passwort.
Schritt 4. Klicken Sie auf „Anmelden“, um das Dashboard des VMware Host Clients aufzurufen.
Nach der Anmeldung sehen Sie folgende Bereiche:
Hier werden detaillierte Schritte zum Erstellen einer virtuellen Maschine, eines Clusters und zur Überwachung der Leistung erläutert, um Ihnen die Nutzung zu zeigen.
Schritt 1. Wählen Sie im Inventar des vSphere Clients das Rechenzentrum, den Host oder den Cluster aus, auf dem die VM erstellt werden soll.
Schritt 2. Klicken Sie auf „Aktionen“ und wählen Sie „Neue virtuelle Maschine“ aus.
Schritt 3. Der Assistent zum Erstellen neuer virtueller Maschinen wird geöffnet. Wählen Sie bei „Erstellungstyp auswählen“ die Option „Neue virtuelle Maschine erstellen“ aus und klicken Sie auf „Weiter“.
Schritt 4. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die VM ein und wählen Sie den Zielspeicherort (Rechenzentrum oder Ordner) aus. Klicken Sie auf „Weiter“.
Schritt 5. Wählen Sie die Rechenressource (Host oder Cluster) aus, auf der die VM ausgeführt wird, und klicken Sie auf „Weiter“.
Schritt 6. Wählen Sie den Ziel-Datenspeicher für die VM-Dateien aus und klicken Sie auf „Weiter“.
Schritt 7. Wählen Sie die Familie und Version des Gastbetriebssystems aus und klicken Sie auf „Weiter“.
Schritt 8. Passen Sie die virtuelle Hardware an:
Schritt 9. Klicken Sie auf „Weiter“, prüfen Sie die Konfiguration auf der Übersichtsseite und klicken Sie auf „Fertigstellen“, um die VM zu erstellen. Optional können Sie vor dem Abschluss das Kästchen „Nach Erstellung einschalten“ markieren.
Dieser Vorgang erfordert eine vCenter Server-Instanz und ist im VMware Host Client nicht verfügbar.
Schritt 1. Klicken Sie im Inventarbaum des vSphere Clients mit der rechten Maustaste auf das Rechenzentrum.
Schritt 2. Wählen Sie „Neuer Cluster“ aus.
Schritt 3. Geben Sie einen Clusternamen ein und aktivieren Sie optional „DRS“ und „vSphere HA“, indem Sie die entsprechenden Kontrollkästchen markieren. Klicken Sie auf „OK“, um den Cluster zu erstellen.
Schritt 1. Navigieren Sie im Inventar des vSphere Clients zu einer „VM“, einem „Host“, einem „Cluster“ oder einem „Datenspeicher“, dessen Leistung Sie einsehen möchten.
Schritt 2. Klicken Sie auf den Reiter „Überwachen“.
Schritt 3. Wählen Sie im Bereich „Leistung“ die Option „Übersicht“ für zusammenfassende Diagramme oder „Erweitert“ für detaillierte, anpassbare Ansichten aus.
Schritt 4. Wählen Sie den gewünschten Zeitbereich aus (Echtzeit, letzte Stunde, Tag, Woche, Monat oder benutzerdefinierter Bereich).
Schritt 5. Wählen Sie den Typ des Leistungsdiagramms (CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte, Netzwerk usw.) über die Dropdown-Menüs aus.
Bei virtuellen Maschinen können Sie zudem Leistungsindikatoren des Gastbetriebssystems einsehen.
Schritt 6. Nutzen Sie die Diagrammoptionen (Zoomen, Bereich auswählen und Aktualisieren), um bestimmte Zeitintervalle genauer zu betrachten.
Zum Exportieren von Daten klicken Sie auf das Export-Symbol und wählen Sie das CSV- oder Bildformat aus.
Das Verständnis der Kommunikationswege des vSphere Clients ist wichtig für die Firewall-Konfiguration und den sicheren Fernzugriff.
Der vSphere Client läuft vollständig im Browser des Benutzers und stellt HTML5-Ansichten dar. Er kommuniziert mit dem Dienst vsphere-ui – einem OSGi-Java-Anwendungsserver, der auf jedem vCenter Server-Knoten ausgeführt wird – um HTML- und JavaScript-Dateien sowie Inventardaten von vSphere anzufordern. Der Dienst vsphere-ui kommuniziert wiederum über verschiedene API-Stile und Protokolle mit allen Backend-Diensten des vCenter Servers und hält eine authentifizierte Sitzungsverbindung zu jedem Dienst aufrecht.
Die Dokumentation von Broadcom legt folgende Firewall-Voraussetzungen für Verbindungen des vSphere Clients fest:
Für Verbindungen mit dem VMware Remote Console (VMRC): Die Firewall muss den Zugriff von VMRC auf vCenter Server über Port 443 und auf den ESXi-Host über Port 902 für VMRC-Versionen vor 11.0 erlauben; ab VMRC Version 11.0 wird ausschließlich Port 443 verwendet.
Bei direkten ESXi-Verbindungen über den VMware Host Client muss die Firewall den Zugriff auf den ESXi-Host über die Ports 443 und 902 erlauben. Der VMware Host Client nutzt Port 902 zur Übertragung der MKS-Aktivitäten des Gastbetriebssystems auf virtuellen Maschinen.
Der vSphere Client ist für tägliche Betriebsaufgaben und visuelle Überwachung ausgelegt. Er ist nicht die einzige Möglichkeit zur Verwaltung Ihrer Infrastruktur. Je nach Anwendungsfall können diese Alternativen besser geeignet sein:
1. Problem: „Der Dienst des vSphere Clients funktioniert nicht mehr“ & 503 Dienst nicht verfügbar
Symptome und Ursachen: Dies ist einer der häufigsten Fehler, auf den vSphere-Administratoren stoßen. Auf der vCenter-Oberfläche wird ein Hinweis mit dem Text „Der Dienst des vSphere Clients funktioniert nicht mehr“ zusammen mit einer 503-Seite „Dienst nicht verfügbar“ angezeigt. Laut Broadcom-KB-Artikeln liegen die Hauptursachen entweder in einer vollständigen Auslastung der Host-CPU (100 %) oder einer vollständigen Auslastung des Host-Arbeitsspeichers (100 %). Wenn der ESXi-Host, auf dem die VCSA ausgeführt wird, 100 % CPU- oder Speicherauslastung erreicht, wird die vCenter Server Appliance instabil, was zu Dienstausfällen führt. Hohe CPU-Konkurrenz lässt vCenter-Dienste oft bei ihren Keep-Alive-Prüfungen ein Timeout erleben, woraufhin der Überwachungsdienst (vmon) diese beendet.
Lösung:
Schritt 1: Host-Ressourcen freigeben: Melden Sie sich direkt über die IP-Adresse am VMware Host Client des ESXi-Hosts an (nicht über vCenter). Identifizieren Sie nicht kritische VMs und schalten Sie diese aus, um die CPU- und Speicherauslastung des Hosts unter 90 % zu senken. Legen Sie eine Ressourcenreservierung für die vCenter-VM fest, um zukünftige Drosselungen zu verhindern.
Schritt 2: vCenter-Dienste neu starten: Sobald der Host wieder ausreichend Ressourcen hat, melden Sie sich per SSH am vCenter Server an, prüfen Sie den Dienststatus mit service-control –status –all und starten Sie alle Dienste neu mit service-control –stop –all && service-control –start –all. Broadcom empfiehlt zudem die Nutzung von Skyline Health Diagnostics für weitergehende Fehleranalysen.
2. Fehler „Keine gesunde Upstream-Verbindung“
Symptome und Ursachen: Der Fehler „keine gesunde Upstream-Verbindung“ tritt häufig zusammen mit einer 503-Antwort auf und bedeutet, dass der Envoy-Proxy in vCenter keine Verbindung zu Backend-Diensten wie vsphere-ui, vpxd oder vapi-endpoint herstellen kann. Häufige Ursachen sind:
Lösung:
Schritt 1: Erstellen Sie vor Änderungen einen Snapshot der vCenter-VM.
Schritt 2: Melden Sie sich per SSH an der VCSA an, führen Sie df -h aus, um volle Partitionen zu erkennen, und geben Sie Speicherplatz frei, falls ein Log-Volume zu 100 % belegt ist.
Schritt 3: Prüfen Sie die Ablaufdaten der Zertifikate – falls das STS- oder Maschinen-Zertifikat abgelaufen ist, erneuern Sie es mit dem Certificate Manager (/usr/lib/vmware-vmca/bin/certificate-manager) (Option 8 „Alle Zertifikate zurücksetzen“ ist meist der schnellste Weg).
Schritt 4: Starten Sie die gesamte Dienstebene neu mit service-control –stop –all && service-control –start –all. Warten Sie 10–15 Minuten, bis alle Dienste initialisiert sind, bevor Sie den Test durchführen.
Schritt 5: Wenn der Fehler weiterhin auftritt, prüfen Sie die Protokolle des vSphere Clients (/var/log/vmware/vsphere-ui/logs/vsphere_client_virgo.log) auf OutOfMemoryError und stellen Sie sicher, dass der VCSA ausreichend Arbeitsspeicher zugewiesen hat.
Der vSphere Client ist das primäre Werkzeug zur Verwaltung der vSphere-Infrastruktur, bietet aber keine robuste native Sicherungs- und Katastrophenwiederherstellungsfunktionalität. Für Unternehmen mit großen VMware-Umgebungen ist üblicherweise spezielle Sicherungssoftware erforderlich. Zum einfachen Schutz aller Ihrer virtuellen Maschinen empfehlen wir i2Backup von Information2 (Info2soft).
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Der Begriff „vSphere Client“ bezeichnet heute eine leistungsstarke, plattformunabhängige HTML5-Verwaltungsoberfläche im vSphere-Ökosystem. Wenn Sie vCenter Server 7.0 oder 8.0 verwalten, ist der moderne vSphere Client bereits integriert. Bei alten ESXi-Hosts der Versionen 5.x oder 6.0 bleibt das Broadcom Support Portal die Quelle für den alten C#-Client – eine Aktualisierung sollte jedoch Ihr langfristiges Ziel sein.
Neben dem täglichen Betrieb ist der Schutz Ihrer virtuellen Infrastruktur mit einer zuverlässigen Sicherungslösung ebenso entscheidend. i2Backup von Info2soft bietet native, agentenlose Sicherungen für vSphere mit CBT-Unterstützung, LAN-freier Datenübertragung und kernelbasiertem Schutz vor Ransomware – alles verwaltbar über eine einheitliche Konsole.
Frage: Ist der vSphere Client kostenlos?
Antwort: Der HTML5 vSphere Client ist ohne zusätzliche Kosten in jeder vCenter Server-Lizenz enthalten. Der Zugriff auf das Broadcom Support Portal für Downloads erfordert gültige Lizenzberechtigungen. Der VMware Host Client ist in ESXi integriert und ebenfalls ohne separate Lizenz nutzbar.
Frage: Wo finde ich den alten vSphere Client (C#-Desktop-Client) zum Download?
Antwort: Melden Sie sich im Broadcom Support Portal an, navigieren Sie zu „Meine Downloads“, wählen Sie Ihr berechtigtes vSphere-Produkt und die Version (6.0 oder älter) aus und suchen Sie den Installer des vSphere Clients. Dieser Client ist abgekündigt und darf nur für alte ESXi-Hosts der Versionen 5.x/6.0 verwendet werden.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen vSphere Client und vSphere Web Client?
Antwort: Der vSphere Web Client war der Flash-basierte Vorgänger, der mit vSphere 7.0 abgekündigt wurde. Der moderne vSphere Client ist eine HTML5-basierte Oberfläche, die ihn ersetzt hat und nun die primäre Verwaltungsoberfläche für vCenter Server darstellt.
Frage: Kann der vSphere Client auf Mac oder Linux ausgeführt werden?
Antwort: Ja. Der moderne HTML5 vSphere Client läuft in jedem unterstützten Webbrowser (Chrome 89+, Firefox 80+, Microsoft Edge 90+, Safari 9.0+) unter Windows, macOS oder Linux.
Frage: Warum zeigt mein vSphere Client den Fehler „503 Dienst nicht verfügbar“ an?
Antwort: Häufige Ursachen sind eine vollständige Auslastung des ESXi-Host-Arbeitsspeichers (100 %), abgelaufene vCenter-Zertifikate, volle Festplattenpartitionen auf der VCSA oder ausgefallene Backend-Dienste (vsphere-ui, vpxd). Prüfen Sie zuerst die Ressourcenauslastung des Hosts und die Gültigkeit der Zertifikate.
Frage: Wie hat die Übernahme durch Broadcom den Download-Vorgang verändert?
Antwort: Alle VMware-Downloads – einschließlich vSphere, ESXi und vCenter – laufen nun über das Broadcom Support Portal. Sie müssen ein Broadcom-Konto registrieren und über gültige Lizenzberechtigungen verfügen, die an Ihre Standort-ID gebunden sind, um Downloads abzurufen. Alte Links zum VMware Customer Connect funktionieren nicht mehr.
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