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Von: Emma

Snapshots sind ein praktisches Werkzeug für VMware‑Administratoren. Es lässt sich einfach ein Zeitpunkt‑Zustand erfassen und bei Bedarf schnell zurücksetzen. Sie werden häufig für Tests, Upgrades und kurzfristigen Schutz eingesetzt, da sie eine schnelle und flexible Wiederherstellung ermöglichen.

Um Snapshots optimal zu nutzen, ohne Leistung oder Speicher zu beeinträchtigen, ist eine korrekte Anwendung unter Einhaltung der VMware‑Snapshot‑Best‑Practices unerlässlich.

Was ist ein VMware‑Snapshot und wie funktioniert er

Ein VMware‑Snapshot speichert den Zustand einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt. Beim Erstellen eines Snapshots wird die ursprüngliche virtuelle Festplatte (VMDK) schreibgeschützt, und alle neuen Änderungen werden in eine separate Delta‑Festplatte geschrieben. Dadurch können Sie die virtuelle Maschine aus dem Snapshot wiederherstellen, falls ein Update oder eine Konfigurationsänderung Probleme verursacht.

Für diesen Vorgang liest VMware Daten sowohl von der Basis‑Festplatte als auch von den Delta‑Dateien. Jeder neue Snapshot fügt eine weitere zu prüfende Ebene hinzu. Je mehr Ebenen vorhanden sind, desto langsamer kann die Festplattenleistung sinken. Aus diesem Grund sind Snapshots für die kurzfristige Nutzung konzipiert, nicht für die Langzeitspeicherung – ein Snapshot ist also keine Sicherung.

Was ist ein VMware‑Snapshot

Wichtige VMware‑Snapshot‑Best‑Practices zur Einhaltung

Gute Snapshot‑Gewohnheiten senken Risiken und verbessern die Leistung. Im Folgenden die zentralen Best‑Practices für die Verwaltung von VMware‑Snapshots.

1. Snapshots nur kurzfristig aufbewahren (maximal 24‑72 Stunden)

VMware‑offizielle Hinweise betonen, dass Snapshots temporär sein sollten, mit einer empfohlenen maximalen Lebensdauer von 72 Stunden. Snapshots sind schließlich für kurzfristige Rücksetzszenarien ausgelegt.

Wenn Snapshots über Tage oder Wochen verbleiben, wachsen die von ihnen erstellten Zusatzdatendateien stetig an. Dadurch wird die spätere Bereinigung zeitaufwendiger und risikoreicher.

Für die meisten Umgebungen empfiehlt sich das Löschen von Snapshots innerhalb von 24 Stunden. Dies ist die grundlegende sichere Vorgehensweise bei der Verwaltung von VMware‑Snapshots.

Hinweis: Snapshots, die älter als 72 Stunden sind, werden für die Produktionsstabilität offiziell nicht unterstützt und sind eine häufige Ursache für langsame Konsolidierungen sowie Datastore‑Probleme.

2. Anzahl der Snapshots pro VM begrenzen (empfohlen ≤ 2‑3)

Technisch unterstützt VMware bis zu 32 aufeinanderfolgende Snapshots. Zu viele Snapshots erschweren jedoch die Speicherverwaltung und verlangsamen die virtuelle Maschine. Die meisten IT‑Teams empfehlen maximal 2‑3 Snapshots pro virtueller Maschine.

Jeder neue Snapshot fügt eine zusätzliche Ebene hinzu, die das Speichersystem lesen muss. Dieser Mehraufwand verlangsamt die virtuelle Maschine im Normalbetrieb direkt. Kurze Snapshot‑Ketten sind eine einfache Maßnahme zur Aufrechterhaltung einer stabilen Leistung.

VMware‑Snapshot‑Festplattenkette

3. Snapshots nicht als Sicherungen verwenden

Dies ist eine der wichtigsten VMware‑Snapshot‑Best‑Practices, da viele Anwender fälschlicherweise Snapshots mit Sicherungen gleichsetzen. Snapshots hängen vollständig von der ursprünglichen Basis‑Festplatte ab. Geht diese verloren oder wird sie beschädigt, lassen sich Snapshots nicht wiederherstellen.

Die VMware‑Richtlinien grenzen Snapshots klar von Sicherungen ab. Snapshots ermöglichen das Rückgängigmachen kürzlicher Änderungen. Echte Sicherungen gewährleisten einen langfristigen Datenschutz durch separat abgelegte Kopien für zusätzliche Absicherung.

Tipp: Kombinieren Sie Snapshots stets mit einer dedizierten Sicherungslösung. Snapshots dienen zum Rücksetzen, Sicherungen zur Notfallwiederherstellung.

4. Snapshots bei Workloads mit hohem E/A‑Aufwand vermeiden

Systeme wie SQL‑Server, Exchange und große Datenbanken verarbeiten sehr große Datenmengen in kurzer Zeit. Bei Snapshots auf diesen virtuellen Maschinen wachsen die erzeugten Zusatzdateien schnell an. Sie können rasch den gesamten verfügbaren Speicherplatz belegen und den Systembetrieb beeinträchtigen.

Für diese hochaktiven Systeme sollten Snapshots nicht während Spitzenbetriebszeiten erstellt werden. Schnell wachsende Snapshot‑Dateien können zu Verlangsamungen oder Einfrierungen der virtuellen Maschine führen. Zudem entstehen Verzögerungen bei der Snapshot‑Bereinigung; bei Speicherplatzmangel kann das System vollständig ausfallen.

5. Vor der Snapshot‑Erstellung den freien Speicherplatz des Datastores prüfen

Vor dem Erstellen eines Snapshots sollten Anwender den freien Speicherplatz des Datastores prüfen. VMware empfiehlt mindestens 20 % freien Speicherplatz, damit Snapshot‑Dateien problemlos wachsen können.

Snapshot‑Dateien können die Größe der ursprünglichen VM‑Festplatte erreichen. Wird ein Snapshot auf einem nahezu vollen Datastore erstellt, kann der Speicherplatz vollständig aufgebraucht werden. Bei Speicherplatzmangel können zahlreiche virtuelle Maschinen auf demselben Speicher ausfallen.

Hinweis: Wenn die Auslastung des Datastores bereits über 80 % liegt, erstellen Sie keine neuen Snapshots, bis zusätzlicher Speicherplatz zur Verfügung steht.

6. Nach dem Löschen stets konsolidieren

Beim Löschen eines Snapshots bereinigt das System verbleibende Dateien nicht immer automatisch. Teilweise bleiben diese ungenutzten Dateien zurück, belegen Speicherplatz und verlangsamen den Systembetrieb.

Daher sollten Administratoren im vSphere‑Client auf die Warnung „Konsolidierung erforderlich“ achten. Die vollständige Bereinigung aller verbleibenden Dateien spart Speicherplatz und stellt den ordnungsgemäßen Betrieb des Festplattensystems sicher.

7. Snapshots außerhalb der Spitzenzeiten planen

Das Erstellen oder Löschen eines Snapshots kann zu einem kurzfristigen sprunghaften Anstieg der Datenaktivität führen. Beim Sperren der Festplatte kann das System kurzzeitig pausieren. Treten diese Effekte während der Hauptbetriebszeiten auf, kann dies für Anwender als Systemverlangsamung wahrgenommen werden.

Für eine bessere Leistung planen Sie Snapshot‑Aufgaben für Wartungsfenster oder Zeiten mit geringer Systemauslastung. Dadurch werden Leistungsprobleme vermieden und der reguläre Betrieb läuft reibungslos.

8. Quiescing für Anwendungskonsistenz verwenden

Bei Anwendungen wie Datenbank‑ oder E‑Mail‑Servern erfasst ein normaler Snapshot unter Umständen nicht alle Daten zum gleichen Zeitpunkt. Einige Dateien können sich während der Snapshot‑Erstellung noch im Änderungsprozess befinden.

Quiescing pausiert kurzzeitig die Anwendungsaktivitäten und versetzt das Dateisystem vor der Snapshot‑Erstellung in einen stabilen Zustand. Dadurch werden Wiederherstellungen zuverlässiger, insbesondere für wichtige Geschäftssysteme mit häufigen Datenänderungen.

Tipp: Für SQL‑ und Exchange‑VMs verwenden Sie stets das Quiescing von VMware‑Tools, um beschädigte Anwendungszustände nach einer Wiederherstellung zu vermeiden.

9. Automatisierte Bereinigungsrichtlinien einrichten

Die manuelle Nachverfolgung von Snapshots führt oft zu Fehlern, und veraltete Snapshots sind eine häufige Ursache für Speicherprobleme. Mit der Zeit geht leicht der Überblick darüber verloren, welche Snapshots noch benötigt werden.

Automatisierungstools wie PowerCLI können Snapshots überwachen, veraltete Exemplare erkennen und Warnungen versenden. Diese Best‑Practice verhindert eine zu lange Aufbewahrung von Snapshots und hilft, Leistungseinbußen oder unerwartete Speicherplatzprobleme zu vermeiden.

10. Regelmäßige Wiederherstellungstests durchführen

Ein Snapshot ist nur wertvoll, wenn er die virtuelle Maschine im Bedarfsfall tatsächlich wiederherstellen kann. Administratoren können Snapshot‑Wiederherstellungs‑ und Bereinigungsschritte regelmäßig in Nicht‑Produktionsumgebungen testen, um einen einwandfreien Ablauf sicherzustellen.

Der Unterschied zwischen „Auf Snapshot zurücksetzen“ und „Alle löschen“ sorgt für eine schnelle und zuverlässige Wiederherstellung bei Ausfällen. Regelmäßige Tests machen VMware‑Snapshots zudem vorhersehbarer und sicherer.

Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung: Sicheres Erstellen von VMware‑Snapshots

Das Erstellen eines Snapshots ist einfach, für eine sichere Ausführung sind jedoch einige sorgfältige Schritte erforderlich. Diese Maßnahmen helfen, kurze Systempausen oder Speicherplatzprobleme zu vermeiden. Mit diesen Snapshot‑Best‑Practices für VMware‑ESXi‑Hosts erhalten Sie zuverlässige Wiederherstellungspunkte, ohne die Produktionsleistung zu beeinträchtigen.

  1. Prüfung der Datastore‑Kapazität: Prüfen Sie vor dem Start, ob der zugrunde liegende Speicher über mindestens 20 % freien Speicherplatz verfügt. Beachten Sie, dass eine Snapshot‑Festplatte bei zu langer Aufbewahrung die Größe der ursprünglichen Festplatte erreichen kann.
  2. Zur virtuellen Maschine navigieren: Klicken Sie im vSphere‑Client mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine, wählen Sie Snapshots und anschließend Snapshot erstellen.
  3. Benennung und Beschreibung: Geben Sie stets einen eindeutigen Namen und eine kurze Beschreibung ein (z. B. „Pre‑Patching‑Feb‑2026“). Dadurch verstehen andere Administratoren den Zweck des Snapshots und wissen, wann er sicher gelöscht werden kann.
  4. Konfiguration von Speicherabbild und Quiescing:
    • VM‑Speicher als Snapshot erfassen: Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie den exakten Laufzustand der Anwendungen erfassen müssen. Beachten Sie, dass dieser Vorgang länger dauert und mehr Speicherplatz belegt.
    • Gast‑Dateisystem quiescen: Aktivieren Sie diese Option, um sicherzustellen, dass Betriebssystem und Anwendungen vor der Snapshot‑Erstellung einen konsistenten Zustand aufweisen.
  1. Überwachung des Aufgabenfortschritts: Beobachten Sie den Bereich „Letzte Aufgaben“. Überprüfen Sie nach Abschluss, ob der Snapshot im Snapshot‑Manager angezeigt wird.

Snapshot erstellen – VMware Snapshot

Eine gute Snapshot‑Verwaltung in vSphere umfasst zudem das Setzen einer Kalendererinnerung direkt nach der Snapshot‑Erstellung. Diese Erinnerung unterstützt Administratoren dabei, den Snapshot innerhalb von 24 bis 72 Stunden zu löschen oder zu bereinigen.

Vor‑ und Nachteile von VMware‑Snapshots

Snapshots sind für den täglichen Betrieb sehr nützlich, bringen aber auch Risiken mit sich.

Vorteile:

  • Sofortige Wiederherstellung: Teams können bei Problemen durch Updates oder Einstellungsänderungen schnell auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen.
  • Administrative Sicherheit: Snapshots fungieren als Sicherheitsnetz. Administratoren können Änderungen durchführen, in dem Wissen, dass Fehler einfach rückgängig gemacht werden können.
  • Unterstützung von Sicherungen: Viele Sicherungstools nutzen Snapshots zur Erfassung von VM‑Daten. Dieser Vorgang läuft ohne Unterbrechung des regulären Betriebs ab.

Nachteile:

  • Leistungseinbußen: Mehrere Snapshots in einer Kette verlangsamen die virtuelle Maschine. Lese‑ und Schreibvorgänge benötigen mehr Zeit zum Abschluss.
  • Speicherplatzerschöpfung: Snapshot‑Dateien wachsen mit der Zeit an. Ohne korrekte Verwaltung können sie den gesamten verfügbaren Speicherplatz belegen. Dies kann zu vollständigen Systemausfällen führen.
  • „Stun“‑Effekt: Das Erstellen oder Löschen von Snapshots kann die Aktivität der virtuellen Maschine kurzzeitig unterbrechen. Diese Pause kann wichtige Anwendungen oder Datenbanken trennen.

Snapshots reichen nicht aus – Sichern Sie Ihre VMware‑Umgebung mit i2Backup

Obwohl die Einhaltung der Snapshot‑Best‑Practices für VMware‑ESXi‑Hosts für kurzfristige Wiederherstellungen unerlässlich ist, stellt sie keine vollständige Datenschutzstrategie dar. Ein Snapshot hängt von der Basis‑Festplatte ab; fällt der Datastore aus, geht der Snapshot verloren.

i2Backup bietet eine umfassende Full‑Stack‑Workload‑Datenschutzlösung, die die Ausfallsicherheit Ihrer Umgebung gewährleistet.

Wichtige Funktionen von i2Backup:

  • Agentenlose VM‑Sicherung: Skalierbarer agentenloser Schutz für VMware, Hyper‑V und weitere gängige Plattformen ohne Agent‑Installation. Unter Nutzung nativer Virtualisierungs‑APIs erfolgen Sicherung, Replikation und Migration ohne Auswirkungen auf die Produktion.
  • Mehrdimensionaler Schutz: WORM‑konformer Speicher (Write‑Once‑Read‑Many) macht Sicherungen unveränderlich und schützt vor unbefugtem Löschen. Zudem wird die AES‑ und SM4‑Standard‑Verschlüsselung während der Übertragung mit strengen Zugriffskontrollen unterstützt.
  • Hochgeschwindigkeits‑Wiederherstellung: Instant‑VM‑Recovery zum Remote‑Einbinden von Sicherungen für niedrige RTO‑Werte (RTO). Außerdem ist eine Dateiebene‑Wiederherstellung möglich, bei der einzelne Ordner oder Datenbankeinträge ohne vollständige Systemwiederherstellung wiederhergestellt werden können.
  • Intelligente zentrale Verwaltung: Benutzerfreundliche B/S‑Web‑Oberfläche zur zentralen Steuerung aller Workloads. Der „Set‑and‑Forget“‑Arbeitsablauf automatisiert unter anderem Deduplizierung sowie intelligente Bereinigungsrichtlinien zum Entfernen veralteter Sicherungen zur Speicheroptimierung.
  • Zukunftssichere Skalierbarkeit: Verteilte Architektur für nahtlose horizontale Skalierung bei wachsenden Datenmengen. Unterstützung zahlreicher Speichermedien wie lokale Festplatten, Bandbibliotheken, NAS und weitere.

Kontaktieren Sie Info2soft oder klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um eine 60‑Tage‑Kostenlos‑Testversion von i2Backup zu erhalten. Wir unterstützen Sie bei der Bereitstellung von i2Backup in Ihrer Umgebung und weisen Sie in die Bedienung ein.

Schritt 1. Klicken Sie im Dashboard auf „Sicherung & Wiederherstellung“ > „Virtualisierungssicherung“ > „Virtuelle‑Maschine‑Sicherung“. Klicken Sie anschließend auf „Neu“.

Schritt 2. Geben Sie im Bereich Bassparameter einen Regelnamen sowie weitere grundlegende Einstellungen nach Ihren Anforderungen ein.

Schritt 3. Wählen Sie auf der Seite Sicherungsquelle & Sicherungsziel einen VMware‑Host aus, wählen Sie ProxyClient und markieren Sie die zu sichernden virtuellen Maschinen. Sie können zudem „Auto‑Discovery“ aktivieren, um virtuelle Maschinen automatisch hinzuzufügen.

Sicherungsquelle und ‑Ziel VMware‑Sicherung

Schritt 4. Auf der Seite Sicherungsparameter können Sie „Silent‑Snapshot“, Speicherformat, Datenübertragungsmodus und weitere Einstellungen konfigurieren.

Sicherungseinstellungen VMware‑Sicherung

Schritt 5. Legen Sie nun den Sicherungszeitplan fest. Voll‑, inkrementelle und differentielle Sicherungen können zu vordefinierten Zeiten ausgeführt werden.

Sicherungszeitplan VMware‑Sicherung

Schritt 6. Konfigurieren Sie auf der Seite Erweitert Sicherungskomprimierung, Sicherungsverschlüsselung, Bandbreite und Testwiederherstellungen. Bestätigen und übermitteln Sie anschließend die Aufgabe.

Erweiterte Einstellungen VMware‑Sicherung

Sie können sich zudem das Demo‑Video zur Funktionsweise von i2Backup ansehen.

Häufig gestellte Fragen zu VMware‑Snapshots

F1: Wie viele Snapshots kann ich pro virtueller Maschine erstellen?

Halten Sie sich an maximal 2‑3 Snapshots pro VM. Längere Ketten fügen Speicherebenen hinzu, erhöhen die Latenz der virtuellen Maschine und beeinträchtigen die Gesamtleistung.

 

F2: Beeinträchtigen Snapshots die Leistung der virtuellen Maschine?

Ja. Snapshots erzeugen zusätzlichen Lese‑/Schreib‑Overhead. Verwenden Sie sie nur für kurze Aufgaben und löschen Sie sie umgehend, um die volle Geschwindigkeit wiederherzustellen.

 

F3: Schützen Snapshots bei einem Speicherausfall?

Nein. Snapshots hängen von der ursprünglichen Basis‑Festplatte ab. Fällt der Speicher aus, gehen sowohl die virtuelle Maschine als auch ihre Snapshots verloren.

 

F4: Warum gilt die 72‑Stunden‑Grenze für Snapshots?

Snapshots sind temporär. Ältere Snapshots lassen Delta‑Dateien aufblähen, verlangsamen die Konsolidierung und bergen Speicherrisiken – 72 Stunden gewährleisten einen sicheren und effizienten Betrieb.

 

F5: Was passiert bei unverwalteten Snapshots?

Sie wachsen an, belegen Speicherplatz und verlangsamen virtuelle Maschinen. Im schlimmsten Fall füllen sie Datastores und lassen alle virtuellen Maschinen auf dem Volume abstürzen.

 

F6: Sollte ich Snapshots für SQL‑ / Exchange‑VMs erstellen?

Vermeiden Sie dies während Spitzenzeiten. Hoher E/A‑Aufwand lässt Delta‑Dateien schnell anwachsen, was Speicherprobleme und VM‑Pausen riskiert. Falls Snapshots notwendig sind, verwenden Sie Quiescing.

 

F7: Wie prüfe ich, ob eine Konsolidierung erforderlich ist?

Achten Sie im vSphere‑Client auf die Warnung „Konsolidierung erforderlich“. Führen Sie eine Konsolidierung durch, um verbleibende Delta‑Dateien zu bereinigen.

 

F8: Unterschied zwischen „Auf Snapshot zurücksetzen“ und „Snapshot löschen“?

Zurücksetzen stellt den Snapshot‑Zustand wieder her und verwirft nachfolgende Änderungen. Löschen führt Änderungen in die Basis‑Festplatte zusammen und behält alle Aktualisierungen bei.

 

F9: Können Snapshots als Sicherungen dienen?

Nein. Sicherungen sind unabhängige Kopien; Snapshots hängen von der Basis‑Festplatte ab. Nutzen Sie für den Datenschutz stets ein dediziertes Sicherungstool.

 

F10: Wie viel freier Speicherplatz wird für Snapshots benötigt?

Halten Sie mindestens 20 % freien Speicherplatz auf dem Datastore vor. Delta‑Dateien können die Größe der Basis‑Festplatte erreichen; ausreichend Speicher verhindert Ausfälle.

 

Zusammenfassung

Zu den VMware‑Snapshot‑Best‑Practices zählen eine Aufbewahrungsdauer von unter 72 Stunden, eine Begrenzung der verknüpften Snapshots sowie die regelmäßige Prüfung des verfügbaren Speicherplatzes. Diese Maßnahmen ermöglichen eine sichere Nutzung von Snapshots und halten vSphere‑ und ESXi‑Systeme stabil und schnell.

IT‑Teams sollten beachten, dass Snapshots nur kurzfristigen Schutz bieten. Für einen umfassenden, langfristigen Datenschutz und eine Notfallwiederherstellung sorgt eine dedizierte Sicherungslösung wie i2Backup, die Unternehmenssysteme absichert und Daten‑Resilienz gewährleistet.

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