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Da Unternehmen weiterhin geschäftskritische Workloads in die Cloud migrieren, ist Sicherheit einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren. Die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) verfügt über eine sicherheitsorientierte Architektur mit integriertem Schutz auf jeder Ebene – von der physischen Infrastruktur bis hin zu Identitätsverwaltung, Netzwerk und Daten.
Oracle integriert Sicherheitsfunktionen direkt in die Infrastruktur: Dazu gehören integrierte Verschlüsselung, identitätsgesteuerte Zugriffskontrolle, kontinuierliche Überwachung und automatisierte Bedrohungserkennung.
In diesem Leitfaden erläutern wir die Funktionsweise der Oracle Cloud-Sicherheit, zentralen Dienste, bewährte Vorgehensweisen, Compliance-Abdeckung sowie Maßnahmen zur weiteren Verstärkung des Schutzes geschäftskritischer Workloads.
i2Backup bietet effizienten und umfassenden Datenschutz für sämtliche Oracle-Umgebungen – ob lokal oder in der Cloud. Es umfasst unveränderbare Backups, Sicherungen auf mehrere Ziele, granulare Wiederherstellung und weitere Funktionen.
Oracle Cloud Security ist ein durchgängiges Rahmenwerk zum Schutz von Infrastruktur, Anwendungen und Daten in allen globalen Regionen von OCI. Im Gegensatz zu generischen Cloud-Plattformen bietet es tiefe native Integrationen für Oracle Database, Autonomous Database sowie Unternehmensanwendungen wie E-Business Suite und PeopleSoft.
Die OCI-Sicherheit basiert auf dem Shared Responsibility-Modell, das die Verantwortlichkeiten zwischen Oracle und Kunden klar aufteilt. Oracle sichert die zugrundeliegende Cloud-Infrastruktur: physische Rechenzentren, Hardware, Firmware, Hypervisoren und das globale Netzwerk-Backbone. Kunden tragen die Verantwortung für alle selbst bereitgestellten Komponenten in OCI: Berechtigungen im Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM), Datenklassifizierung und -schutz, Netzwerkkonfiguration, Workload-Patches, Protokollüberwachung sowie Sicherheit auf Anwendungsebene.
Dieses Modell folgt grundsätzlich dem Shared Responsibility-Rahmen von AWS, die Umsetzung unterscheidet sich jedoch. OCI nutzt Compartments – hierarchische Ressourcenisolierungseinheiten unterhalb von Tenancy und Organisationseinheiten (OU) – um sich an die Hierarchie von Oracle-Datenbanken und Anwendungen anzupassen. Native Funktionen wie Security Zones und Cloud Guard bieten speziell auf Oracle-Workloads abgestimmte Schutzmechanismen, im Gegensatz zum generischeren Multi-Workload-Ansatz von AWS.
Die OCI-Sicherheitsarchitektur stützt sich auf vier Säulen: Identitätsverwaltung, Netzwerkisolation, Verschlüsselung und Datenbanksicherheit. Jede Säule verfolgt das Prinzip der minimalen Rechte, minimiert Angriffsflächen und schützt sensible Daten – insbesondere für regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzwirtschaft und Behörden.
Das OCI-IAM basiert auf dem Prinzip der minimalen Rechte, sodass Benutzer und Dienste nur den Zugriff erhalten, der für ihre Aufgaben erforderlich ist. Zentrale Komponenten:
Das Virtual Cloud Network (VCN) von OCI sorgt für mehrschichtige Verkehrsisolierung und Schutz:
OCI schreibt die Verschlüsselung aller ruhenden und übertragenen Daten vor und bietet flexible Schlüsselverwaltungsoptionen:
OCI stellt eine vollständige Suite nativer Sicherheitstools zur Verfügung, wobei Oracle Cloud Guard als zentraler Hub für das Sicherheitsstatusmanagement fungiert.
Oracle Cloud Guard ist das native Cloud Security Posture Management (CSPM)-Tool von OCI. Es scannt Umgebungen kontinuierlich nach Fehlkonfigurationen (z. B. öffentliche Object Storage-Buckets) und risikobehafteten Aktivitäten (z. B. übermäßig weitreichende IAM-Richtlinien). Cloud Guard orientiert sich am CIS OCI Foundations Benchmark und bietet automatisierte Korrekturmöglichkeiten für gängige Probleme.
Weitere unverzichtbare OCI-Sicherheitsdienste:
Wenn Cloud Guard ein Problem erkennt:
Die nativen OCI-Tools lassen sich nahtlos mit Oracle-Workloads integrieren. Drittanbieter-CNAPP/CSPM-Lösungen bieten eine bessere Multi-Cloud-Unterstützung für Unternehmen mit Workloads auf OCI, AWS und Azure.
Fehlkonfigurationen verursachen die meisten Sicherheitsverletzungen in OCI. Nutzen Sie diese gestaffelte Checkliste, um Ihre Umgebung von der Erstkonfiguration bis zum Produktivbetrieb abzusichern.
Tag Null (Grundeinrichtung)
Netzwerkhärtung
Datensicherheit
Härtung von Workloads
IaC & Konfiguration als Code
Operative Härtung
Häufige OCI-Fehlkonfigurationen und deren Behebung
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Fehlkonfiguration |
Behebung |
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Übermäßig weitreichende IAM-Richtlinien |
Einschränkung auf minimale Rechte; Begrenzung auf spezifische Gruppen und Compartments |
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Öffentliche Object Storage-Buckets |
Sichtbarkeit auf privat setzen; Nutzung von vorab signierten URLs für temporären Zugriff |
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Exponierte SSH/RDP-Ports |
Öffentlichen Zugriff deaktivieren; Nutzung des OCI Bastion Service |
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Deaktivierte Audit-Protokollierung |
Aktivierung des OCI Audit mit passender Aufbewahrungsdauer |
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Nicht rotierte Verschlüsselungsschlüssel |
Konfiguration der automatischen Rotation im OCI Vault |
Zertifizierungen und Compliance
OCI verfügt über globale Compliance-Zertifizierungen wie ISO 27001/27017/27018, SOC 1/2/3, PCI DSS, HIPAA, FedRAMP Moderate und DSGVO. Prüfen Sie das offizielle Compliance-Portal von Oracle für die aktuellen regionsspezifischen Zertifizierungen.
Compliance unterliegt ebenfalls dem Shared Responsibility-Modell: OCI stellt die konforme Infrastruktur bereit, Kunden müssen jedoch sicherstellen, dass ihre Anwendungen, Datenklassifizierungen und internen Prozesse den Branchenanforderungen genügen.
Kostenaspekte
Viele zentrale OCI-Sicherheitsdienste sind ohne zusätzliche Kosten enthalten:
Kostenpflichtige Dienste:
Sicherheitsvergleich OCI vs AWS: Zentrale Unterschiede
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Bereich |
OCI |
AWS |
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Datenbanksicherheit |
Tiefe native Integration mit Oracle Database; Data Safe bietet umfassenden Datenbankschutz |
Generische Datenbanksicherheit; Drittanbieter-Tools für erweiterten Schutz von Oracle-Datenbanken erforderlich |
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Ökosystem |
Kleiner, fokussiert auf Unternehmen und Oracle-Workloads |
Größtes Ökosystem mit zahlreichen Drittanbieter-Sicherheitsintegrationen |
|
Lizenzierung |
Flexible BYOL-Optionen für Oracle-Kunden; keine zusätzlichen Lizenzaufschläge für Oracle-Datenbanken |
Mögliche höhere Kosten bei Betrieb von Oracle-Datenbanken aufgrund der Lizenzbedingungen |
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Sicherheitsstatusmanagement |
Auf Oracle-Stack abgestimmtes Cloud Guard, ausgerichtet am CIS OCI Benchmark |
AWS Config + Security Hub; breitere Unterstützung für verschiedene Workloads |
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Multi-Cloud |
Begrenzte native Multi-Cloud-Funktionen |
Umfangreichere Tools zur Multi-Cloud-Verwaltung |
Auf OCI laufende Oracle-Datenbanken unterstützen die Transparent Data Encryption (TDE) zum Schutz ruhender Daten sowie integrierte Protokollierungsfunktionen zur Nachverfolgung von Datenbankaktivitäten. Sie lassen sich zudem mit Oracle Data Safe verbinden, das Sicherheitsbewertungen, Datenmaskierung und kontinuierliche Aktivitätsüberwachung bietet, um Risiken zu erkennen und Compliance-Vorgaben durchzusetzen.
Für geschäftskritische Oracle-Workloads erweitert i2Backup von Info2soft die nativen OCI-Funktionen. Es bietet umfassende Sicherungen für alle Oracle-Datenbanken und ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung bei Bedarf.
Die Oracle Cloud-Sicherheit basiert auf einer stabilen Grundlage aus identitätsgesteuerter Zugriffskontrolle, standardmäßiger Verschlüsselung und automatisierter Überwachung. Obwohl Oracle robuste native Sicherheitsdienste bereitstellt, hängt der gesamte Sicherheitsstatus maßgeblich von der Konfiguration und Verwaltung der Umgebungen ab.
Für Unternehmens-Workloads sorgt die Kombination nativer OCI-Sicherheitsfunktionen mit strukturierter Governance, Zero-Trust-Prinzipien sowie fortschrittlichen Backup- und Wiederherstellungsstrategien für eine widerstandsfähigere und konforme Cloud-Umgebung.
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