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Von: Dervish

In der Finanzbranche sind Daten das Fundament des Geschäftsbetriebs und des Kundenvertrauens. Für Banken ist die Gewährleistung der Sicherheit und Wiederherstellbarkeit kritischer Informationen unverzichtbar. Daraus ergibt sich eine zentrale Frage: Wie sichern Banken Daten, um ihre Vermögenswerte zu schützen und die Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten?

In diesem Leitfaden befassen wir uns mit den Datentypen, die Banken sichern müssen, den Faktoren, die ihre Sicherungsstrategien beeinflussen, gängigen Sicherungsverfahren, Speicherorten sowie einer zuverlässigen Lösung zur Optimierung des Ablaufs. Zudem gehen wir auf die praktische Umsetzung ein: Wie sichern Banken ihre Daten im realen Betrieb.How Do Banks Backup Data

Welche Datentypen müssen Banken sichern?

Banken verarbeiten eine Vielzahl vertraulicher Daten, die umfassend gesichert werden müssen, um den täglichen Betrieb und Notfallmaßnahmen zu unterstützen. Zu den zentralen Datenkategorien zählen Transaktionsprotokolle, personen‑ und finanzbezogene Kundendaten, Sicherheitsprotokolle, Systemkonfigurationsdateien, Anwendungs‑Systemdaten, digitale Zertifikate und Verschlüsselungsschlüssel, elektronische Dokumente, Bilddateien sowie interne Finanzdaten, Mitarbeiterdaten und bürobezogene Daten.
Umfang und Vielfalt der zu sichernden Daten unterscheiden sich stark je nach Größe des Bankinstituts, Geschäftsbereich und Datenverarbeitungssystemen. Großbanken müssen oft Millionen von Kundenprofilen und Transaktionsverläufen sowie riesige Mengen an Systemprotokollen und Mitarbeiterdaten sichern. Mit der zunehmenden Datenmenge im Zeitverlauf müssen Banken ihre Sicherungsstrategien regelmäßig überprüfen und anpassen, um sowohl geschäftliche Anforderungen als auch regulatorische Compliance‑Vorgaben zu erfüllen.

Schlüsselfaktoren für die Sicherungsstrategien von Banken

Die Entwicklung einer wirksamen Sicherungsstrategie für Banken erfordert die Berücksichtigung von sechs zentralen Faktoren; die Sicherungshäufigkeit stellt dabei einen zentralen Planungsbestandteil dar:
  1. Daten‑Sicherungszyklus: Er legt die Häufigkeit der Sicherungen fest und beantwortet die Frage, wie oft Banken Daten sichern. Der Zyklus richtet sich nach der Aktualisierungsgeschwindigkeit der Daten; kritische Daten erfordern häufigere Sicherungen.
  2. Aufbewahrungsrichtlinie für Sicherungsdaten: Sie definiert, wie lange Sicherungsdaten gespeichert werden, und gleicht Speicherkosten mit regulatorischen Vorgaben zur Datenaufbewahrung ab.
  3. Speicherort der Datensicherungen: Die Auswahl des richtigen Speicherorts ist entscheidend, um Datenverluste durch lokale Katastrophen zu vermeiden – darauf gehen wir im Folgenden detailliert ein.
  4. Daten‑Sicherungsstrategie: Auswahl des passenden Sicherungsverfahrens abhängig von Datenwicht, Wiederherstellungsgeschwindigkeit und Budgetvorgaben. Die Einhaltung der 3‑2‑1‑Sicherungsregel ist hier eine grundlegende Best‑Practice‑Empfehlung: Banken sollten 3 Datenkopien auf 2 unterschiedlichen Medientypen vorhalten, wobei eine Kopie an einem externen Standort zur Minderung von Katastrophenrisiken aufbewahrt wird.
  5. Daten‑Wiederherstellungstests: Regelmäßige Tests stellen sicher, dass Sicherungsdaten im Notfall erfolgreich wiederhergestellt werden können, und bestätigen die Funktionsfähigkeit des gesamten Sicherungssystems.
  6. Sicherheit der Datensicherungen: Maßnahmen zum Schutz der Sicherungsdaten vor unbefugtem Zugriff, Manipulation oder Beschädigung – ein zentraler Aspekt des Bank‑Datenschutzes.

Gängige Verfahren zur Datensicherung bei Banken

Verschiedene Geschäftssysteme von Banken erzeugen unterschiedliche Datentypen, die abhängig von Datenwicht und Schutzstufe gezielte Sicherungs‑ und Notfallwiederherstellungs‑Maßnahmen erfordern. Im Folgenden die vier weitverbreiteten Verfahren für kleine und mittlere Banken:

Aktiv‑Aktiv‑Failover

Dieses Verfahren nutzt zwei gegenseitig redundante Server, die gleichzeitig identische Dienste bereitstellen. Ein Server fungiert als Primärsystem für den täglichen Anwendungsbetrieb, der andere als Standby‑System. Beide Systeme überwachen laufend den Betriebszustand des Gegenübers. Fällt der Primärserver aus und kann das System nicht mehr betreiben, übernimmt der Standby‑Server automatisch seine Aufgaben und gewährleistet den unterbrechungsfreien Betrieb zentraler Bankdienste.

Als Echtzeit‑Sicherungslösung weist es eine entscheidende Einschränkung auf: Störungen wie Softwarefehler, Virenangriffe oder menschliche Bedienfehler können auf alle Datenkopien synchron übertragen werden. Dies birgt erhebliche Sicherheitsrisiken insbesondere für kritische Dienste, da keine Wiederherstellung von durch Katastrophenereignisse beschädigten oder verlorenen Daten möglich ist.

Ablage von Sicherungsdaten in lokalen Filialen

Diese Vorgehensweise kombiniert reguläre Sicherungen mit Sicherungen kritischer Daten. Bei regulären Sicherungen wird in festgelegten Zeitintervallen eine Momentaufnahme der Systemdaten erstellt, auf Festplatten oder anderen Medien abgelegt und an einen sicheren, vom Hauptrechenzentrum entfernten Standort überführt. Sicherungen kritischer Daten zielen auf die zeitnahe Sicherung aktualisierter Informationen wie Systemprotokolle und Bankauszüge ab, die in die sichere Speicherumgebung einer lokalen Filiale übertragen werden. Sicherungen kritischer Daten werden häufiger ausgeführt als reguläre Sicherungen, da sie alle Datenänderungen protokollieren und eine Wiederherstellung des Datenstands bis unmittelbar vor Ablauf eines Sicherungszyklus ermöglichen.

Die meisten Banken setzen diese Methode ein, indem sie reguläre Sicherungsmedien manuell transportieren und kritische Daten per Datenkommunikation übermitteln. Ihr Hauptvorteil sind geringe Investitionen durch Nutzung vorhandener Speichergeräte und Datenbankverwaltungswerkzeuge. Dennoch stellt sie nur ein grundlegendes Notfallwiederherstellungskonzept mit einer einzigen Schutzebene dar. Bei regionalen Katastrophen besteht das Risiko, dass die wichtigsten Daten verloren gehen.

Aufbau eines externen Echtzeit‑Sicherungszentrums in lokalen Filialen

Bei dieser Strategie wird jede Datenänderung gleichzeitig im Produktivsystem und im Sicherungssystem ausgeführt. Die Aktualisierungsbefehle werden auf die lokale Festplatte geschrieben und über Hochgeschwindigkeits‑Datenleitungen an die Festplatte des Sicherungssystems übermittelt. Der Vorgang ist erst abgeschlossen, wenn das Sicherungssystem die erfolgreiche Datenaktualisierung bestätigt – dies gewährleistet eine zuverlässige Datensicherung.

Das Sicherungssystem läuft im Warm‑Standby‑Modus, sodass das Recovery‑Time‑Objective (RTO) lediglich auf die Dauer des Netzwerkumschaltvorgangs sinkt. Typische Techniken für dieses Verfahren sind externe Festplattenspiegelung, externe Datenbankreplikation und Datennetz‑Spiegelung.

Betrieb von Sicherungssystemen in externen IDC‑Rechenzentren

Dieses Verfahren ähnelt der filialbasierten externen Echtzeitsicherung, der wesentliche Unterschied liegt in der Nutzung einer Drittanbieter‑IDC‑Rechenzentrumsumgebung. Die Infrastrukturqualität von IDC‑Einrichtungen variiert stark; der Kern dieses Ansatzes liegt im Betriebsmanagement. IDC‑Systeme, Verwaltungsprotokolle und Einrichtungen sind für Internet‑Hosting‑Dienste ausgelegt und unterscheiden sich deutlich von dedizierten Notfallwiederherstellungszentren. Ohne geeignete Steuerungs‑ und Kontrollmaßnahmen kann dieses Verfahren erhöhte potenzielle Risiken mit sich bringen.

Wo speichern Banken ihre Datensicherungen?

Aufgrund regulatorischer Vorgaben müssen Banken Sicherungsdaten an externen Standorten ablegen. Diese Regel soll Datenverluste durch lokale Katastrophen wie Brände, Überschwemmungen oder Stromausfälle verhindern, die das Hauptrechenzentrum beeinträchtigen könnten.
In früheren Zeiten transportierten Banken Sicherungsmedien mittels manueller sicherer Begleitung zu festgelegten sicheren Speicherorten. Mit dem technologischen Fortschritt hat die Bankenbranche eine Multizentrum‑Notfallwiederherstellungsarchitektur weit verbreitet. Heute replizieren und speichern Banken Sicherungsdaten über Netzwerkübertragung in lokalen Notfallwiederherstellungsstandorten oder externen Notfallrechenzentren. Die Wiederherstellungsfähigkeiten der Sicherungsdaten werden bereits bei der Planung der Multizentrum‑Architektur festgelegt und integriert.
Banken wählen üblicherweise aus drei wesentlichen Speicherorten für Sicherungsdaten:
  1. Eigene Rechenzentren: Banken betreiben eigene dedizierte Rechenzentren mit erweiterten physischen und cybertechnischen Sicherheitsmaßnahmen. Diese schützen die Daten vor unbefugtem Zugriff und mindern die Auswirkungen von Katastrophenereignissen.
  2. Geografisch verteilte Standorte: Zur Beseitigung von Single‑Points‑of‑Failure richten Banken Sicherungsspeicher an unterschiedlichen geografischen Orten ein. Diese Standorte können sich in weit entfernten Städten oder sogar in anderen Ländern befinden.
  3. Cloud‑Speicherdienste: Immer mehr Banken arbeiten mit vertrauenswürdigen Cloud‑Speicheranbietern zusammen. Cloud‑Speicher bietet hohe Sicherheitsniveaus und Datenredundanz, stellt sicher, dass Daten an mehreren Orten gesichert werden, und ermöglicht eine schnelle, zuverlässige Datenwiederherstellung.

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Für Banken und Finanzinstitute, die eine zuverlässige und effiziente Datensicherungs‑ und Wiederherstellungslösung suchen, ist i2Backup von info2Soft die ideale Wahl. Zahlreiche Finanzorganisationen vertrauen bereits auf dieses Produkt zum Schutz ihrer kritischen Datenbestände.
i2Backup ist eine professionelle Sicherungs‑ und Wiederherstellungslösung, die eine breite Palette von Virtualisierungsumgebungen unterstützt, darunter VMware vSphere, Hyper‑V, XenServer, XCP‑ng, oVirt, RHV und OpenStack. Darüber hinaus bietet es umfassende Sicherungsfunktionen für Datenbanken, NAS‑Speicher und Dateiserver.
Zusätzlich liefert i2Backup maßgeschneiderte Sicherungslösungen für externe Standorte und Filialen. Wichtige Funktionen umfassen:
  • Kopieren von Sicherungsdaten in externe Notfallwiederherstellungszentren oder Cloud‑Plattformen wie Azure und S3.
  • Replikation von Filial‑Sicherungsdaten zur Zentrale mithilfe der i2Backup‑Kopierfunktion.
  • Bei einem Katastrophenfall am primären Produktivstandort direkte Wiederherstellung von virtuellen Maschinen aus externen Sicherungskopien in das externe Produktivsystem.
  • Rücktransfer von sicher abgelegten externen Sicherungskopien zum lokalen Produktivstandort und bedarfsgerechte Wiederherstellung virtueller Maschinen.
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Zusammenfassung

Bankdaten sind unersetzlich für den Schutz der Privatsphäre von Kunden und die Gewährleistung der Geschäftskontinuität. Aus diesem Grund sind robuste Datensicherungsstrategien für Finanzinstitute von höchster Priorität. Gängige Sicherungsverfahren für Banken sind Aktiv‑Aktiv‑Failover, die Ablage von Sicherungen in lokalen Filialen, die filialbasierte externe Echtzeitsicherung sowie durch IDC‑Rechenzentren betriebene Sicherungssysteme. Die Anwendung des 3‑2‑1‑Sicherungsprinzips bei diesen Verfahren kann die Widerstandsfähigkeit des Datenschutzes deutlich erhöhen.
Um den Aufbau eines sicheren und effizienten Sicherungssystems zu vereinfachen, bietet i2Backup eine umfassende, zuverlässige Lösung, die auf die spezifischen Anforderungen der Bankenbranche abgestimmt ist und eine praxisnahe Antwort auf die Frage „Wie sichern Banken Daten?“ liefert. Ob virtuelle Maschinen, Datenbanken oder Filialdaten geschützt werden müssen – i2Backup deckt alle Anwendungsfälle ab. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Bank‑Datenschutz mit einer vertrauenswürdigen Lösung zu stärken.
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