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Mit der fortschreitenden digitalen Entwicklung muss die Cybersicherheitsabwehr unerschütterlich bleiben.
Am 1. Januar 2026 trat das neu überarbeitete Cybersicherheitsgesetz der Volksrepublik China in Kraft. Es handelt sich um die erste umfassende Überarbeitung seit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2017 und markiert eine neue Phase des Rahmenwerks für die Cybersicherheitssteuerung in China.
Diese Überarbeitung konzentriert sich auf zukunftsweisende Bereiche wie die Steuerung künstlicher Intelligenz, erweiterte rechtliche Haftungen sowie grenzüberschreitende Datenregulierung und stellt deutlich höhere Anforderungen an die Cybersicherheitskapazitäten von Unternehmen. Vor dem neuen regulatorischen Umfeld wandelt sich der Datenschutz von der herkömmlichen „Sicherung und Wiederherstellung“ hin zu einer umfassenden Datenresilienz – dem zentralen Schutzfaktor für eine stabile Unternehmensentwicklung im intelligenten Zeitalter.
Wesentliche Änderungen im neuen Cybersicherheitsgesetz
Bei dieser Überarbeitung handelt es sich nicht um geringfügige Anpassungen, sondern um eine systematische Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens für die Cybersicherheit auf Grundlage des umfassenden Konzepts der nationalen Sicherheit. Die zentralen Änderungen lassen sich in drei Säulen einteilen:
Grundlegende Prinzipien und strategische Aufwertung
Artikel 3 des überarbeiteten Gesetzes legt ausdrücklich fest, dass die Führung der Kommunistischen Partei Chinas aufrechterhalten und das umfassende Konzept der nationalen Sicherheit umgesetzt werden muss – dies sind die Grundprinzipien der Cybersicherheitsarbeit. Zudem wird erstmals auf rechtlicher Ebene das strategische Ziel festgelegt, China zu einer Cybermacht auszubauen. Dadurch wird die Cybersicherheit innerhalb der nationalen Entwicklung auf eine höhere strategische Ebene gehoben, wobei auf eine koordinierte Förderung von Entwicklung und Sicherheit abgezielt wird.
Zukunftsweisender Rahmen zur Steuerung von Künstlicher Intelligenz
Der neu hinzugefügte Artikel 20 stellt eine vorausschauende gesetzgeberische Antwort auf die Entwicklung und Sicherheit der künstlichen Intelligenz dar. Er unterstützt grundlegende KI-Forschung, Algorithmenentwicklung und Infrastrukturaufbau, verlangt zugleich die Verbesserung von Rahmenwerken zur KI-Ethik sowie verstärkte Risikoüberwachung, Bewertung und Sicherheitsaufsicht. Damit wird eine übergeordnete Rechtsgrundlage für die gesunde Entwicklung der KI und künftige spezialisierte Gesetzgebung geschaffen – dies spiegelt das Konzept „Regulierung durch Entwicklung, Entwicklung durch Regulierung“ wider.
Umfassende Aufwertung der Haftungsregeln und rechtlichen Abstimmung
Ein zentraler Schwerpunkt der Überarbeitung ist die Einführung eines abschreckenderen und systematischeren Haftungsregimes sowie eine bessere Abstimmung mit dem Datensicherheitsgesetz und dem Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten.
Nie dagewesene Strafen
Die Bußgelder wurden deutlich angehoben. Bei Verstößen mit besonders schwerwiegenden Folgen – etwa dem Ausfall zentraler Funktionen kritischer Informationsinfrastrukturen – können Geldstrafen bis zu 10 Millionen RMB verhängt werden. Auch direkt verantwortliche Personen werden mit hohen Bußgeldern belegt. Es kommt ein „Doppelstrafmechanismus“ zur Anwendung, der die Verantwortung bis auf einzelne Personen ausweitet.
Gestaffelte Strafen und zielgenaue Regulierung
Es wurde ein verfeinertes, gestaffeltes Strafsystem eingeführt, das nach Betreibertyp (allgemeine Netzbetreiber gegenüber Betreibern kritischer Informationsinfrastrukturen) und Schwere des Verstoßes differenziert. Dies steht für eine zielgerichtete, klassifizierte Steuerung.
Verschärfte Haftung für Lieferketten
Es wurden ausdrückliche Strafbestimmungen ergänzt für den Verkauf oder die Bereitstellung zentraler Netzwerkgeräte oder Cybersicherheitsprodukte, die keine erforderliche Sicherheitszertifizierung oder Prüfung durchlaufen haben. Dadurch wird die Sicherheit der Lieferketten gestärkt.
Erweiterte extraterritoriale Geltung
Artikel 77 erweitert die Gerichtsbarkeit von Handlungen, die „kritische Informationsinfrastrukturen schädigen“, auf Handlungen, die „die Cybersicherheit der Volksrepublik China gefährden“. Die Voraussetzung „schwerwiegende Folgen“ entfällt, wodurch die rechtliche Abschreckung gegenüber Bedrohungen aus dem Ausland deutlich verstärkt wird.
Analyse der Compliance-Risiken für Unternehmen
Von „passiver Einhaltung“ zu „proaktiver Immunität“
Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes sehen sich Unternehmen mehrdimensionalen Compliance-Herausforderungen ausgesetzt. Folgende Risikobereiche sind besonders zu beachten:
Risiken bei der Anwendung von KI
Das Gesetz verlangt, dass Entwicklung und Einsatz von KI-Produkten dem Grundsatz „Sicherheit und Ethik von Anfang an“ folgen. Unternehmen müssen von Beginn an steuerbare, vertrauenswürdige und prüfbare technische Systeme aufbauen. Dadurch sollen die Sicherheit der Trainingsdaten und die Transparenz von Algorithmen sichergestellt werden, um Datenleckagen oder ethische Risiken durch KI-Anwendungen zu vermeiden.
Höhere Anforderungen an die Datensicherheitsverantwortung
Die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten wurden verschärft. Netzbetreiber müssen ausdrücklich Gesetze wie das Zivilgesetzbuch und das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten einhalten. Beispielsweise kann ein Unternehmen mit Bußgeldern zwischen 500.000 und 2 Millionen RMB belegt werden, wenn Mitarbeiter Tabellen mit personenbezogenen Daten in öffentliche KI-Tools hochladen. Direkt verantwortliche Personen drohen Geldstrafen von 50.000 bis 200.000 RMB.
Aufgewerteter Schutz kritischer Informationsinfrastrukturen
Artikel wie Artikel 67 klären die Verantwortungsstandards weiter und werden mit der Verordnung zum Schutz der Sicherheit kritischer Informationsinfrastrukturen abgestimmt. Betreiber müssen für Schlüsselsysteme und Datenbanken Sicherungen zur Wiederherstellung nach Ausfällen einrichten und regelmäßig Notfallübungen durchführen. Der Einsatz von Netzwerkprodukten oder -diensten ohne abgeschlossene Sicherheitsüberprüfung kann zu Bußgeldern in Höhe des Ein- bis Zehnfachen des Beschaffungsbetrags führen.
Verschärfte Sicherheitsanforderungen für die Lieferketten von Netzwerkgeräten
Neue Strafbestimmungen zielen auf den Verkauf oder die Bereitstellung nicht zertifizierter oder nicht konformer zentraler Netzwerkgeräte und Cybersicherheitsprodukte ab. In schwerwiegenden Fällen können entsprechende Gewerbe- oder Betriebsgenehmigungen widerrufen werden.
Compliance-Unterstützung durch Info2soft
Unternehmen beim Aufbau einer Datenresilienz-Grundlage unterstützen
Als führender Anbieter von Datenreplikations- und Disaster-Recovery-Lösungen hat Info2soft angesichts der strengen Anforderungen des überarbeiteten Cybersicherheitsgesetzes proaktiv eine KI-gesteuerte Plattform für Datenresilienz entwickelt. Durch die Integration intelligenter Technologien über den gesamten Lebenszyklus des Datenschutzes unterstützt Info2soft Behörden und Unternehmenskunden bei der Bewältigung zunehmend komplexer Cybersicherheitsherausforderungen.
KI-gesteuerter intelligenter Sicherheitsschutz
Mithilfe künstlicher Intelligenz zur Echtzeit-Bedrohungsüberwachung und Frühwarnung bietet Info2soft eine Datenwiederherstellung mit Mikrosekunden-Genauigkeit und ein Geschäftsumschalten innerhalb von Sekunden. Dadurch werden regulatorische Anforderungen an eine schnelle Reaktion bei Cybersicherheitsvorfällen erfüllt.
Gezielter Schutz kritischer Informationsinfrastrukturen
Für Schlüsselsektoren wie Finanzwesen, Energie und Verkehr stellt Info2soft maßgeschneiderte Datenschutzlösungen zur Verfügung. Mehrschichtige und mehrgranulare Technologien zur Datenreplikation und Notfallwiederherstellung ermöglichen die rasche Wiederherstellung zentraler Geschäftssysteme nach Cyberangriffen und minimieren Betriebsunterbrechungen.
Compliance-Gewährleistung für grenzüberschreitenden Datenverkehr
Für global expandierende Unternehmen bietet Info2soft an regulatorische Vorgaben angepasste Lösungen zur grenzüberschreitenden Datenübertragung. Durch Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und weitere technische Schutzmaßnahmen können Unternehmen einen regelkonformen grenzüberschreitenden Datenaustausch sicherstellen und gleichzeitig ihre internationalen Geschäftsaktivitäten unterstützen.
Das überarbeitete Cybersicherheitsgesetz legt den Sicherheitsgrundstein für das intelligente Zeitalter – und Datenresilienz bildet die solide Basis, auf der Unternehmen vertrauensvoll innovieren können. Als vertrauenswürdiger Partner der digitalen Transformation unterstützt Info2soft Kunden weiterhin beim Aufbau zukunftsfähiger Sicherheitsarchitekturen. Dadurch werden nachhaltige Innovationen und stabiles Wachstum ermöglicht, während jederzeit die vollständige Einhaltung regulatorischer Vorschriften gewährleistet ist.