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Umsetzung der Katastrophenwiederherstellung in der Cloud für ein Provinzrechenzentrum

Um die zentrale Bedeutung einer widerstandsfähigen Infrastruktur zu verdeutlichen, beleuchten wir den Modernisierungsprozess eines Provinzrechenzentrums, das Tausende essenzieller staatlicher Dienstleistungen unterstützt.

Kundenanforderungen und Herausforderungen

Ein großes Provinzrechenzentrum sorgt für den stabilen Betrieb von rund 3.000 Geschäftssystemen. Diese Systeme sind für die tägliche Arbeit der Behörde unverzichtbar. Das Rechenzentrum war jedoch erheblichen Betriebsrisiken ausgesetzt: Hardwareausfälle, Netzwerkunterbrechungen, Stromausfälle sowie mögliche menschliche Fehler.

Im Falle solcher Störungen könnte das Rechenzentrum vollständig lahmgelegt oder zentrale Geschäftssysteme unterbrochen werden. Dies würde die Kontinuität und Stabilität staatlicher Dienstleistungen gravierend beeinträchtigen. Um einen dauerhaften Betrieb sicherzustellen, benötigte das Rechenzentrum dringend eine umfassende Lösung zur Katastrophenwiederherstellung (DR), die drei zentralen Zielen gerecht wird:

  1. Echtzeitschutz: Umsetzung von Echtzeitsicherungen für kritische Daten zur Gewährleistung von Sicherheit und Integrität.
  2. Mehrstandort-Redundanz: Aufbau lokaler (innerstädtischer) und entfernter (stadtübergreifender) Katastrophenwiederherstellungszentren für eine umfassende Ausfallsicherheit.
  3. Schnelle Wiederherstellung: Rasche Wiederherstellung der Geschäftssysteme bei Systemausfällen oder Datenverlust.

Government Sector Case Studies Strategies for Public Service Continuity and High-Availability Infrastructure

Umsetzungslösung

Zur Bewältigung dieser zentralen Anforderungen implementierte die Behörde eine ganzheitliche DR-Lösung auf Basis des i2BOX-Geräts zur Katastrophenwiederherstellung von Information2, kombiniert mit den Technologien i2FFO (Full Failover) und i2CDP (Continuous Data Protection).

  1. Aufbau eines Ökosystems für die Katastrophenwiederherstellung:

Auf Basis des i2BOX-Geräts als zentraler DR-Server wurden lokale und entfernte Wiederherstellungszentren errichtet. Mithilfe der Echtzeit-Replikationstechnologie werden Daten aus der Produktivumgebung kontinuierlich auf das DR-Gerät repliziert. Dadurch werden Aktualität und Konsistenz der Daten an allen Standorten sichergestellt.

  1. Vollständiger Systemschutz:

Mithilfe von i2FFO bietet die Lösung eine vollständige Systemsicherung. Die gesamte Betriebsumgebung (Betriebssystem, Anwendungen und Daten) wird auf dem i2BOX abgelegt. Bei einem Systemausfall kann die gesamte Serverumgebung schnell wiederhergestellt werden, sodass der Geschäftsbetrieb rasch wieder aufgenommen wird.

  1. Echtzeitschutz zentraler Daten:

i2CDP sorgt für einen detaillierten Echtzeitschutz der zentralen Datensätze des Rechenzentrums. Die Kombination aus kontinuierlicher Datenerfassung und regelmäßigen Prüfungen gewährleistet, dass geschäftskritische Daten jederzeit sicher und hochverfügbar sind.

Vorteile für den Kunden

Durch den Einsatz dieser umfassenden Lösung hat das Provinzrechenzentrum eine doppelte Absicherung von Betriebskontinuität und Datensicherheit erreicht. Auch bei Hardwareausfällen, Netzwerkstörungen oder Bedienfehlern lassen sich die aktuellsten Daten schnell über lokale oder entfernte i2BOX-Geräte wiederherstellen. Diese Architektur schützt nicht nur die Integrität staatlicher Daten, sondern verbessert zudem maßgeblich die RTO-Werte. Sie bildet ein flexibles, widerstandsfähiges Sicherheitsnetz für den Behördenbetrieb.

Aktiv-Aktiv-Datenbank- und DR-Lösung für ein Provinzialamt für Humanressourcen und Sozialversicherung

Nach der allgemeinen Infrastrukturbetrachtung folgt ein Beispiel zu spezifischen Herausforderungen im Datenmanagement. Es erläutert, wie ein Provinzialamt für Humanressourcen Leistungsengpässe und Compliance-Lücken durch eine fortschrittliche Datenbankarchitektur beseitigt hat.

Kundenhintergrund und Anforderungen

Mit der rasanten Weiterentwicklung der Informationstechnologie sah sich das Rechenzentrum eines Provinzialamts für Humanressourcen und Sozialversicherung zahlreichen betrieblichen Problemen gegenüber.

Zuerst genügten die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen nicht den strengen nationalen Standards für die IT-Katastrophenvorsorge. Zweitens stieg das Risiko eines Datenverlusts; ein schwerwiegender Zwischenfall könnte zum dauerhaften Verlust zentraler Datensätze führen und die Betriebskontinuität gefährden. Drittens sorgte die Latenz bei der Datenübertragung dafür, dass Fachabteilungen keine Echtzeitinformationen abrufen konnten, was zeitnahe Entscheidungen behinderte. Schließlich belastete das tägliche hohe Datenaufkommen das System erheblich.

Zur Lösung dieser Probleme stellte das Amt folgende Anforderungen auf:

  1. Anhebung des Sicherheitsniveaus des Rechenzentrums zur Einhaltung der nationalen Standards für die IT-Katastrophenwiederherstellung.
  2. Echtzeit-Replikation der Produktivsysteme zur Minimierung des Datenverlustrisikos.
  3. Echtzeit-Datenübertragung, damit Fachabteilungen stets aktuelle Informationen einsehen können.
  4. Entlastung des Systems zur Verbesserung der allgemeinen Stabilität und Zuverlässigkeit.

Umsetzungslösung

Zur Erfüllung dieser strengen Vorgaben schlug Information2 die i2Active Aktiv-Aktiv-Datenbanklösung vor. Mithilfe der Echtzeit-Replikationstechnologie wurde eine Aktiv-Aktiv-Architektur für die vorhandenen Oracle-Datenbanken aufgebaut. Die Umsetzung umfasste folgende zentralen Schritte:

  1. Konfiguration der Aktiv-Aktiv-Datenbank:

Mithilfe der i2Active-Technologie wurde das System so eingerichtet, dass auf der primären Geschäftsdatenbank Lese- und Schreibvorgänge ausgeführt werden, während auf der Standby-Datenbank Lesezugriffe möglich sind. Dadurch entstand eine funktionsfähige Aktiv-Aktiv-Struktur, die sowohl den internen Sicherheitsvorgaben des Amts als auch den nationalen Compliance-Anforderungen entspricht.

  1. Echtzeit-Replikationsschutz:

Die Lösung stellt sicher, dass die Daten auf der Standby-Seite in Echtzeit mit der Quelldatenbank übereinstimmen. Die Synchronisationslatenz sinkt auf Millisekunden, wodurch das Risiko eines Datenverlusts (RPO) effektiv minimiert wird.

  1. Katastrophenwiederherstellung für Anwendungsdatenbanken:

Es wurde eine vollständige und inkrementelle Synchronisation der Anwendungsdatenbanken ohne Betriebsunterbrechung realisiert. Diese „Hot-Sync“-Funktion ermöglicht die sofortige Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs im Katastrophenfall.

  1. Trennung von Lese- und Schreibzugriffen sowie Lastverteilung:

Durch die Aufteilung von Lese- und Schreibvorgängen – die umfangreichen Leseanfragen werden an die Standby-Datenbank geleitet – wird die Produktivumgebung wirkungsvoll entlastet. Diese Lastverteilung verbessert deutlich Stabilität, Zuverlässigkeit und die allgemeine Leistungsfähigkeit des Geschäftsbetriebs.

Vorteile für den Kunden

Durch den Einsatz der i2Active-Lösung hat das Rechenzentrum des Provinzialamts für Humanressourcen und Sozialversicherung eine leistungsstarke Aktiv-Aktiv-Datenbankstruktur aufgebaut. Das Projekt erfüllt nicht nur die nationalen Vorgaben zur Katastrophenwiederherstellung, sondern ermöglicht zudem Echtzeitschutz und nahtlose Datenübertragung. Zusätzlich verbessert die effektive Lastverteilung Stabilität und Zuverlässigkeit der IT-Infrastruktur nachhaltig. Damit wurde eine solide technische Grundlage für zukünftige digitale Dienstleistungen des Amts geschaffen.

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