Wird geladen...

Wir haben festgestellt, dass Ihre Browsersprache Chinesisch ist. Möchten Sie unsere chinesische Website besuchen? [ Schließen ]
Von: Emma

Der Fehler „VMware cannot synchronize host“ ist eine häufige Herausforderung für vSphere‑Administratoren. Wenn dieser Hinweis im vSphere‑Client angezeigt wird, weist er auf eine Kommunikationsstörung zwischen dem vCenter‑Server und dem ESXi‑Host hin. Obwohl die virtuellen Maschinen auf dem Host in der Regel unterbrechungsfrei weiterlaufen, ist die Verwaltungsebene beeinträchtigt. Dadurch lassen sich Aufgaben wie vMotion, Konfigurationsänderungen oder Energieoperationen nicht mehr ausführen.

Um diesen Fehler zu beheben, muss ermittelt werden, an welcher Stelle die Kommunikationskette unterbrochen ist. Dieser Leitfaden bietet einen praxisbewährten Arbeitsablauf zur Behebung von Synchronisierungsfehlern zwischen vCenter und Host, unter anderem durch die Fehlerbehebung bei hängenden Diensten, der Konnektivität von Port 902 sowie Zeitsynchronisierungsproblemen.

VMware cannot synchronize host

Warum tritt der Fehler „VMware Cannot Synchronize Host“ auf?

Der Fehler „Cannot synchronize host“ tritt auf, wenn vCenter den Verwaltungszustand eines ESXi‑Hosts nicht zuverlässig prüfen kann – auch wenn der Host weiterhin erreichbar ist.

Dies geschieht typischerweise aufgrund folgender Gründe:

  • Ausfall der Kommunikation von Verwaltungsagenten‑ vCenter greift zur Erfassung des Host‑Status auf die ESXi‑Verwaltungsagenten (vpxa und hostd) zurück. Wenn diese Agenten nicht mehr antworten oder die Konnektivität verlieren, schlägt die Synchronisierung fehl.
  • Hängende oder überlastete Verwaltungsdienste‑ Speicherlatenzen, Ressourcenerschöpfung oder fehlerhafte CIM‑Provider können dazu führen, dass Verwaltungsdienste hängen. Der Host ist dann erreichbar, aber nicht mehr verwaltbar.
  • Herzschlag‑ oder Zustandsvalidierungsprobleme‑ vCenter erwartet regelmäßige Herzschlagsignale und erfolgreiche Zustandsprüfungen. Bei inkonsistenten Herzschlägen oder fehlgeschlagener Konfigurationsprüfung lässt sich der Host nicht synchronisieren.
  • Zeitabweichungen oder SSL‑Zertifikatsprobleme‑ Falsche NTP‑Einstellungen oder erhebliche Uhrzeitabweichungen können das SSL‑Vertrauen zwischen vCenter und ESXi zerstören, sodass Synchronisierungsaufgaben abgelehnt werden.

Im Wesentlichen kann vCenter den Host nicht synchronisieren, weil es den vom Host gemeldeten Zustand nicht mehr vertraut.

VMware‑Backups auch bei Problemen mit Hosts aufrechterhalten

Ausfälle von Verwaltungsagenten können VMware‑Backup‑Aufträge unbemerkt unterbrechen. Die agentenlose Architektur von i2Backup schützt alle Ihre virtuellen Maschinen mit automatisierter Zeitplanung und Sofortwiederherstellung. Kostenlose Testversion von i2Backup abrufen »

KOSTENLOSE Testversion

Schnelllösungen: VMware Cannot Synchronize Host

Wenn der Fehler „VMware cannot synchronize host“ auftritt, hat die Wiederherstellung der Verwaltungskonnektivität zwischen vCenter und dem ESXi‑Host oberste Priorität – ohne laufende Workloads zu beeinträchtigen. Die folgenden Maßnahmen sind im Produktivbetrieb sicher und beheben die meisten gängigen Fälle.

Manuelle Aktualisierung der Verbindung

Vorübergehende Netzwerkunterbrechungen oder veraltete Authentifizierungssitzungen können verhindern, dass vCenter einen Host synchronisiert.

A. Trennen und erneut verbinden

  1. Navigieren Sie im vSphere‑Client zu Hosts und Cluster.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den betroffenen ESXi‑Host → Verbindung → Trennen.
  3. Warten Sie ca. 30 Sekunden und wählen Sie anschließend Verbindung → Verbinden.

B. Erneute Authentifizierung der Host‑Anmeldeinformationen (falls erforderlich)

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host → Verbindung → Verbindung bearbeiten.
  2. Prüfen Sie die IP‑Adresse / den FQDN und geben Sie die root‑Anmeldeinformationen erneut ein.
  3. Akzeptieren Sie bei Aufforderung den SSL‑Fingerabdruck.

Neustart der ESXi‑Verwaltungsdienste

Bleibt der Host nicht synchronisiert, starten Sie die ESXi‑Verwaltungsagenten (hostd und vpxa) neu.

Dieser Vorgang führt keinen Host‑Neustart durch und beeinträchtigt keine laufenden virtuellen Maschinen.

A. Über die DCUI (Direct Console User Interface)

  1. Melden Sie sich an der Host‑Konsole an (F2).
  2. Gehen Sie zu Fehlerbehebungsoptionen → Verwaltungsagenten neu starten.
  3. Bestätigen Sie den Vorgang und warten Sie auf den Abschluss.

B. Über SSH

localcli system management agents restart

(Alternativ können Sie hostd und vpxa einzeln neu starten.)

Warten Sie 2‑3 Minuten, bis die Dienste neu initialisiert sind, und prüfen Sie anschließend den Host‑Status in vCenter.

Tipp für Experten: Stabile ESXi‑Verwaltungsagenten sind für konsistente Snapshot‑Vorgänge entscheidend. Backup‑Lösungen wie i2Backup setzen intakte Verwaltungsdienste voraus, um Snapshots korrekt auszulösen und zusammenzuführen. Wenn Agenten hängen, können Backup‑Aufträge fehlschlagen oder Snapshots nicht abgeschlossen werden, was das Risiko für den Datenschutz erhöht.

Behebung von Zeitsynchronisierungs‑ und Anmeldeinformationsproblemen

Falls der Neustart der Verwaltungsagenten den Fehler „VMware cannot synchronize host“ nicht behebt, liegen die Ursachen häufig in Zeitabweichungen oder der Desynchronisierung von Anmeldeinformationen. vSphere ist auf genaue Zeitstempel und gültige Anmeldeinformationen angewiesen, um eine sichere Host‑Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Zeitsynchronisierung von Host und vCenter (NTP)

Zeitabweichungen sind eine der Hauptursachen für einen nicht synchronisierten ESXi‑Host. Weicht die Uhrzeit auf einem ESXi‑Host um mehr als fünf Minuten von der des vCenter‑Servers ab, schlagen SSL‑Handshakes fehl. Dadurch kann vCenter das Zertifikat des Hosts nicht validieren.

So prüfen und beheben Sie das Problem:

  1. Prüfen der Host‑Uhrzeit: Stellen Sie eine SSH‑Verbindung her und führen Sie esxcli system time get aus
  2. Festlegen gemeinsamer NTP‑Quellen: Stellen Sie sicher, dass sowohl vCenter als auch Ihre ESXi‑Hosts auf die gleichen zuverlässigen NTP‑Server verweisen.
  3. Konfigurieren des NTP‑Dienstes: Gehen Sie im vSphere‑Client zu Konfigurieren > System > Zeitkonfiguration und stellen Sie sicher, dass der Dienst auf „Mit Host starten und stoppen“ eingestellt ist.

Umgang mit der Einstellung „Gastzeit mit Host synchronisieren“ von VMware

Die korrekte Uhrzeit des Hosts wirkt sich direkt auf Ihre Workloads aus. Wenn die Option „Gastzeit mit Host synchronisieren“ in den Einstellungen einer virtuellen Maschine aktiviert ist, übernimmt das Gast‑Betriebssystem die abweichende Uhrzeit des Hosts. Dies kann Anwendungsfehler und Kerberos‑Authentifizierungsfehler innerhalb der virtuellen Maschinen verursachen.

Behebung eines Passwort‑Konflikts beim vpxuser‑Konto

vCenter nutzt das spezielle Konto vpxuser zur Verwaltung von ESXi‑Hosts. Wenn das Passwort dieses Kontos desynchronisiert wird, tritt dauerhaft der Fehler „cannot synchronize host“ in vCenter auf.

So erzwingen Sie ein Zurücksetzen der Anmeldeinformationen:

  1. Stellen Sie über SSH eine Verbindung zum ESXi‑Host her.
  2. Löschen Sie das vorhandene Konto: esxcli system account remove --id vpxuser
  3. Klicken Sie im vSphere‑Client mit der rechten Maustaste auf den Host und wählen Sie Verbindung > Verbinden.
  4. vCenter erstellt das Konto automatisch neu und übermittelt aktualisierte Verwaltungsanmeldeinformationen.

Infrastrukturebene‑Lösungen: Netzwerk, DNS und NTP

Ein Synchronisierungsproblem zwischen vCenter und Host weist oft auf eine Unterbrechung des Kommunikationspfades zwischen der vCenter‑Server‑Appliance (VCSA) und dem ESXi‑Host hin.

Prüfung der Netzwerkkonnektivität und Ports

Für den Status „Synchronisiert“ müssen bestimmte Ports geöffnet sein. Werden diese durch Firewalls blockiert, geht der Host‑Herzschlag verloren.

  • Port 902 (UDP/TCP): Entscheidend für Host‑Herzschläge. Wird UDP 902 blockiert, kann vCenter nicht prüfen, ob der Host erreichbar ist.
  • Port 443 (TCP): Wird für Verwaltungsdatenverkehr und Konfigurationssynchronisierung verwendet.

Schnellprüfung: Testen Sie über die Befehlszeile der VCSA die Konnektivität mit nc -zv <ESXi‑IP> 443.

DNS‑Auflösung und korrekte FQDN‑Angaben

vSphere ist stark auf DNS angewiesen. Auch wenn Sie einen Host per IP‑Adresse pingen können, können Abweichungen bei Vorwärts‑ oder Rückwärts‑(PTR)‑Abfragen den Fehler „VMware cannot synchronize host“ verursachen.

  • Prüfung der Abfragen: Führen Sie in der vCenter‑Shell nslookup sowohl für den FQDN als auch für die IP‑Adresse des Hosts aus.
  • Notfalllösung: Bei Ausfall des DNS tragen Sie die Zuordnung des Hosts manuell in die Datei /etc/hosts auf der VCSA ein, um die Verwaltung umgehend wiederherzustellen.

Zeitsynchronisierung von Host und vCenter (NTP)

Neben der Softwarekonfiguration muss sichergestellt werden, dass das Netzwerk NTP‑Datenverkehr zulässt.

  • Prüfung von UDP 123: Stellen Sie sicher, dass Netzwerk‑Firewalls den NTP‑Datenverkehr zu Ihren Hosts zulassen.
  • Prüfung der NTP‑Statistiken: Führen Sie auf dem Host esxcli system ntp stats get aus. Hohe „Jitter“‑Werte deuten auf Netzwerküberlastung hin, die dazu führt, dass der Host die Synchronisierung verliert.

Die Behebung dieser Infrastrukturkomponenten sorgt für eine stabile, vertrauenswürdige Verbindung zwischen vCenter und ESXi und verhindert zukünftige Synchronisierungsausfälle.

Erweiterte Fehlerbehebung: Zertifikate und Protokollanalyse

Wenn Standardlösungen nicht greifen, deutet der Fehler „VMware cannot synchronize host“ meist auf tiefgreifende Sicherheitsabweichungen oder Versionsinkompatibilitäten hin. In diesem Schritt müssen Sie die vSphere‑Vertrauenszertifikate und Systemprotokolle prüfen.

Host‑Zertifikatverwaltung

vCenter nutzt SSL‑Zertifikate zur Identitätsprüfung jedes ESXi‑Hosts. Wenn ein Zertifikat abläuft oder sich der Fingerabdruck unerwartet ändert, tritt ein Synchronisierungsproblem zwischen vCenter und Host auf.

So erneuern Sie Host‑Zertifikate:

  1. Wählen Sie im vSphere‑Client den betroffenen Host aus.
  2. Navigieren Sie zu Konfigurieren > System > Zertifikate.
  3. Klicken Sie auf Erneuern oder CA‑Zertifikate aktualisieren.
  4. Dadurch erzwingen Sie, dass vCenter ein neues Zertifikat von der VMware Certificate Authority (VMCA) übermittelt und die vertrauenswürdige Verbindung wiederherstellt.

Versions‑ und Build‑Kompatibilität

Eine häufige Ursache für den Fehler „cannot synchronize host with vCenter“ ist ein Versionskonflikt. Gemäß der VMware‑Interoperabilitätsmatrix muss vCenter immer mindestens die gleiche Version aufweisen wie die verwalteten ESXi‑Hosts.

Wenn Sie kürzlich einen ESXi‑Host auf einen neueren Build gepatcht haben, während der vCenter‑Server eine ältere Aktualisierung nutzt, schlägt die Synchronisierung fehl, da vCenter die neueren APIs des Hosts nicht interpretieren kann. Aktualisieren Sie immer zuerst die vCenter‑Server‑Appliance (VCSA), bevor Sie Ihre Hosts patchen.

Untersuchung von Protokolldateien bei Synchronisierungsfehlern

Wenn der vSphere‑Client keine ausreichenden Details liefert, geben die Protokolldateien den genauen Ausfallgrund für den Hinweis „ESXi‑Host nicht synchronisiert“ an.

A. vCenter‑Server‑Protokolle (vpxd):

  • Pfad: /var/log/vmware/vpxd/vpxd.log
  • Wonach Sie suchen: Suchen Sie nach der IP‑Adresse des Hosts und Begriffen wie „SSL Error“ oder „Handshake failed“. Dadurch lässt sich feststellen, ob das Problem auf der Netzwerk‑Transport‑ oder Sicherheitsebene liegt.

B. ESXi‑Host‑Protokolle (vpxa):

  • Pfad: /var/run/log/vpxa.log
  • Wonach Sie suchen: Suchen Sie nach „Login failed“ oder „Connection refused“. Bei der Meldung „Memory limit exceeded“ stürzt der Verwaltungsagent wahrscheinlich ab und muss neu gestartet werden.

Indem Sie die spezifischen Fehlerzeichenfolgen in diesen Protokollen ermitteln, können Sie die eigentliche Ursache des Fehlers „VMware cannot synchronize host“ gezielt beheben, statt auf Versuch‑und‑Irrtum‑Verfahren zurückzugreifen.

Fazit

Die Behebung des Fehlers „VMware cannot synchronize host“ ist ein Ausschlussverfahren, das von den Verwaltungsagenten über die Netzwerk‑ bis hin zur Sicherheitsebene verläuft. Durch die systematische Prüfung des Dienstes vpxa, der NTP‑Synchronisierung und der Konnektivität von Port 902 können Sie die Verwaltung wiederherstellen, ohne laufende virtuelle Maschinen zu beeinträchtigen.

Eine konsistente Synchronisierung ist nicht nur eine komfortable Verwaltungsfunktion, sondern unerlässlich für die Betriebsstabilität und produktionsgerechte Backups. Falls diese Schritte den Hinweis nicht beseitigen, liefern die Protokolldateien vpxa.log und vpxd.log die genauen Handshake‑ oder Ressourcenfehler zur endgültigen Fehlerbehebung. Für eine langfristige Stabilität sorgen robuste Infrastrukturdienste wie DNS und NTP, da sie die Grundlage der vSphere‑Verwaltungsebene bilden.

Keine Kurzbiografie vorhanden

Weitere verwandte Artikel

Mehr als 10 VMware-Migrationstools: Live-Migration, V2V und Cloud-Lösungen
Dieser Leitfaden stellt die wichtigsten VMware-Migrationstools vor – von der nativen Live-Migration bis hin zu Cloud-Plattformen und alternativen Hypervisoren. Er unterstützt IT-Teams bei der Auswahl der passenden Vorgehensweise abhängig von Workloads, Ausfalltoleranz und zukünftigen Infrastrukturplanungen.
Artikel lesen
VMware P2V: Leitfaden für die unternehmensweite Migration ohne Betriebsunterbrechung
Die Migration physischer Arbeitslasten in virtuelle Umgebungen ist ein zentraler Schritt bei der Modernisierung von Rechenzentren. Dieser Leitfaden erläutert die technischen Herausforderungen der VMware-P2V-Migration und stellt professionelle Strategien vor, um die Datenintegrität und eine durchgehende Verfügbarkeit sicherzustellen.
Artikel lesen
VMware HA: Der umfassende Leitfaden zur Hochverfügbarkeit mit vSphere
Dieser Leitfaden erläutert die internen Funktionsweisen von VMware vSphere HA – von der Wahl des Leitknotens bis zum Datastore-Herzschlag. Durch die Analyse der Vor- und Nachteile von VMware High Availability können IT-Administratoren VMware-Cluster besser konzipieren, um eine ausgewogene Balance zwischen schneller Wiederherstellung und Ressourcenaufwand zu erreichen.
Artikel lesen
Die 5 besten V2V-Konverter (2026): Führende Tools für die VM-Migration
Ein umfassender Leitfaden zu V2V-Konvertern mit Vorstellung offizieller und Drittanbieter-Tools für zuverlässige Virtual-to-Virtual-Konvertierung und Migration zwischen gängigen Hypervisoren.
Artikel lesen
Inhaltsverzeichnis:
Bleiben Sie über die neuesten Tipps informiert
Abonnieren Sie unseren Newsletter für aktuelle Einblicke, Neuigkeiten und exklusive Inhalte. Sie können sich jederzeit abmelden.
Abonnieren
Bereit, Ihre Unternehmensdatensicherheit zu verbessern?
Starten Sie eine 60-tägige Testversion oder sehen Sie sich eine Demo an, um zu erfahren, wie Info2soft Unternehmensdaten schützt.
Bitte füllen Sie das Formular aus und senden Sie es ab – unser Kundenservice wird sich in Kürze bei Ihnen melden.
Mit dem Absenden dieses Formulars bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung.
{{ isSubmitting ? 'Wird gesendet...' : 'Absenden' }}