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Daten sind ein entscheidendes Vermögen. Nahezu alle Unternehmen sind heutzutage für ihren täglichen Betrieb auf Daten angewiesen. Dennoch können Hardwareausfälle, Cyberangriffe, menschliche Fehler und Systemstörungen Unternehmensdaten gefährden, was zu Ausfallzeiten, finanziellen Verlusten und betrieblichen Problemen führt.
Laut World Backup Day haben 21 % der Menschen noch nie ein Backup erstellt. 41 % der IT‑Benutzer und IT‑Manager sichern ihre Daten selten oder nie. Unserer Meinung nach sollten Backups zuverlässig und einfach handhabbar sein. Daher unterstützen wir Sie in diesem Leitfaden beim Aufbau einer zuverlässigen Backup‑Strategie, die den geschäftlichen Anforderungen gerecht wird.
Eine Backup‑Strategie ist ein umfassender Handlungsplan zum Schutz vor Datenverlust und zur Gewährleistung der Datenzugänglichkeit im Störfall. Es handelt sich um ein systematisches Vorgehen zum Erstellen und Speichern von Datenkopien, damit Sie Daten einfach und schnell wiederherstellen können.
Eine Unternehmens‑Backup‑Strategie sollte folgende Punkte umfassen:
Im nächsten Abschnitt leiten wir Sie beim Erstellen einer soliden Strategie für Ihre Daten an. Zusätzlich bietet Info2soft einen kostenlosen Generator für Backup‑Strategien, mit dem Sie kostenlos eine umfassende Strategie erstellen können. Klicken Sie einfach auf: https://www.info2soft.com/backup-strategy-selector
Befolgen Sie die nachstehenden Schritte.
Zuerst müssen Sie wissen, welche Daten geschützt werden müssen und welche Bedeutung sie für den Geschäftsbetrieb haben. Nicht alle Daten erfordern den gleichen Schutzgrad. Kritische Systeme erhalten eine höhere Backup‑Priorität je nach ihren geschäftlichen Auswirkungen. Dies hilft Unternehmen, passende Backup‑Häufigkeiten, Aufbewahrungsrichtlinien und Wiederherstellungsanforderungen festzulegen.
Ihr Backup‑Plan sollte an den Wiederherstellungsanforderungen ausgerichtet sein. Die zwei zentralen Metriken – RPO und RTO – dienen zur Definition dieser Anforderungen:
Wenden Sie nicht einen einheitlichen Standard auf alle Daten an. Bewerten Sie diese entsprechend dem geschäftlichen Datenwert. Beispiel:
1. Für geschäftskritische Daten
2. Für betriebswichtige Daten
3. Für wichtige Daten
4. Für nicht‑kritische Daten
Abhängig von der Häufigkeit von Datenänderungen können Unternehmen geeignete Backup‑Methoden auswählen.
Gängige Optionen:
Üblicherweise führen Sie für das erste Backup ein Vollbackup durch. Für alle nachfolgenden Backups sollten Sie aber nicht ausschließlich Vollbackups verwenden, da der Backup‑Speicher sehr schnell erschöpft wäre.
Für viele Unternehmen ist ein hybrider Ansatz die praktikabelste Lösung. Beispielsweise können Unternehmen periodische Vollbackups in Kombination mit täglichen inkrementellen Backups durchführen, um die Speichereffizienz zu optimieren und gleichzeitig eine akzeptable Wiederherstellungsleistung zu gewährleisten.
Nun legen Sie fest, wo die Backup‑Kopien abgelegt werden. Sie können Backups lokal/vor Ort, in der Cloud oder in einer Kombination beider Varianten speichern.
Lokale und Vor‑Ort‑Backups sind nach wie vor beliebt bei Unternehmen, die schnelle Wiederherstellungen und eine größere Kontrolle über ihre Backup‑Infrastruktur benötigen. Durch die Speicherung von Backup‑Kopien in der eigenen Umgebung lassen sich Daten schneller wiederherstellen, ohne auf externe Netzwerke angewiesen zu sein. Dieser Ansatz eignet sich besonders für Unternehmen mit großen Datenmengen, strengen Compliance‑Vorgaben oder Workloads mit vorhersehbarer Leistung. Dennoch bieten lokale Backups allein keinen ausreichenden Schutz vor standortweiten Katastrophen, Hardwareausfällen oder Ransomware‑Angriffen.
Cloud‑Backup bietet flexible Skalierbarkeit und Off‑Site‑Schutz, ohne dass Unternehmen zusätzliche Hardware‑Infrastruktur betreiben müssen. Es ist besonders nützlich für Unternehmen mit verteilten Umgebungen, wachsenden Datenmengen oder cloudbasierten Workloads. Die Wiederherstellungsgeschwindigkeit kann jedoch von der verfügbaren Netzwerkbandbreite abhängen, und langfristige Cloud‑Speicherkosten müssen sorgfältig bewertet werden.
Für viele Unternehmen bietet eine hybride Backup‑Strategie die beste Balance zwischen Leistung und Ausfallsicherheit. Durch die Kombination lokaler bzw. vor‑Ort‑Backups mit Cloud‑ oder Off‑Site‑Kopien erreichen Unternehmen schnelle Wiederherstellungen für den täglichen Betrieb und behalten gleichzeitig den Schutz vor größeren Vorfällen wie Rechenzentrumsausfällen oder Cyberangriffen. Ein hybrider Ansatz passt zudem gut zu modernen Backup‑Praktiken wie der 3‑2‑1‑Backup‑Regel, die die Vorhaltung mehrerer Datenkopien an unterschiedlichen Standorten empfiehlt.
Backup‑Aufbewahrungsrichtlinien legen fest, wie lange Backup‑Kopien aufbewahrt werden, bevor sie gelöscht oder ersetzt werden. Eine passende Aufbewahrungsstrategie stellt sicher, dass genügend Wiederherstellungspunkte zur Verfügung stehen, und vermeidet gleichzeitig unnötige Speicherkosten.
Die Aufbewahrungsdauer sollte sich an geschäftlichen Anforderungen, Datenbedeutung, Wiederherstellungsbedarf und Speicherkapazität orientieren. Kritische Systeme erfordern ggf. längere Aufbewahrungszeiträume, während weniger wichtige Daten nur kurzfristige Backups benötigen.
Auch Compliance‑Vorgaben spielen bei der Aufbewahrungsplanung eine wichtige Rolle. Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen und öffentlicher Dienst verlangen ggf. die Aufbewahrung bestimmter Daten für festgelegte Zeiträume. Daher müssen Aufbewahrungsrichtlinien Wiederherstellungsbedarf, regulatorische Vorgaben und betriebliche Effizienz gegeneinander abwägen.
Unternehmen sollten regelmäßige Wiederherstellungstests durchführen, um die Integrität der Backups zu validieren und sicherzustellen, dass Daten innerhalb des erwarteten Zeitrahmens wiederhergestellt werden können. Bei fehlgeschlagenen Backup‑Aufträgen, Speicherproblemen oder Konfigurationsfehlern können IT‑Teams Probleme schnell erkennen und beheben.
Eine erfolgreiche Backup‑Strategie erfordert mehr als das einfache Erstellen regelmäßiger Datenkopien. Angesichts wachsender Datenmengen, Ransomware‑Bedrohungen und komplexer IT‑Umgebungen müssen Unternehmen Backup‑Praktiken einführen, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wiederherstellungsleistung verbessern.
Die folgenden Best‑Practices helfen Unternehmen beim Aufbau einer widerstandsfähigeren Backup‑Strategie.
Die 3‑2‑1‑Backup‑Regel zählt nach wie vor zu den am meisten empfohlenen Vorgehensweisen zum Schutz von Unternehmensdaten. Sie verlangt von Unternehmen die Vorhaltung von:
Durch mehrere Kopien an unterschiedlichen Orten senken Unternehmen das Risiko eines Datenverlusts aufgrund von Hardwareausfällen, Cyberangriffen oder standortbezogenen Katastrophen.
Für moderne Unternehmen wird die herkömmliche 3‑2‑1‑Regel häufig um zusätzliche Schutzmaßnahmen erweitert, z. B. unveränderbare Backups oder Offline‑Kopien, um die Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware zu erhöhen.
Backups sollten als kritische Vermögenswerte betrachtet und vor unbefugtem Zugriff und Cyber‑Bedrohungen geschützt werden. Moderne Ransomware‑Angriffe zielen oft zuerst auf Backup‑Systeme ab, da Angreifer wissen, dass kompromittierte Backups Unternehmen an der Datenwiederherstellung hindern.
Unternehmen sollten Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, isolierte Backup‑Umgebungen und unveränderbare Backup‑Kopien implementieren. Diese Schutzmaßnahmen stellen sicher, dass Backup‑Daten auch dann verfügbar bleiben, wenn Produktionssysteme kompromittiert wurden.
Mit zunehmender Komplexität von IT‑Umgebungen wird die manuelle Verwaltung von Backup‑Vorgängen immer schwieriger und fehleranfälliger. Automatisierte Backup‑Prozesse sorgen für eine konsistente Ausführung der Backups und senken den Verwaltungsaufwand.
Automatisierung muss jedoch mit einer kontinuierlichen Überwachung kombiniert werden. IT‑Teams sollten den Backup‑Status regelmäßig prüfen, Warnungen bei fehlgeschlagenen Aufträgen erhalten und Probleme umgehend beheben, um Backup‑Lücken zu vermeiden, die zukünftige Wiederherstellungen beeinträchtigen könnten.
Eine Backup‑Strategie ist nur wirksam, wenn Daten erfolgreich wiederhergestellt werden können. Die bloße Bestätigung, dass Backup‑Aufträge erfolgreich abgeschlossen wurden, garantiert nicht, dass die Backup‑Daten im echten Katastrophenfall nutzbar sind.
Regelmäßige Backup‑ und Wiederherstellungstests ermöglichen es Unternehmen, die Backup‑Integrität zu prüfen, die tatsächliche Wiederherstellungsleistung zu messen und sicherzustellen, dass RPO‑ und RTO‑Ziele erreicht werden können. Tests sollten regelmäßig durchgeführt werden, wenn sich Systeme, Anwendungen oder geschäftliche Anforderungen ändern.
Eine Backup‑Strategie muss sich mit dem Unternehmenswachstum und technischen Änderungen weiterentwickeln. Neue Anwendungen, wachsende Datenmengen, Cloud‑Einführungen und veränderte Compliance‑Vorgaben können sich auf den Backup‑Bedarf auswirken.
Unternehmen sollten ihre Backup‑Richtlinien, Speicherarchitekturen und Wiederherstellungsziele regelmäßig überprüfen, damit die Strategie weiterhin den geschäftlichen Anforderungen entspricht. Ein Backup‑Plan, der vor einigen Jahren funktioniert hat, bietet für heutige IT‑Umgebungen ggf. keinen ausreichenden Schutz mehr.
Für eine wirksame Backup‑Strategie reicht es nicht aus, nur Richtlinien und Zeitpläne zu definieren. Unternehmen benötigen zudem eine zuverlässige Backup‑Lösung, die diese Pläne effizient umsetzt, kritische Daten schützt und im Störfall schnelle Wiederherstellungen ermöglicht.
i2Backup ist eine Unternehmens‑Backup‑Lösung, die Unternehmen beim Schutz von physischen Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken und geschäftskritischen Anwendungen durch zentralisierte und automatisierte Datensicherung unterstützt.
Durch die Unterstützung flexibler Backup‑Methoden, Speicheroptionen und Wiederherstellungsfunktionen hilft i2Backup Unternehmen bei der Umsetzung einer Backup‑Strategie, die an ihre Wiederherstellungsziele, Sicherheitsanforderungen und betrieblichen Bedürfnisse angepasst ist.
Kernfunktionen von i2Backup:
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Funktionsweise von i2Backup:
1. Nach der Bereitstellung starten Sie i2Backup. Klicken Sie im linken Bereich auf „Backup & Recovery“, um die zu sichernden Workloads hinzuzufügen.
2. Fügen Sie anschließend den Zielspeicher hinzu.
3. Folgen Sie dem Assistenten, um Verschlüsselung, Aufbewahrungsrichtlinien, Backup‑Zeitplan und weitere Einstellungen zu konfigurieren.
4. Prüfen Sie alle Einstellungen und klicken Sie auf „Bestätigen“.
Eine Backup‑Strategie stellt sicher, dass wichtige Geschäftsinformationen bei unerwarteten Ereignissen geschützt, verwaltet und wiederhergestellt werden können.
Für moderne Unternehmen kombiniert der richtige Ansatz zuverlässige Backup‑Methoden, passende Speicherstrategien sowie regelmäßige Überwachung und Wiederherstellungstests. Unternehmen sollten ihre Backup‑Strategie kontinuierlich überprüfen und verbessern, da sich Datenumgebungen, Compliance‑Vorgaben und Sicherheitsbedrohungen stetig weiterentwickeln.
Mit einer Unternehmens‑Backup‑Lösung wie i2Backup von Info2soft vereinfachen Unternehmen die Backup‑Verwaltung, schützen kritische Workloads und implementieren eine skalierbare Backup‑Strategie, die die Geschäftskontinuität und langfristiges Wachstum unterstützt.
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